Ich liebe Mathe. 
Es ist derzeit sogar zu meinem Lieblingsfach geworden, da ich glücklicherweise vor Klausuren nichts lernen muss. Zuletzt hatte ich verschlafen, wachte 15 Minuten vor der Klausur auf und rannte auf die letzte Minute (noch pünktlich!! xD) in den Klassenraum. Eigentlich hätte ich Panik haben müssen, weil ich mir den Stoff in der Regel nur morgens vor einer Klausur anschaue, was ja diesmal nicht vorkam. Das Verschlafen hatte mir jedoch nicht geschadet. 14 Punkte (glatte 1) mündlich, 14 schriftlich, ich bin sehr zufrieden. Allerdings bin ich eine kleine Nervensäge, die bei Fehlern ganz spontan - während der Lehrer redet - an die Tafel rennt, um die Aufgaben zu verbessern oder herumzumeckern. xD Aus diesem Grund erwarte ich auch keine 15 Punkte - ich würde mir auch keine geben. *g*
In der Oberstufe wird Mathe um einiges einfacher als in der Unterstufe. In der Unterstufe lernt man die Werkzeuge kennen, in der Oberstufe wendet man sie inkl. Taschenrechner an. So macht Mathe einfach Spaß. Man grübelt wie bei Sudoku herum und überlegt sich wie in Informatik neue Rechenarten, anstatt stupide Aufgaben runterzurechnen. Mathe ist eine Wissenschaft und kann daher auch wirklich Spaß machen und interessant sein. Ich finde es fantastisch zu lernen, wie man stets durch neue Formeln verschiedene Eigenschaften berechnen kann. Je älter man daher wird, desto uneingeschränkter kann man sich mathematisch bewegen. Man ist freier und kann selbst zu einem Ergebnis kommen, anstatt sich auf die Rechnungen anderer zu verlassen.
Oftmals liegt es aber auch am Lehrer selbst, ob sich die Schüler für ein Fach begeistern können. Man muss den Schülern bei fehlender Motivation die Flügel wachsen lassen, damit sie in diese Welt auch losfliegen können. =)
Mein eigener Nachteil in Mathe ist, dass ich bei einer im Raum offen stehenden Frage zwar sofort auf die Lösung kommen kann und mitdenke, bei einer direkten Frage, die mich zu durchbohren scheint, mit Abwehr und Panik reagiere. Daher kann ich im schulischen Unterricht super mitmachen, da ich mich nicht bedroht fühle. Da mein Vater mich mit seinen Fragen z.B. absichtlich bedroht, um zu beweisen, dass ich eben doch nicht dazu in der Lage bin, scheitere ich durch die Panik. Mein Hirn verliert an Leichtigkeit und ich werde automatisch verkrampft. Es liegt an dem zu hohen Druck der Erwartung und des Gefühls, jemandem dringend etwas beweisen zu müssen, weil man sonst ein Loser ist.
Diese durchstechende Angst kann ich bei denen, die in Mathe unsicher sind, also bestens nachvollziehen. Bei mir wird sie durch Lehrer nie ausgelöst, da Lehrer auf mich wie ältere Kollegen wirken. Diese Angst taucht bei mir nur auf, wenn ich ein Ranking aufbaue, indem jemand über mich gestellt ist, der Macht über mich haben könnte. Im Ranking der Angst und der zwingenden Beweisführung steht in meiner Psyche mein Vater über mir, da ich so erzogen wurde und er mich bei jedem Fehler niedermachte.
Bei Schülern, die Angst vor Mathe haben, scheint es die Angst vor dem Versagen zu sein und sich vor der Klasse zu blamieren.
Diese Angst ist ein erheblicher Faktor, warum ein Fach einem missfallen kann.
Da Schule für mich kein Angstort, sondern ein Informationsort ist, taucht dort dieses "Ich mach mein Gehirn aus Angst vor Versagen zu" nicht auf, da mich dort keiner wegen Fehlern schikaniert. Da ich aber stets das Gefühl habe, meinem Vater etwas beweisen zu müssen, da er hohe Erwartungen hat, taucht diese Angst im Unterbewusststein bei mir auf. Resultat: Manchmal kriege ich bei der simpelsten Kopfaufgabe Panik, wenn mein Vater sie stellt. Ich rechne falsch oder mit falschem Ansatz, weil ich nicht gelassen und klar denke.
So war es früher zumindest extrem der Fall. Heute finde ich es Quatsch, ein solches Ranking wirken zu lassen, da es zu viele Faktoren gibt, um zu sagen, der jeweilige sei wichtiger und verlange deshalb mehr Beweisführung von einem.
Es hilft sehr, da man anfängt gelassen und klar im Kopf über eine Problemstellung/Aufgabe nachzudenken, anstatt sich verrückt zu machen.
Mein Tipp daher: Macht euch niemals verrückt, stellt keine Rankings über Lehrern auf, lasst Mathe zu einem interessanten Spaß werden, der erheiternd sein kann und euer Bewusstsein erweitert. Vergleicht niemals Mathe mit Angst, denn sonst scheitert man nahezu automatisch daran. Bloß kein Druck. Locker, gelassen und flockig!
