Was denkt ihr gerade?

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    • Was denkt ihr gerade?

      Ja, das Thema gabs schonmal. Damals ist es an Sirius gescheitert, der feststellte: "Prinzipiell eine gute Idee für dieses Unterforum, allerdings wird schon der "Was macht ihr grad? IV" zu eben jenem Zwecke benutzt, auch wenn er anders heißt. oo/" und den Faden schloss. Er bezog sich dabei auf den Eröffnugsbeitrag der uns wissen ließ, dass sich Madame dachte, sie sollte vielleicht weniger trinken, weil sie gerade einen Kater hätte.

      Dieser Faden soll eine Möglichkeit sein, interessante Gedankengänge ausformuliert in die Welt hinauszuschicken, auf dass sie andere inspirieren mögen und vielleicht kommt ein Echo, das den Gedanken aufnimmt und weiterspinnt. (Spontan kommt mir an dieser Stelle der Begriff "Freigeist-Treffen" in den Sinn. Vielleicht wird dieser Faden so etwas in der Art)

      Mein Gedanke zu diesem Fred rührt daher, dass ich mich neulich mal wieder am "Was machtihr gerade?" rieb. So nett mir die Idee schien, so scheint mir der Faden doch einfach viel zu belanglos. Insbesondere Beiträge, die mich kurz und knapp wissen ließen, dass JusaXY/JusaXX (heutzutage muss ja alles "Gender" sein) nun ins Bett geht, fielen in jedem anderen Zusammenhang in die Kategorie "Spam". Aber auch Beiträge, die mir von gezogenen Zähnen, missglückten Zeichnungen und der Vorfreude auf den anstehenden Verwandtenbesuch berichten, scheinen letztlich vorrangig das Ziel zu haben, den über der Tastatur klamm gewordenen Fingern zu etwas Sport zu verhelfen.
      Eigentlich kann ich nur von mir reden, dennoch nehme ich stark an, dass die meisten hier den Kontakt zu Leuten, die sie tatsächlich interessieren, über IRC, ICQ, email, Skype oder gar Hausbesuche halten. Wieso schreiben sie dann für die Allgemeinheit vollkommen belangloses Zeug in ein Internetforum, das vermutlich sowieso nicht einmal der größte Teil ihres Freundeskreises von Zeit zu Zeit ansteuert?
      Ich denke, man solle dem Wmig etwas mehr Unterhaltungspotential einhauchen. Er lebt zwar offensichtlich ganz gut trotz mangelnder Bedeutsamkein, aber wenn Spam außer dem Wmig nicht verboten wäre, tät das so manch ein Faden in diesem Board.
    • Original von socos
      leider Gottes (Allahs/Zeus')


      was ist mit Satan?

      @topic
      Ich denke, dass es nicht viel Sinn macht, etwas zu öffnen, das schon einmal geschlossen wurde, es sei denn, man sucht Streit mit den Mods oder will eine Revolution gründen und die Weltherrschaft an sich reißen. Dann denke ich noch an irgendeinen Haufen, aussagungsloser, zusammenhangsloser Gedankenzüge, die mich und meine Umwelt verringern.
      Jetzt fällt mir auf, dass solche Themen nichtws für mich sind, denn wenn man mich so etwas fragt, leeren sich nach und nach alle meine Gedanken und mir fällt nichts ein, was ich denken könnte.

      Eigentlich gute Idee, aber wegen "Was macht ihr grad?" zwecklos.
    • Original von sahasrahla
      Eigentlich gute Idee, aber wegen "Was macht ihr grad?" zwecklos.

      Mit dieser Begründung wurde der letzte "Was denkt ihr gerade?"-Thread geschlossen. Ich hatte gehofft mit einem neuen "Was denkt ihr gerade?"-Thread eine Art Wmig mit Inhalt einführen zu können, wo Leute nach Lust und Laune zu etwas schreiben, was ihnen gerade durch den Kopf geht und was für andere auch interessanter sein könnte als die Tatsache, dass man sich gerade die Zähne putzt.
      Natürlich kann man auch intelligente niveauvolle Beiträge im Wmig hinterlassen, aber wenn man dann Diskussionen darüber anfinge, wär das Spam (ironisch, wa? ausgerechnet im Spam-Faden wird gespammt...). Man kann aber auch nicht zu jedem Mist einen Faden ins OT weben.


