Welche Buecher lest ihr momentan?

    • Vorhin mit fertig geworden: Fight Club von Chuck Palahniuk.

      Ich darf ja eigentlich nicht drüber reden (literally, sonst müsste ich spoilern), aber ich werd's trotzdem mal versuchen.
      Normalerweise ist das bei Buchverfilmungen ja umgekehrt, aber im Falle von Fight Club finde ich tatsächlich den Film besser. Natürlich kann das daran liegen, dass ich zuerst den Film gesehen und dann das Buch gelesen habe, aber der Film weist einige Änderungen auf, die mir persönlich weitaus mehr zusagen. Zum einen ist der Film deutlich mehr auf der Seite von Tyler Durden, der im Buch auch wesentlich kaltblütiger dargestellt wird und im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen geht, zum anderen ist der Film besser strukturiert als das Buch und erzählt die Geschichte besser (das Buch wirkt eher wie eine Ansammlung wirrer Gedanken, aber da ich annehmen muss dass genau das die Idee hinter der Geschichte war kann ich mich nicht beklagen).
      Es gibt noch ein paar andere Änderungen zum Film, z.B. führt der Narrator im Buch eine etwas tiefere Beziehung mit Marla Singer, ein paar Ereignisse finden in anderer Reihenfolge und teilweise mit anderen Personen statt, die im Film durch Tyler ersetzt wurden.
      Der größte Unterschied ist allerdings das Ende, das ich dezent in einen Spoiler verpacken werde:
      Und das ist er.
      Im Buch explodieren wegen eines Herstellungsfehlers die Bomben nicht und der Narrator landet in der Psychatrie.

      Außerdem hat der Film ein anderes, wesentlich spannenderes Finale, und das Ende gehört auf seine eigene abgefahrene Art zu den schönsten Dingen, die ich je gesehen habe.

      Bottom Line: Gutes Buch, aber der Film ist meiner Meinung nach wesentlich besser. Wenn ihr den Film kennt, lest das Buch. Wenn ihr das Buch kennt, schaut euch den Film an. Wenn ihr beides nicht kennt, Schaut euch den Film an und lest das Buch. In dieser Reihenfolge.
    • Ich hab meistens das Problem, dass ich mich nie für ein Buch allein entscheiden kann und somit dann meistens drei parallel lese. Aber da sist dann auch irgenwie anstrengend. :/
      Momentan sinds jedenfalls
      - Über das Glück von Hermann Hesse, sehr zu empfehlen. Das Buch beinhaltet Briefausschnitte und Aufsätze sowie Gedichte über verschiedenste Dinge des Lebens und die Betrachtungsweise dessen. Sozialkritisch bisweilen, aber auch sehr schön. Bislang würd ich das jedem ans Herz legen!

      - Das ausbruchsichere Paradies von Charles Bukowsi: fällt mir gerade schwer, das in Worte zu fassen. Bislang amüsant und regt zum Nachdenken an. Lang nicht mehr weiter gelesen, aber das kommt heute Abend mal wieder.

      - und bis gestern eben noch Die Stadt der Träumenden Bücher von Walter Moers, siehe Zamonienfred. Wunderschönes Buch, die dickste Hommage ans Lesen, die ich bislang gelesen habe. Jedem, der mit Lesen und den klassischen Lesegewohnheiten was anfangen kann (mit ner Kanne Kaffee bei Kerzenschein lesen *_*), zu empfehlen. Großartig! :)

      Sind in diesen Thread eigtl längere Rezensionen gewünscht? Wahrscheinlich schon, wa?
      ...
      heb ich mir fürs nächste Mal auf. :]
      I wasn't playing baseball, no!
      I wasn't playing football, no!
      I wasn't playing basketball, noo!
      I was playing Class War!
    • Vor einigen Tagen hab ich "Die Einsamkeit der Primzahlen" von Paolo Giordano fertig gelesen.
      Ist ein faszinierender wie auch dramatischer Roman und war im jahr 2008 sogar das Meistverkaufte Buch Italiens.

