Ängste

    • Wuuah!! Also das Bild das Nicky Chan gepostet hat macht mir auch angst. und dann noch geistergeschichten und den Thread hier zu lesen wenn ich allein daheim bin (so wie jetzt xD). und komische Geräusche die sich wie Schritte anhören (die ich grad höre *schauder*) Aliens machen mir keine Angst. Ich hab mich mit dem Thema angefreundet und fänds auch mal ganz lustig mal so einen zu sehen.

      EDIT: Und ich hab vor so nem Ereigniss, wie das was Valvaris passiert ist Angst. Das würd mich vor Angst umbringen. Ich HASSE Ungewissheit, grad bei so nem Horrorzeug. und ich krieg panische zustände wenn ich mir all eure Träume, Bilder, Erlebnisse, etc. anhör oder vorstell. Das ist auch der Grund warum das hier mien erster und mein letzter beitrag in dem Thread hier sein wird. :D 8o . Ciao^^
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    • Hab ich auch schon gemacht^^ Über sowas könnt ich mich aber tot lachen^^

      EDIT: Eben, als ich alle gelesen hatte, bin ich in die Küche gegangen. dann ging ich in den Raum wo der PC steht, und auf einmal kommt "Hello". Das "Helllo" war Navi, und zwar weil ich mir navis "Hello" als ICQ Ton gesetzt hab, wenn jemand online kommt. oh mann hab ich mich erschreckt^^. Ok, vielleicht schreib ich doch noch en paar beiträge^^
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    • Aaalso Angst hab ich eigentlich vor nichts... ich weiss, und ich will auch nicht bluffen aber von all dem was ich schon erlebt hab oÕ und ach ja, schon gar nich vor horrorfilmen das is nix...
      Vor Musik hab ich voll keine Angst, aber die meisten verstehn das sicher ^^' und hab schon gar keine angst vor bildern um gottes willen. Habe eins im Zimmer, sieht man ne dame mit sehr weissen, hellen haut, schwarzem umhang, lang, die frau is vll. 2 m gross (im bild, man sieht nur den oberteil) und unten dran eine komische katze, auch weiss...der hintergrund scheint ein keller zu sein ^^' sieht noch ...geil aus irgendwie...

      Jeder hat angst vor irgendwas, ich auch, hab zum teil auch schiss wenn ich hoch oben irgendwo bin ... aber nach 5 minuten gehts dann wieder.

      In Ohnmacht war ich nie...auf allen fällen kann ich mich nicht daran erinnern.
    • bei mir ist das so:

      Filme: Blairwitch 1 und 2
      Bilder: Ich finde gruselige bilder ganz cool
      Komische Wesen(z.B.Aliens, mothman): Die gibt es doch sowieso nicht
      Größte Angst: Totale Stille und dann ganz plötzlich ein ganz lautes geräusch kommt. Da denke ich immer ich kriege einen herzinfakt

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von bibop ()

    • Naja, ich würd sagen das es wahrscheinlicher ist, das es Aliens gibt, als das es keine gibt. Ich mein, das Universum soll ja unendlich gros sein. Und ist es dann nicht unwahrscheinlich blöd, zu glauben das wir die einzigen Intiligenten Wesen im Universum sind??? Sie nmüssen ja nich kein sein oder grün, sie können ja auch aussehen wie wir, von ner zweiten Erde oder so
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    • Weil das Universum unendlich ist!!! Kenst du den Spruch, "egal wie gut du bist, es wird immer jemanden geben der besser ist als du"?. So stell ich mir das im universum auch vor
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von JokeY ()

    • ich hab angst vorm unbekannten.
      stellt euch vor ihr schwimmt an einem strand an der nordsee - kein mensch anwesend. das wasser ist schwarz. plötzlich spürt ihr unter euren füßen eine leichte druckwelle.. ihr guckt nach unten und es öffnet sich eine riesieges schwarzes auge durchmesser 10x10 meter.

      mein gehirn würde vor panik explodieren
    • Original von admiral
      ich hab angst vorm unbekannten.
      stellt euch vor ihr schwimmt an einem strand an der nordsee - kein mensch anwesend. das wasser ist schwarz. plötzlich spürt ihr unter euren füßen eine leichte druckwelle.. ihr guckt nach unten und es öffnet sich eine riesieges schwarzes auge durchmesser 10x10 meter.

      mein gehirn würde vor panik explodieren


      Das ist so abwegig und psychedelisch, da würde meins sicher auch explodieren :ugly:

      Ich hab eigentlich vor relativ wenigen Dingen wirklich Angst...
      Diese Standard-Sachen, vor denen man sich eben fürchtet, wie z.B. schwere Krankheiten, Unfälle, etc...