      @Topic:
      Neulich kam in einem Gespräch mal wieder eine kleine Randbemerkung zu meinem Bart, dass das mit Hygiene irgendwie nicht geheuer sei. In welcher Zeit leben wir eigentlich? Lange Haare am Kopf sind ok, lange Haare am Kinn nicht. Mein Bart hat auch unter Garantie noch nie Shampoo gesehen, weil ich ihn vor dem Duschen immer abnehme und an die Tür hänge. Es war bestimmt keiner schlechte Idee, wenn man sich in Arabien der Körperbehaarung entledigt hat, da zum Mittelalter die Hygieneumstnde in der Tat nicht glänzend waren. Ein kurzer Blick auf die Ungeziefergeplagten Europäer, die modisches, schulterlanges Haar und Bart trugen, gibt den Arabern von damals Recht.
      Nun haben wir aber doch das dunkle Mittelalter hinter uns gelassen und in Europa haben die allermeisten Menschen die Möglichkeit sich jeden Tag mit Warmwasser und Seife zu waschen. Woher kommt da dennoch eine Abneigung gegenüber Körperbehaarung, die teilweise bis zur völligen Ablehnung reicht?
      Ich will hier meine geschmacklichen Ansichten nicht breittreten, weil das eh zu nichts führte, aber ein wenig angegriffen fühle ich mich schon, wenn man mich, wenn auch nur indirekt, als hygienisch unzulänglich hinstellt, weil ich einen Bart trage.
      Vielleicht, ja, vielleicht werde ich mich nächtes mal, wenn irgendeinem Mädel wieder Teile ihrer Mahlzeit in den unnötig groß gewählten Ausschnitt fallen, ein wenig echauffieren, wie unhygienisch das ist. Mal schauen, wie das Echo ausfällt.
    • Erstaunlich, wie ein kleines Detail am eigenen Körper das Gegenüber zu einer anderen, subjektiven Einschätzung bewegt. Nachdem nun auch mein Gesicht eine Bobo-Kunststudentenbrille ziert, weisen mich viele auf mein kompetent und intellektuell wirkendes Aussehen hin. Zusätzlich fragen mich in der Woche plötzlich ca. 2 - 3 Personen nach dem Weg (den sie nicht finden), was kein Zufall sein kann.
      In diesem Zusammenhang ist es spannend zu beobachten, wie eine noch so winzige, äußerliche Veränderung an einem selbst zu einer anderen und neuen Wahrnehmung bezüglich der eigenen Person führen kann. Weiters frage ich mich, warum eine Brille in diesem Format und Aussehen mit Kompetenz und Intellekt in Verbindung gebracht wird bzw. wann sich diese Konnotation im Unterbewusstsein manifestiert hat (der Gedankengang lässt sich auf andere Dinge übertragen).
    • Zum Gedanken von Vas-y:
      Als Leidensteilender in Sachen Intellektuellenbrille kam mir diese Idee auch schon desöfteren. Meistens wird der Eindruck des hilfsbereiten Gendarmen der Gerechtigkeit, den ich zu vermitteln suche, distorted durch meinen (Mangel an?) Kleidungsgeschmack, der mich womöglich eher wie einen dahergelaufenen Taugenichts erscheinen lässt. Aber solange ich meine klugen Gläser trage, kommt es doch hin und wieder noch vor, dass jemand mich nach dem Weg fragt-- vornehmlich Männer um die 30 und Frauen um die 50, wie ich nach kurzer Überlegung feststellen muss. Womöglich liegt's auch an meiner lockeren, aber dennoch zielstrebigen Gangart, die vermittelt, dass ich mich in meiner Umgebung exzellent auszukennen scheine.
      Und zur Übertragung auf andere Themenbereiche: Als ich, aus der Not eines Haufens an ungewaschener Kleidung geboren, an der Uni mal im knallharten business dress (Jackett, klassischer Herrenschuh) aufschlug und nicht, wie sonst, im spartanischen Gammel-Look des gediegenen Geisteswissenschafters, wurde ich auch umgehend von allen Meinungsforschungs-Dudes angesprochen (die mich sonst immer geflissentlich ignorieren, weil ich wohl eh so aussehe, als hätte ich kein Geld zu verschenken), desweiteren in ein Gespräch verwickelt, ob ich denn nun Interesse an einem BWL-Masterstudium im Ausland hätte und auch ansonsten wollte man mir plötzlich quer über den Campus Werbegeschenke en masse andrehen. Ich entschied mich auf der Häfte des Tages, als ich wieder in meine Wohnung, für einen Schnellwaschgang und anschließenden Garderobenwechsel, um weiteren Schrecken zu entgehen.

