Das Argument, dass Raucher i.d.R. Rücksicht auf einen nehmen und man es ihnen doch sagen kann, falls es stört, ist auf die Praxis bezogen und in Gruppen sehr am Kippen.
Wenn es keine Regeln gibt, dann raucht die ganze Gruppe und man ist grundsätzlich dann immer das Opfer, wenn man die gesamten Mitmenschen nicht vergraulen will und als Nerv-Apostel dastehen will – weit abseits der Gesellschaft. Regeln müssen sein. Man ist zum Tolerieren indirekt einfach gezwungen.
Wenn ich mir allein vorstelle wie es als Nicht-Raucher-Lehrer war, als in den Büros noch extrem gequalmt wurde... aber wer sagt denn dann noch zum Rektor oder Chef: „Ja, es stört mich! Gehen Sie raus!“?
Wie glücklich ich war, als ich am Bahnhof nicht aus jeder Seite zugequalmt wurde (und keiner der Raucher hat weder in der Kneipe noch draußen gefragt - es war selbstverständlich in der Gruppe, da man mitzieht) und die Raucher erst einen Rauchort fernab suchen mussten. Ich konnte die Luft endlich mal einatmen, ohne direkt gestört zu werden.
Eine Woche lang hielt ich es mit etwa 70% Rauchern meiner Klasse aus und jedes mal war ich froh, wenn die Gruppe einen Nichtraucherort betrat, in dem ich endlich wieder normal atmen konnte, ohne mich ständig wegzudrehen.
Die Leute waren okay, aber wenn die gesamte Gruppe mitzieht und man als Einzelner dasteht, hat man keine Chance, ohne als gesellschaftliches Abseits dazustehen, wenn man sich die Gesundheit bewahren will (Rauchen sollte daher nicht zur Norm werden). Vor festgesetzten Regeln und Bußen besteht hingegen fast immer Respekt...
Ich mochte meinen rauchenden Mitbewohner als Person, aber länger hätte ich das erlaubte Szenario kaum gerne ertragen.
@Kathy
Diktatur?
Eine Diktatur wär’s, wenn eine Person bestimmen würde, dass es so sein soll – ohne Rücksicht auf andere. Hierbei will hingegen fast jeder Nichtraucher sich seine Gesundheit bewahren. Es ist definitiv Demokratie.
Kathy, Giftstoffe à la Abgase im Vergleich zu Nikotin sind Welten. An Abgasen kommt man kaum vorbei, da Transport einfach für unsere gesellschaftliche Existenz notwendig ist. Rauchen ist dies nicht. Außerdem sind Abgase nicht darauf spezialisiert, eine Sucht zu entwickeln und bewusst zu schädigen.
Danke für die Rücksicht.
Weil an der Zigarette ein Filter dran ist. Deswegen.
Kellner und Chef sind in der Regel nicht dieselbe Person. Es geht eben ums Personal, das unter den Bedingungen klarkommen muss. Andere Arbeitnehmer haben das Recht auf eine rauchfreie Zone. Warum Kellner nicht?
Der Chef macht Einbußen, aber vielleicht sollte man sich auch mal fragen, wie’s dem Personal dabei geht...
Wenn es keine Regeln gibt, dann raucht die ganze Gruppe und man ist grundsätzlich dann immer das Opfer, wenn man die gesamten Mitmenschen nicht vergraulen will und als Nerv-Apostel dastehen will – weit abseits der Gesellschaft. Regeln müssen sein. Man ist zum Tolerieren indirekt einfach gezwungen.
Wenn ich mir allein vorstelle wie es als Nicht-Raucher-Lehrer war, als in den Büros noch extrem gequalmt wurde... aber wer sagt denn dann noch zum Rektor oder Chef: „Ja, es stört mich! Gehen Sie raus!“?
Wie glücklich ich war, als ich am Bahnhof nicht aus jeder Seite zugequalmt wurde (und keiner der Raucher hat weder in der Kneipe noch draußen gefragt - es war selbstverständlich in der Gruppe, da man mitzieht) und die Raucher erst einen Rauchort fernab suchen mussten. Ich konnte die Luft endlich mal einatmen, ohne direkt gestört zu werden.
Eine Woche lang hielt ich es mit etwa 70% Rauchern meiner Klasse aus und jedes mal war ich froh, wenn die Gruppe einen Nichtraucherort betrat, in dem ich endlich wieder normal atmen konnte, ohne mich ständig wegzudrehen.
Die Leute waren okay, aber wenn die gesamte Gruppe mitzieht und man als Einzelner dasteht, hat man keine Chance, ohne als gesellschaftliches Abseits dazustehen, wenn man sich die Gesundheit bewahren will (Rauchen sollte daher nicht zur Norm werden). Vor festgesetzten Regeln und Bußen besteht hingegen fast immer Respekt...
Ich mochte meinen rauchenden Mitbewohner als Person, aber länger hätte ich das erlaubte Szenario kaum gerne ertragen.
@Kathy
Diktatur?
Eine Diktatur wär’s, wenn eine Person bestimmen würde, dass es so sein soll – ohne Rücksicht auf andere. Hierbei will hingegen fast jeder Nichtraucher sich seine Gesundheit bewahren. Es ist definitiv Demokratie.
Kathy, Giftstoffe à la Abgase im Vergleich zu Nikotin sind Welten. An Abgasen kommt man kaum vorbei, da Transport einfach für unsere gesellschaftliche Existenz notwendig ist. Rauchen ist dies nicht. Außerdem sind Abgase nicht darauf spezialisiert, eine Sucht zu entwickeln und bewusst zu schädigen.
Original von Maybe dass nichtraucher das rauchen als geldverschwendung und ein unnoetiges krankheitsrisiko erachten, habe ich inzwischen mitbekommen. trotzdem ist es mir egal. da kann man mir das auch noch zehnmal sagen.
Danke für die Rücksicht.
Original von socos Entschuldigung, aber das stimmt so nicht. Passiv-Rauchen ist nicht schädlicher als aktives Rauchen. Warum sollte es auch? Das Gegenteil ist der Fall.
Weil an der Zigarette ein Filter dran ist. Deswegen.
Original von L.A.H. Bei uns in der Schweiz ist das Thema nichtrauchen gearde sehr aktuell. Bei uns in Zürich wird jetzdann bald abgestimmt ob das Rauchen in Restaurants ganz verboten wird. Ich persönlich bin dagegen. Die tatsache das man nichtmehr rauchen darf ist für Wirte von kleinen "Beizen" schlimm. In einem anderen Kanton (Bundesländer in der Schweiz wenndas jemand nicht weiss) hat die selbe Abstimmung die angenommen wurde verursacht das kleine Beizen von Stammgästen die rauchen, weniger besucht werden und darum grosse einsatz Bussen haben, oder ganz schliessen müssen.
Kellner und Chef sind in der Regel nicht dieselbe Person. Es geht eben ums Personal, das unter den Bedingungen klarkommen muss. Andere Arbeitnehmer haben das Recht auf eine rauchfreie Zone. Warum Kellner nicht?
Der Chef macht Einbußen, aber vielleicht sollte man sich auch mal fragen, wie’s dem Personal dabei geht...