      Nur wenn ich abends im Dunkeln schlafen will, jedoch irgendwie kein Auge zubekomme, dann schleichen sich mir immer Gedanken durch den Kopf wie "Was wäre, wenn da drüben im Heizungsschrank jemand wär?" O_O :ugly:
    • Film:
      Naja, da ich gern Splatter sehe, bin ich wohl relativ abgehärtet...
      ABER (haltet mich für bescheuert, aber es ist so) ich habe TÖDLICHE ANGST vor Arztserien =__=
      Ich hasse Spritzen, Skalpelle und sowas und grrrr...
      Ansonsten hatte ich mal mit 7 aus Versehen irgendeinen Film mit kleinen Flauschbällen, die Menschen in ner Scheune frassen. Das verfolgt mich heute noch manchmal, wenn ich Furbys oder solche Kuscheltiere sehe <_<"

      Musik:
      Wirklich Angst nicht, aber ich habe bei dem Lied Full Circle aus "The Haunting of Julia" immer Gänsehaut und stelle mir gruselige Dinge vor wie brutale Ritualmorde und sowas ôo

      Geschichte:
      Ich lese keine Horror- oder Thrillerlektüren, daher hab ich da nichts.

      Bericht:
      Nope, Berichte haben mich immer nur neugierig gemacht, manchmal etwas überrascht oder betroffen, aber wirklich Angst. Nee.

      Internetseiten:
      Ich hasse diese "Du siehst 2 Minuten ein Bild und dann kommt ein lautes Schreien"-Seiten, aber Angst hab ich nicht wirklich.

      Bilder:
      Ich hasse Bilder, wo es stockdunkel ist und man erkennt etwas (nicht klar definierbar) im Dunkeln, dessen Augen leuchten (ich mag darum auch keine Fotos von Katzen bei Nacht).

      Geräusche:
      Kratzen, Knacken oder Ähnliches. Ich wohne unter dem Dachboden, die Hausschräge ist direkt über meinem Bett und wenn bei Schnee oder bei großer Hitze plötzlich eines der Bretter knackt, könnte ich Schreianfälle kriegen

      Tiere:
      Fällt mir nichts ein. Ein paar Insekten sehen in der extremen Vergrößerung zwar seltsam bis leicht gruselig aus, aber Angst macht mir nichts wirklich o.o

      Mythenwesen:
      Ich finde die cool, aber nicht gruselig :3
      Vor allem die 437 verschiedenen Vampirarten liebe ich abgöttisch

      Situationen, Orte, Dinge:
      Ok, das ist leicht.
      ALLE Orte innerhalb eines beliebigen Hauses (ausser meinem Zimmer), die Situation ist dabei dann Nacht.
      Und schon bin ich ein Nervenwrack, wenn ich allein bin.
      Beim Zeldatreffen hatte ich Panikattacken gehabt, weil man für zum Klo durch den dunklen Eingangsbereich musste. Und als ich mal Xell besucht hatte, hatte ich nen Heulkrampf bekommen, als in der Toilette die Rolladen plötzlich klapperten. Nacht ist immer ein Problem in Gebäuden, Lampen, Schatten, das Summen von Geräten, ich kriege da schlimme Angstzustände. Wenn ich nicht schnell genug in die Nähe anderer Menschen, mein Zimmer oder nach draußen komme, beginne ich sogar zu halluzinieren und stelle mir Leichen, Monster und Geister vor. Nicht wirklich lustig.