      Ansonsten...
      Mir widerfährt es in letzter Zeit öfters, dass ich nach längerer Aktivität ohne größere Pause und mit nur relativ wenig Schlaf direkt einen ganzen Tag verpenne, ohne dass ich mittels Wecker & Co. etwas dagegen etwas unternehmen könnte, einfach weil ich alle Geräusche, die mich wecken sollen, dreist zu überhören tendiere. So erwachte ich gestern um 17:45 Uhr, was wahrlich jenseits von Gut und Böse ist. Allerdings bin ich andererseits großer Freund des Frühaufstehens, zumindest seit Studienbeginn, doch manchmal scheint es mir so, als wäre mein Körper nicht dafür geschaffen, 12 - 14 h lang wachzubleiben, denn meist erwachen die Lebensgeister erst gegen Abend und da kann ich sie dann auch nicht mehr gebrauchen, denn wenn das allabendliche Gesitze vorm Computer eines nicht erfordert, dann Hirnschmalz. Um acht Uhr in der Früh hingegen, wo sie von Nutzen wären, dösen sie noch dröge vor sich hin und machen keinerlei Anstalten, sich aus ihrem Himmelbett locken zu lassen. Da wird, allem universitären Anspruch zum Trotz, nur tumb vor sich hin existiert. Kaffee und ähnliches Gesöff trinke ich nur, weil es mir schmeckt (mittlerweile sogar fast ohne Überdosis Zucker...), aber mit wach werden ist da auch nicht viel gemacht. Ich vermute ja fast, dass dieses Verhalten daher rührt, dass ich als Kind und Jugendlicher ein Nachtvogel war und sich der Abend irgendwann als Zeitpunkt der inneren "Aktivierung" festgefahren hat. Prinzipiell kann ich morgens natürlich dasselbe leisten wie abends, aber meine Aufmerksamkeitsrate kann sich in der Früh drastisch senken, sodass ich z.B. in jüngster Vergangenheit schon hier und da vor den Augen manches Dozenten dreist wegpennte. Das Problem liegt auch darin, dass ich zwar morgens erst eine gewisse Kickstart-Wachheit auslebe, diese dann allerdings einige Stunden später in sich zusammenbricht, sodass ich mein Tief des Tages meist gegen 13 oder 14 Uhr erreicht habe. Mir ist zwar bewusst, dass ich von jeher über ein gigantisches und fast unstillbares Schlafbedürfnis verfüge, aber manchmal geht mir dieses ständige Gepenne mit kurzer Wachphase in den Abendstunden doch sehr auf die Nerven (oder auf den Wecker, aber den höre ich ja nicht... kleiner Flachs).
      Bin mir selbst nicht so sicher, wie das alles zusammenhängt, aber ich würde manchmal auch gern über längere Zeit tagsüber wach sein. v__v


      I hate the word "fate". Birth, encounters, partings, success and failure, fortune and misfortune in life.
      If everything is caused by fate, then God must be incredibly unfair and cruel.