Edit: Kommata xD

Es ist derzeit sogar zu meinem Lieblingsfach geworden, da ich glücklicherweise vor Klausuren nichts lernen muss. Zuletzt hatte ich verschlafen, wachte 15 Minuten vor der Klausur auf und rannte auf die letzte Minute (noch pünktlich!! xD) in den Klassenraum. Eigentlich hätte ich Panik haben müssen, weil ich mir den Stoff in der Regel nur morgens vor einer Klausur anschaue, was ja diesmal nicht vorkam. Das Verschlafen hatte mir jedoch nicht geschadet. 14 Punkte (glatte 1) mündlich, 14 schriftlich, ich bin sehr zufrieden. Allerdings bin ich eine kleine Nervensäge, die bei Fehlern ganz spontan - während der Lehrer redet - an die Tafel rennt, um die Aufgaben zu verbessern oder herumzumeckern. xD Aus diesem Grund erwarte ich auch keine 15 Punkte - ich würde mir auch keine geben. *g*
In der Oberstufe wird Mathe um einiges einfacher als in der Unterstufe. In der Unterstufe lernt man die Werkzeuge kennen, in der Oberstufe wendet man sie inkl. Taschenrechner an. So macht Mathe einfach Spaß. Man grübelt wie bei Sudoku herum und überlegt sich wie in Informatik neue Rechenarten, anstatt stupide Aufgaben runterzurechnen. Mathe ist eine Wissenschaft und kann daher auch wirklich Spaß machen und interessant sein. Ich finde es fantastisch zu lernen, wie man stets durch neue Formeln verschiedene Eigenschaften berechnen kann. Je älter man daher wird, desto uneingeschränkter kann man sich mathematisch bewegen. Man ist freier und kann selbst zu einem Ergebnis kommen, anstatt sich auf die Rechnungen anderer zu verlassen.
Oftmals liegt es aber auch am Lehrer selbst, ob sich die Schüler für ein Fach begeistern können. Man muss den Schülern bei fehlender Motivation die Flügel wachsen lassen, damit sie in diese Welt auch losfliegen können. =)
Mein eigener Nachteil in Mathe ist, dass ich bei einer im Raum offen stehenden Frage zwar sofort auf die Lösung kommen kann und mitdenke, bei einer direkten Frage, die mich zu durchbohren scheint, mit Abwehr und Panik reagiere. Daher kann ich im schulischen Unterricht super mitmachen, da ich mich nicht bedroht fühle. Da mein Vater mich mit seinen Fragen z.B. absichtlich bedroht, um zu beweisen, dass ich eben doch nicht dazu in der Lage bin, scheitere ich durch die Panik. Mein Hirn verliert an Leichtigkeit und ich werde automatisch verkrampft. Es liegt an dem zu hohen Druck der Erwartung und des Gefühls, jemandem dringend etwas beweisen zu müssen, weil man sonst ein Loser ist.
Diese durchstechende Angst kann ich bei denen, die in Mathe unsicher sind, also bestens nachvollziehen. Bei mir wird sie durch Lehrer nie ausgelöst, da Lehrer auf mich wie ältere Kollegen wirken. Diese Angst taucht bei mir nur auf, wenn ich ein Ranking aufbaue, indem jemand über mich gestellt ist, der Macht über mich haben könnte. Im Ranking der Angst und der zwingenden Beweisführung steht in meiner Psyche mein Vater über mir, da ich so erzogen wurde und er mich bei jedem Fehler niedermachte.
Bei Schülern, die Angst vor Mathe haben, scheint es die Angst vor dem Versagen zu sein und sich vor der Klasse zu blamieren.
Diese Angst ist ein erheblicher Faktor, warum ein Fach einem missfallen kann.
Da Schule für mich kein Angstort, sondern ein Informationsort ist, taucht dort dieses "Ich mach mein Gehirn aus Angst vor Versagen zu" nicht auf, da mich dort keiner wegen Fehlern schikaniert. Da ich aber stets das Gefühl habe, meinem Vater etwas beweisen zu müssen, da er hohe Erwartungen hat, taucht diese Angst im Unterbewusststein bei mir auf. Resultat: Manchmal kriege ich bei der simpelsten Kopfaufgabe Panik, wenn mein Vater sie stellt. Ich rechne falsch oder mit falschem Ansatz, weil ich nicht gelassen und klar denke.
So war es früher zumindest extrem der Fall. Heute finde ich es Quatsch, ein solches Ranking wirken zu lassen, da es zu viele Faktoren gibt, um zu sagen, der jeweilige sei wichtiger und verlange deshalb mehr Beweisführung von einem.
Es hilft sehr, da man anfängt gelassen und klar im Kopf über eine Problemstellung/Aufgabe nachzudenken, anstatt sich verrückt zu machen.
Mein Tipp daher: Macht euch niemals verrückt, stellt keine Rankings über Lehrern auf, lasst Mathe zu einem interessanten Spaß werden, der erheiternd sein kann und euer Bewusstsein erweitert. Vergleicht niemals Mathe mit Angst, denn sonst scheitert man nahezu automatisch daran. Bloß kein Druck. Locker, gelassen und flockig!
Edit: Kommata xD
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Salev ()

Man darf halt nicht gleich den Mut verlieren und denken "Ich bin so doof, ich schaffs ohnehin nicht" (beliebte Einstellung mancher ehemaliger Mitschüler von mir), weils überhaupt nix mit Doofheit zu tun hat, wenn man mal was übersieht.