      Ach ja, Dinge...
      Öhm...
      Ich habe Angst vor dem Freien Fall, weil ich unter Höhenangst leide und nichts weniger leiden kann als zu wissen, dass ich jeden Moment viele Meter tief fallen werde. Ein FF-Führer musste schonmal das Gerät wieder runterlassen, weil ich (nachdem meine Schwester mich auf eine Fahrt überredet hatte) so Panik kriegte, dass ich versuchte, mich abzuschnallen und rumgeschrien hatte.
      Das passiert allerdings nicht beim Mystery Castle, vielleicht liegt es daran, dass ich nicht sehen darf, wie ich falle (was aber im Hellen mit Augen schließen nicht funktioniert).
      Ah ja, und wie oben gesagt, ich habe Angst vor Arztwerkzeug, allen vorran Spritzen und Ähnliches.
      Als ich für meine OP ne Kanüle bekommen sollte brach ich in Tränen aus, als ich für ne Blutuntersuchung gespritzt wurde, musste mich eine andere festhalten, bei meinem letzten Aidstest hatte ich ganz laut das Lied von den Glücksbärchies gesungen vor Panik. Ich kann solche Dinger einfach nicht sehen *Gänsehaut kriegt beim Gedanken daran*

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MangaEngel ()

    • @ MangaEngel: Spritzen find ich auch ganz schlimm. Ich krieg Panik, wenn mir jemand damit zu nah kommt.

      Das einzige wovor ich richtig Schiss hab, sind Spritzen und nachts, so um 4 Uhr oder so alleine durch nen Wald laufen. Das hab 1 Mal gemacht. Das war krass. Adrenalin pur.


      11.11.11

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Finstergarde ()

    • Ich habe Angst vor Liebe und Freundschaft.
      Mir liegt nur an sehr wenigen Personen etwas, und bei denjenigen, an denen mir etwas liegt, lebe ich in konstanter Furcht, dass ich versehentlich irgendetwas tun könnte, so dass sie sich von mir zurückziehen, mich nicht mehr mögen und mich meiden. Sogar indem ich ihnen (zu oft) sage, wie wichtig sie mir sind, habe ich das Gefühl, dass ich sie eigentlich eher unter Druck setze und mehr von mir entferne, obwohl ich das Gegenteil erreichen will. Ich habe Angst, nicht das geben zu können, was ich geben will, und darum verlassen zu werden.

      Ich habe Angst vor der Zukunft.
      Bis vor kurzem war für mich eigentlich recht klar, wann ich mal wo gewesen sein will, was ich mal werden und mit wem ich mal zusammensein möchte. Ich habe festgestellt, dass das alles eine riesengroße Illusion war, und streune nun mehr oder weniger orientierungslos in meinem Kopf umher. Ich habe Angst, weil ich nicht weiß, was ich will.

      In einem Satz:
      Ich bin verwirrt.
    • Mhm, Verwirrung kommt mir auch sehr bekannt vor, KT. Aber das dürfte nicht allzu lange anhalten, bei mir war das nach wenigen Monaten gegessen, dann hatte ich mich gedanklich wieder gefangen, also: nur Mut.
      (Ich helfe mir in solchen Situationen immer mit dem Glauben an das Schicksal und dass alles, was man tut, zu einem Ziel hinführt, auch wenn man es im Moment noch nicht sehen kann.)


      @topic
      Ängste... Wie passend, dass ich erst gestern mit meiner Theatergruppe darüber gesprochen habe.
      Was Berichte und all dieses mediale und moderne Zeugs angeht - das macht mir keine Angst. Es sind eher Ur-Ängste, wenn man das so nennen kann. Denn alles, was vn Menschen geschaffen wurde, ist imo nicht angsteinflößend.

      Ich habe aber panische Angst davor, alt, gebrechlich und abhängig zu werden, in einem Körper zu stecken, den ich nicht mehr bewegen kann oder beobachten zu müssen, wie mein Geist immer mehr den Abgang macht, ich nicht mehr Herr meiner selbst sein kann. Da kommt mir wirklich der Gedanke auf, ob man mir dann nicht lieber einfach den Todesstoß versetzen kann, damit ich nicht in meiner eigenen Sch**** dahinvegetiere...

      Eine zweite Angst von mir lässt sich zunächst in einem Wort ausdrücken: Machtlosigkeit.
      Machtlosigkeit in Bezug darauf, dass ich zusehen muss, wie einem mir nahestehenden Menschen etwas gewaltsames zustößt und ich keine Möglichkeit habe, ihm zu helfen. Die Vorstellung, dass ich mit ansehen müsste, wie einem Freund Schaden zugefügt wird, macht mich völlig fertig, so etwas will ich nie wieder erleben.