      Because, ever since that day, none of us had a future.
      The only thing we knew was that we would never amount to anything.
    • Original von Crowbar
      was ist mit Satan?

      Würde man den einbeziehen müsste man auch die Existenz von Gott anerkennen. Da wir das nicht tun gibt es für uns auch keinen Teufel.

      qed


      Schwachsinn. Satan muss nicht unbedingt als "Gegenspieler" Gottes angesehen werden muss, sondern auch Satan selbst als Gott definieren kann.
      Top 4™ Agathe
      Oder: Who the fuck is Team Rocket?
    • Original von Neon
      Original von Crowbar
      was ist mit Satan?

      Würde man den einbeziehen müsste man auch die Existenz von Gott anerkennen. Da wir das nicht tun gibt es für uns auch keinen Teufel.

      qed


      Schwachsinn. Satan muss nicht unbedingt als "Gegenspieler" Gottes angesehen werden muss, sondern auch Satan selbst als Gott definieren kann.

      Der Punkt ist, dass Satan trotzdem zur christlichen Mythologie gehört, die ich folglich ebenfalls anerkennen müsste, würde ich seine Existenz anerkennen. Man kann Satan natürlich als allgemeine Antithesis benutzen, aber mir ging es um die Existenz des Charakters.

      Edit: Ich hoffe, worauf ich hinauswill ist verständlich :x
    • Original von Neon
      Original von Crowbar
      was ist mit Satan?

      Würde man den einbeziehen müsste man auch die Existenz von Gott anerkennen. Da wir das nicht tun gibt es für uns auch keinen Teufel.

      qed


      Schwachsinn. Satan muss nicht unbedingt als "Gegenspieler" Gottes angesehen werden muss, sondern auch Satan selbst als Gott definieren kann.


      ... ebenso muss nicht immer irgendein Gegenspieler zu irgendwelchen Sachen vorhanden sein. Unitäts-, Dualitäts-, Trinitäts-, ... n-tätsprinzip in der Religion. So gibt es nunmal auch ein paar mehr römische/griechische Götter als Zwei, die auch nicht alle immer ihren exakten Gegenpart haben.
      Ebenso kann man einer einzigen Gottheit alle Eigenschaften, selbst soetwas gegensätzliches wie "gut" und "böse", gleichzeitig verleihen.
    • Original von Sirius
      Ansonsten...
      Mir widerfährt es in letzter Zeit öfters, dass ich nach längerer Aktivität ohne größere Pause und mit nur relativ wenig Schlaf direkt einen ganzen Tag verpenne, ohne dass ich mittels Wecker & Co. etwas dagegen etwas unternehmen könnte, einfach weil ich alle Geräusche, die mich wecken sollen, dreist zu überhören tendiere. So erwachte ich gestern um 17:45 Uhr, was wahrlich jenseits von Gut und Böse ist. Allerdings bin ich andererseits großer Freund des Frühaufstehens, zumindest seit Studienbeginn, doch manchmal scheint es mir so, als wäre mein Körper nicht dafür geschaffen, 12 - 14 h lang wachzubleiben, denn meist erwachen die Lebensgeister erst gegen Abend und da kann ich sie dann auch nicht mehr gebrauchen, denn wenn das allabendliche Gesitze vorm Computer eines nicht erfordert, dann Hirnschmalz. Um acht Uhr in der Früh hingegen, wo sie von Nutzen wären, dösen sie noch dröge vor sich hin und machen keinerlei Anstalten, sich aus ihrem Himmelbett locken zu lassen. Da wird, allem universitären Anspruch zum Trotz, nur tumb vor sich hin existiert. Kaffee und ähnliches Gesöff trinke ich nur, weil es mir schmeckt (mittlerweile sogar fast ohne Überdosis Zucker...), aber mit wach werden ist da auch nicht viel gemacht. Ich vermute ja fast, dass dieses Verhalten daher rührt, dass ich als Kind und Jugendlicher ein Nachtvogel war und sich der Abend irgendwann als Zeitpunkt der inneren "Aktivierung" festgefahren hat. Prinzipiell kann ich morgens natürlich dasselbe leisten wie abends, aber meine Aufmerksamkeitsrate kann sich in der Früh drastisch senken, sodass ich z.B. in jüngster Vergangenheit schon hier und da vor den Augen manches Dozenten dreist wegpennte. Das Problem liegt auch darin, dass ich zwar morgens erst eine gewisse Kickstart-Wachheit auslebe, diese dann allerdings einige Stunden später in sich zusammenbricht, sodass ich mein Tief des Tages meist gegen 13 oder 14 Uhr erreicht habe. Mir ist zwar bewusst, dass ich von jeher über ein gigantisches und fast unstillbares Schlafbedürfnis verfüge, aber manchmal geht mir dieses ständige Gepenne mit kurzer Wachphase in den Abendstunden doch sehr auf die Nerven (oder auf den Wecker, aber den höre ich ja nicht... kleiner Flachs).
      Bin mir selbst nicht so sicher, wie das alles zusammenhängt, aber ich würde manchmal auch gern über längere Zeit tagsüber wach sein. v__v