      Zur Handlung:
      Es geht um die Einzelschicksale 2er Protagonisten welche für den weiteren Verlauf ihres Lebens sehr prägend waren.
      Die Charaktere namens Alice und Mattia finden im Verlauf der Buches zueinander,
      aufgrund ihrer psychischen wie auch physischen Leiden sind diese ziemlich verschlossen
      und stehen sich damit ihren eigentlichen Gefühlen füreinander selbst im Weg.

      Also wenn jemand von euch auf so dramatische Werke steht,
      dann werdet ihr euch ebenso in dieser Geschichte verlieren wie ich.. :)

      Als nächstes steht die Autobiografie "Schmetterling und Taucherglocke" von Jean-Dominique Bauby an.
      Bin schon gespannt wie es sich so liest.
    • Also bis ich es gestern im Bus liegen lassen habe, hab ich Warhammer 40k-Der Große Bruderkrieg-Fulgrim gelesen.
      Das Warhammer 40k Universum dürfte denke ich mal vielen ein Begriff sein und stellt einen Teil der Vorgeschichte des W40k Universums dar. Ich persönlich der die Tabletopspiele kaum kennt und nur einmal innem GamesWorkshopladen angespielt hat, bin ziemlich begeistert von den Romanen. Wohl oder übel werde ich mir den Band wohl ein 2tes mal kaufen müssen, da die Stadtbücherei die Romanreihe leider nicht führt :(

      Handlung
      Das Buch behandelt den Wandel des Primarchen Fulgrim zur Wandlung ins Chaos und zum Dämonenprimarchen


      Ansonsten sitze ich jetzt grade an Andrzej Sapkowski-Der Schwalbenturm
      Der 4te und vorletzte Band der Geralt-Saga. Auch hier will ich nicht zu viel verraten da man die vorigen Bücher kennen sollte. Wer aber The Witcher kennt und liebt sollte auf jeden Fall zugreifen.
      Spielt grade: (Stand 29.09.2012)

      Resident Evil 6(Leon/Helena Kapitel 2)
      Starcraft 2

      Liest gerade:
      Warhammer 40k Mechanicum
    • Die W40K-Romane les' ich auch zwischendurch mal gerne, aber meistens lese ich "anspruchsvollere" Literatur ausm Hochmittelalter und der Antike oder Sachbücher zu geschichtlichen Themen . Ich bin immer noch nicht mit Caesars "Gallischem Krieg" durch, mit Hartmann von Aues "Erec" auch nicht und Homers "Ilias" habe ich nach 20 Seiten wieder weggelegt, da ich irgendwie noch nicht die Zeit dafür finde. Seit ich arbeite, kommen solche Werke also erst einmal nicht in Frage, da brauche ich etwas, was sich gut und schnell liest und auch "Spaß macht". Und da habe ich halt auf der eine Seite W40K-Romane und auf der anderen Sachbücher, vor kurzem war es "Von Ratlosen und Löwenherzen - Eine kurzweilige, aber nützliche Geschichte des englischen Mittelalters" von Rebecca Gablé (das ist ein humorvoll geschriebenes Sachbuch, echt herrlich).
      Tja, und nun dachte ich mir, ich lese mal meinen ersten "richtigen" Manga. Also habe ich mir den MM-Manga zugelegt (ich habe mir diesen in Auszügen und den OoT-Manga zwar schon vor Jahren auf Z-Fans.de angesehen, aber in Buchform ist das doch noch was anderes). Ich weiß auch, dass die Mangas gerne von der eigentlichen Story abweichen und Sachen hinzudichten, aber ich mag die von mir genannten trotzdem.
      Btw, Goethes "Faust I - Der Tragödie erster Teil" hat mir auch sehr gut gefallen.
    • lese in meinen pausen jetzt den Nachfolger von "Die Goblins" geschrieben von Jim Hines (2tes Buch: Die Rückkehr der Goblins").
      Grantiose Folge. Jeder der Fantasieromane ala Tolkin mag, aber diese nicht gerne zum Xten mal wiedergegeben haben möchten. Sondern so was in der Art auf witzig und aus der Sicht eines Goblins, sprich dem Kanonenfutter schlecht hin, lesen will (nicht falsch verstehen mit HdR hat das bis auf einen Schmankerl nebenbei nichts zu tun).
      Hab gehört man liest das Buch hinerhalb eines Tages. Mag sein. Grund hats. Leider war ich immer zu Müde, weshalb es sich ungefähr 2 Wochen gezogen hat. Aber gut ist es auf jeden Fall.
      Ich kenne zwar nicht die Bücher mit den Titeln: "Die Menschen""Die Elfen""Die Zwerge""DieOrks""Die Keineahnungabermaleinbuchübersvolkgeschrieben", aber Die Goblins sollen eine Ausnahme bilden habe ich somindest gehört.