      "Heirs of Miraika"
      Fantasy, Steampunk, LGBT+

      "Dreaming of Dawn"
      Fantasy, Psychological, Depression

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bereth ()

    • Original von bereth15
      Ich habe aber panische Angst davor, alt, gebrechlich und abhängig zu werden, in einem Körper zu stecken, den ich nicht mehr bewegen kann oder beobachten zu müssen, wie mein Geist immer mehr den Abgang macht, ich nicht mehr Herr meiner selbst sein kann. Da kommt mir wirklich der Gedanke auf, ob man mir dann nicht lieber einfach den Todesstoß versetzen kann, damit ich nicht in meiner eigenen Sch**** dahinvegetiere...


      Kaum wer hat mir je so aus der Seele gesprochen. Ja, ich gesteh es ein! Genau das ist's, was mir Nerv um Nerv raubt. Die Vanitas, die grauenhafte Vergänglichkeit, die man schon jetzt, mit 20 zu spüren beginnt - nicht dass ich irgendwelche körperlichen Verfallserscheinungen hätte, aber die Mentalität ändert sich. Man wird, und das ist grauenhaft, nämlich spießig mit den Jahren. Man wird vorsichtiger, vernünftiger (ach, wie ich das Wort in diesem Kontext hasse!), beginnt über sich und die Welt nachzudenken und hat keine Ahnung, was von beidem das Ekelhafteste ist. Schlicht: der jugendliche Frohsinn und alle Philanthropie sind gewichen und ein ziemlich fauliger Sumpf aus Misanthropie und Pessimismus bleibt über, der ab und an fast ätherische Dämpfe gen Ego aussendet. Der Pessimismus - er ist das Einzige, was noch am Leben erhält - wo man sich auch umschaut gibt's kontinuierlich Leid auf der Welt. Sich auf einer kleinen Insel des Glücks auf eine Palme zu retten, auf den Ozean der Apokalypse zu blicken und ab und an mit Kokosnüssen darauf zu werfen - ich weiß nicht, ob's moralisch vertretbar ist, den Biedermeier zu zelebrieren, aber bequem ist's allemal. Ein weiterer Punkt des Zerfalls: Bequemlichkeit.
      Wo man früher noch energetisch durch die Wälder tobte und hastenichgesehen die Bäume emporklomm, wo man kleine Wasserräder am Dorfbach baute und mit dem Botaniklexikon durch die Wildnis streifte, um Kräuter, Beeren und Pilze zu sammeln, sie der Mutter vorzulegen, gesagt zu bekommen, dass "genießbar" nicht unbedingt mit "wohlschmeckend" synonym sei und man daher die Hälfte wegwerfen konnte - wo man früher dies tat, sitzt man heute daheim in seinem Zimmer, furzt in den Sessel und surft planlos durch's Weltnetz: man ist bequem geworden. Bloß keine Aufregung.
      Alt werden. Erst merkt man es selbst (und wie man's merkt!), dann auch die anderen, dann nur noch die anderen. Heute könnte ich mir absolut vorstellen, dass ich mir am Vorabend des 29. 11. 2018 die Kugel gebe: mit 30 - da ist dein Leben rum, sagt mir die kleine, stets wachsende Destrudo in meinem Kopf und pocht energisch mit ihrem Stab auf die Neuronen. Aber den Gedanken hatte ich schon mit 18, was allerdings das 20. Lebensjahr angeht. Und nun vegetier ich hier immer noch dahin, sitze auf meinem Sessel etc. Die Perspektive wandelt sich - und es ist ein seltsamer Mix aus Carpe diem (was natürlich nie eingehalten wird) und memento mori: man wird ganz kirre, wenn man's so rieseln hört.

      Die Existenzangst, die Kaktustussi oben ansprach, ist übrigens auch ein alter Kumpel von mir. Mein Tipp dagegen: es sein lassen zu hoffen. Aller Optimismus ist fehl im Platz in diesem Leben, auf dieser Welt. Das Schlimmste erwarten und das Beste daraus machen - mit dieser Devise komm ich so einigermaßen über die Runden. Das Schöne daran ist: passiert Mieses, und das geschieht zuhauf, kann man immer noch sagen: "Hab ich's doch gewusst!", passiert Gutes (wie bei mir in letzter Zeit bedenklicherweise beinahe zu oft), freut man sich darüber und denkt, dass Ausnahmen die Regel bestätigen. Als Misanthrop lebt es sich recht leicht: man wird eigentlich nur positiv überrascht - außer dann, wenn man sich vom Positiven hat einlullen lassen und später feststellen darf, dass alles nur Illusion war. Dann wird man negativ überrascht. Da sich das aber ins Gesamtbild einreiht, macht es nichts. Nicht wirklich. Aber irgendwie doch sehr, auch wenn man's verleugnen will...