      Also, was das Mittagstief angeht - dh du hast das auch, wenn du eigtl genug in der Nacht geschlafen hast? Auch, wenn ich mich kaum traue es auszusprechen, probier's mal mit: Kein Kaffee bzw nur wenig trinken. Ich neige dazu, morgens exzessiv viel Kaffee zu trinken und falle dementsprechend hin und wieder mittags auch in ein Koffeinloch - erst hellwach, dann, wenns Koffein nachlässt, todesmüde. Es hilft allerdings auch, Kaffee über den ganzen Tag rationiert zu trinken, so halte ich es meistens. :) Und sonst soll angeblich n geregelter Tagesrhythmus helfen. Das hab ich aber (Gott bewahre) nie ausprobiert.

      Ansonsten.. kenn ich das mit der Abend-/Nachtproduktivität, wobei es sich eigtl ungefähr die Waage hält. Aber ich mach auch nach wie vor, wie eben auch schon als Jugendlicher, lieber was abends/nachts. Von daher: Verlager das dochdruhig wieder auf diese Zeit? Blöd wirds nur, wennman früh raus muss ständig. Ist bei mir momentan allerdings glücklicherweise nur einmal die Woche der Fall. :>
      What can I say, my claim to fame
      won't come in the shape
      of hearts and flowers
    • Warum neigt man dazu, Ein Motivations-Problem zu haben, bis man dann schließlich, wie ncith anders zu erwarten, ein Zeit-Problem hatt?
      Warum ist man von Natur aus so unglaublcih träge mit seinen pflichten, obwohl man weiß das man ihnen eh nicht entkommen wird wenn man sie aufschiebt?
      Es wäre doch sinnvoll isch seine schönen mommente geschickt in die pausen der pflcihten zu legen, damit diese nicht ganz so öde erscheinen - oder?
      Ich habe meinen Abschluss bericht heute erst fertig gestellt, werde mir morgen also wieder in aller hast irgendwo einen Buchbinder auftreiben müssen damit ich ihn freitag am finalen abgabe termin einreichen kann. Aber wenigstens weiß ich, das ich nicht der einzige bin dem das so geht ^^

      @ schlaf debatte:
      Ich glaube einfach das der mensch irgendwo einen speicher an ausgeschlafenheit hatt, der sich imemr mal wieder passiv irgendwo entläd, aber unberechen bar ist, udn teilweise für dinge aufgebraucht wird, bei denen wir das nicht verplanen und man deswegen immer mal wieder schübe von 'langschlaf-phasen' hatt, um diesen mangel auszugleichen, wenn sich der körper denkt das es gerade ruhig genug ist diese tanks wieder aufzufüllen, oder er einfach dermaßen schlaf mangel hatt das er erstmal wieder regenerieren muss um überhaupt etwas zu tuen.
      "Fiat iustitia et pereat mundus"
    • Original von Saku
      Warum neigt man dazu, Ein Motivations-Problem zu haben, bis man dann schließlich, wie ncith anders zu erwarten, ein Zeit-Problem hatt?

      Ich könnte es mir irgendwo erklären.
      1)
      Der tierische Körper überwiegt den menschlichen Verstand.
      Ein Tier tut nichts, was es nicht tun MUSS. Ein Löwe rennt nicht herum, es sei denn er jagt. Ein Hirsch rennt ebenfalls nicht herum, es sei denn, er fliegt. Durch Instinkt wird die Energie so eingeteilt, dass sie für den Notfall da ist, heißt, in der restlichen Zeit wird möglichst nichts getan oder nur wenig.
      Und sowas abstraktes wie "Ich muss diese Aufgabe bis Montag fertig haben" oder "Ich sollte mal spülen" wird nicht als Notfall angesehen, auf den Energie "verschwendet" werden sollte bis es wirklich einer ist.
      Ganz zu Schweigen davon, dass die Menschen nunmal faul sind.
      Die Sprache wird minimalisiert (von Guten Tag auf Hallo auf Hey auf Hi), wir entwickeln immer mehr Kram für die Alltagsarbeit (Papierschredderer, Spülmaschine, Falthilfen, automatische Jalousinen) und auch sonst tun wir gerne so wenig wie möglich. Darum entsteht oft der "Och, kann ich auch morgen machen"-Reflex. Wieso sollten wir es denn jetzt tun, wir könnten ja andere Dinge jetzt machen. Diese Dinge erscheinen uns vor allem dann wichtiger als vorher, denn vorher haben wir diese auch ziemlich sicher aufgeschoben (wer etwas Wichtiges wie ne Bewerbung schreiben tun sollte, neigt dazu, stattdessen unliebsame Sachen wie aufräumen, spülen oder Wäsche waschen zu machen, weil die uns vom Kopf in dem Moment als wichtiger vorgegaukelt werden).

      Und zu der Schlafsache:
      Es wurde mehr als nur einmal bewiesen, dass ein Mittagsschlaf NÖTIG ist für ein volles Energiepensum. Kein Mensch schläft heutzutage wegen Arbeit so viel, dass es reicht (zumal zuviel Schlaf ungesund ist). In den südlichen Ländern, wo der Mittagsschlaf schon Sport geworden ist, sind die geistigen und körperlichen Ergebnisse viel besser als in den nördlichen Ländern ohne. Darum, das Mittagstief muss nichts mit zu wenig Schlaf in der Nacht zu tun haben. Es ist irgendwo natürlich (schaut allein in die Tierwelt, die pennen alle auch am Tag weg, manche mehr, manche weniger), mittags die Batterie wieder auffüllen zu wollen, müde zu werden.
      Aber es hat sich eingebürgert, nicht zu schlafen und stattdessen den Körper mit Koffein auf Draht zu halten, was aber zu einem weniger erholsamen Schlaf in der Nacht führt, was das Mittagstief natürlich nur noch stärker macht. Ein Teufelskreis eben.
    • Warum werden alte Filmfranchises so in die Länge gezogen?
      Ich meine, es gibt eine Serie zu Nightmare on Elm Street. Freddy's Nightmares, sehr im Twilight Zone-Stil. Natürlich ist das Geld ein Faktor, dazu die Legende, aber der Sequelwahn geht einem doch gehörig auf die Nerven- Ich mochte den ersten Nightmare on Elm Street, ernsthaft. Er hatte einige wunderbare Szenen, schöne Kameraeinstellungen (die Wanne imho) und sehr nice Tode. Ist es vielleicht eine Vorraussetzung für Horrorlegenden, haufenweise (vorallem schlechte) Filme und Spin-offs hervorzubringen? Michael Myers IN SPACE? Gibt es vielleicht nicht wegen ihrem Erfolg so viele SAW-Filme, sondern weil sie in die Riege der Großen aufgenommen werden wollen?
      Letztlich hat es das sogar zum Teil erreicht- Selbst Leute, die keinen der Filme (oder nur den ersten wie ich Held) gesehen haben, wissen etwas mit dem Namen anzufangen. Kennen den groben Plot. Natürlich nicht die genaue Storyline, aber das kann man auch nicht erwarten, wenn man "Freddy Krüger" erwähnt. Die meisten Leute würden eher an sein legendäres Oberteil denken als daran, dass er in Träume eingedrungen ist. Habe ich mal 'drauf geachtet. Ggf. ist Freddy's Nightmares sogar eine GUTE Serie, ernsthaft, ich muss es mir mal ansehen, sieht eigentlich echt interessant aus soweit. Cheesy und Dreck, aber nicht wirklich schlecht.