      Ein gesunder Pessimismus kann überaus heilsam sein. Im Gegensatz zum meist dämlich-naiven Optimismus schützt er vor allzu großen Enttäuschungen. So kann er Ängste verhindern. Alternierend macht er grüblerisch. Und das widerum generiert sie - dennoch, man ist davor gewappnet. Zudem wird man alt und zerfault und kann nichts dagegen machen.
    • @Acri
      Wow, dermaßen pessimistisch siehst du die Welt also? Dann muss ich mich ja über manchmal hart erscheinende Kommentare deinerseits nicht wundern :-/

      Gut, was das angeht, bin ich eher ein optimistischer Realist - ergibt das Sinn? Die Angst vor dem Zerfall ist zwar immer da - sie umgibt mich, aber hindert mich nicht daran, aktiv dagegen anzukämpfen.
      Hast du denn die Hoffnung völlig aufgegeben? Das halte ich nicht für besonders gesund. Dieses Gefühl, das du beschreibst, hatte ich eins zu eins selber, noch im letzten Jahr sogar. Ich wusste nicht, wohin, warum, woher - die üblichen Fragen also, mit denen sich jeder Philosoph auch herumschlägt - und auf irgendeine Art und Weise sind wir ja alle Philosophen, wenn es darum geht, über sich selbst und seinen Sinn zu reflektieren.
      Klingt jetzt vielleicht, als würde ich abschweifen, aber ich denke doch, dass das eine Menge mit Angst zu tun hat: Angst vor sich selbst, Angst, sich zu öffnen - Angst vor dem Glücklich-Sein?
      Ich hatte auch eine lange Zeit die Einstellung des "gesunden Pessimismus" - aber erfüllend? Heilsam? Nicht wirklich. Bei mir war es einfach die vergestaltlichte Angst vor dem Leben an sich, vor allem, was auf mich zukommen wird - doch diese Angst hab' ich jetzt überwunden, ich denke, das hat viel mit Selbstbewusstsein zu tun.
      Mittlerweile sehe ich die Welt, trotz all der Grausamkeiten und Schreckenstaten, die täglich passieren, nun ja, "entspannter". Ich weiß, dass mich Dummheit und Schlechtigkeit umgeben, ich weiß, dass der Mensch an sich ein Egoist ist und immer bleiben wird - und ich weiß, dass ich diesen Umstand nicht ändern kann, so traurig das ist.

      Trotzdem versuche ich, auch der schlimmsten Situation immer etwas Gutes abzugewinnen - würde ich noch immer all meine alten Zukunftsängste in mich hineinfressen und mich ihnen nicht voller Hoffnung und Tatendrang stellen, wäre ich schon längst an mir selbst zerbrochen.
      Carpe Diem ist nicht gerade mein Lebensmotto, ich bin tendenziell auch eher faul - aber ich habe etwas gefunden, das mich ohne Abstriche begeistert und das hat mich aus meinem selbstgegrabenem Loch herausgeholt.

      Pessimismus? Verständliche Einstellung angesichts dessen, was in der Welt passiert. Aber die Angst kann er höchstens in eine dunkle Ecke des Unterbewusstseins schieben, aber nicht verhindern, zumindest nicht auf Dauer, imo - sie wird immer wieder hochkommen...

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    • Die Angst vor dem "Verfaulen", Altwerden und besonders dem Dementwerden, teile ich ebenfalls. Auch die Gedanken, die Acrobat reader anspricht, dass man schon jetzt mit 20 immer wieder an den Tod denkt und all das, kenne ich seit den letzten Monaten zur Genüge.
      Zuerst dachte ich ja, ich fürchte mein Ende, weil ich so faul bin und nicht an den Dingen arbeite, die ich liebe (also schreiben und Sprachen lernen). Doch selbst jetzt, wo ich schon im Verhältnis viel mehr mache als noch z.B. vor einem halben Jahr, wollen die Gedanken nicht weggehen. Wird das jetzt für den Rest meines Lebens so sein, frage ich mich? Oder ist es ein temporärer (wenn auch bereits gut ein Jahr andauernder) Zustand der Unsicherheit, der vergehen wird?