      Wo man schon bei Horrorfilmen ist- Warum gibt es Eli Roth fans? Bis auf den Partycop in Cabinfever (HELL YEAH PARTYCOP) hat er nichts mit irgendeiner Substanz oder irgendwelcher Originalität geschaffen.

      Horrorklassiker sind natürlich Pflicht, wenigstens die groben Infos kennen und sowas, aber imho ist der bisweilen beste Horrorfilm immernoch The Blair Witch Project. Gestern zum tausendsten Mal gesehen, jedes Halloween und dazwischen auch x mal. Der Film ist einfach so nice, alles daran. Wie er aufgebaut ist, der Realismus, die kleinen Details, die viel stärkere Wirkung haben als jedes Monster es hätte (bis auf das Alien in Alien 1 I'd say). Und fuck yeah die Zitate sind out of context einfach nur best.

      Das wiederum bringt mich darauf, dass ich in letzter Zeit ja sehr in die Retrohorrorschiene reingerutscht bin. Vorallem Nostalgie- Neulich wieder ein paar Folgen Goosebumps. Yeah. Eigentlich totaler Trash, aber es war das gruseligste, an das man sich in der 5. rangetraut hat- Und in der Schulbücherei waren immer alle Bücher aus. R.L. Stine hat's gerissen. Einige der Geschichten sind sogar an sich ganz gut, nur zu kurz, nicht ausgeführt genug, trivial und so Zeug. Und Gott, die Retrosynchro bringt mich zum härstesten lul'en.

      Dazu eine Empfehlung- Jacob's ladder. Viele sagen der Beste Horrorfilm überhaupt. Das geht aber nicht. Das ist ja Blair Witch. Aber supergut. Nicht wirklich Horror, eher wunderschön gemacht, intelligent aufgebaut und mit extrem guten Zitaten. Und Plot. Ansehen.

      Um von der Empfehlung jetzt wegzukommen werde ich noch erwähnen dass ich diesen Thread in Zukunft zum ranten nutzen werde. Yö.
      Vorschau- SPARKLE SPARKLE DESU.
    • Ich denke gerade, nachdem ich diese umweltfreundlichen Ideen hier gelesen habe, als erstes daran, dass man Menschen auch ganz wunderbar essen könnte und sie dann weder unnütz im Boden schimmeln, noch Brennstoff verschwenden und satt wird man auch.

      Und jetzt frage ich mich, warum mir zu egal welchem Thema immer so ein Dummfick zuerst einfällt. Aber man kann es nicht abstreiten - eine gewisse Logik hat es ja :ugly:
      Do you fear death, pup?
    • Ach wieso, über den Mensch als Nahrung kann man doch mal ernsthaft diskutieren, oder?

      Ich hab allerdings mal gelesen, dass Menschenfleisch äußert zäh sein soll, Muskelgewebe und alles, also, dass man's zwar essen kann, aber es nicht besonders schmackhaft ist. Also wenn ich vor'm Verhungern stünde, kein Tier und nicht mal mehr Grünzeug in der Nähe ist, fang ich wohl mal bei den Zehen an, aber so generell ist das wohl eher Plan Z. xD
      Ausschließen würd ich's aber nicht. Überleben > all. :ß
      Næhmachinery
      Premonitions in the rising wind; tonight the stars will fall.
      The world in a cyclone, pouring out.
      No escape, but hey, who cares? Just go with the flow.