      PS in der Bahn lesen ist ungeeignet, wenn man einen Hang hat sich zu schämen. Ich mußte manchmal wirklich einfach über so einen Blödsinn, aus dem Buch, lachen. Bsp: Held: "Hey du bist ein Goblin, du lebst dein lebenlang schon hier, du mußt doch was über den Nekromanten wissen. Goblin: "Ja ist aber blöd". Held: "Egal, was du weißt kann uns nur helfen". Goblin: "Nein, ist echt nur Blöd". Held: "Raus mit der Sprache, sonst..." Goblin: "10 kleine Goblins.... :) "
      ... achja, guten Morgen.
    • Ich hab vor einiger Zeit Murakamis "Mister Aufziehvogel" beendet. Wieder ein sehr verwirrendes Buch, und so wie's mir immer bei seinen Geschichten passiert, hab ich auch dieses Mal das Ende schon wieder vergessen XD; Ich mochte die Charaktere sehr gern (besonders Zimt) &der immer wiederkehrende Brunnen laesst mich bis heute nicht los xD
      Einzig die Kriegsgeschichten haben mich auf Dauer etwas genervt, die waren zu oft und zu lang; hab sie dann teilweise nur noch ueberflogen.

      Danach hatte ich eigentlich begonnen einen Roman ueber Robert Koch zu lesen, aber den hab ich jetzt erstmal zur Seite gelegt und widme mich Tintenherz xD Ich bin erst in der Haelfte des Buches, find's auch ganz schoen soweit, aber bisher reisst es mich nicht soo vom Hocker. Ich mag die Idee ganz gern &auch hier wieder einige der Charaktere; da kann sicher noch viel draus werden * _* Aber bisher fehlt mir irgendwas. Ich lass mich ueberraschen o/
    • Habe aus reinem Jux vor ein paar Tagen im Bücherflohmarkt Akte X Stories erworben, was immer so zwei Geschichten in Buchform sind. Trash-Faktor und so. Die Geschichte Gezeichnet kam mir beim Lesen bereits verdächtig bekannt vor, habe eben mal wieder in die Serie reingeschaut und festgestellt, dass es sich beim dem BUch schlicht um eine Wort-für-Wort-Nacherzählung der ersten Folge handelt. xD Krasser Scheiß, warum schreibt man sowas? xD

      Parallel dazu stecke ich seit Ewigkeiten in Clemens Meyers Die Nacht, Die Lichter, was ich letzte Spielzeit auch als Inszenierung gesehen habe. Ich komme scheinbar echt nur auf Zug- und Busfahrten zum Lesen...

      Let's get out of here while there's still time to walk. Running for your life is SO geeky.
      [Blockierte Grafik: http://img851.imageshack.us/img851/9964/bannerfashionclub.png]
      LiveJournal // Gästebuch // last.fm
    • als letztes Platons Apologie des Sokrates.
      momentan Kants Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, um mich danach eventuell mit seinen Kritiken zu beschaeftigen; oder ich lese mich danach erstmal durch Dostojewski und Camus, von denen ich mir vor kurzem 'nen Großteil der Werke zugelegt habe. zuviele Buecher hier.
    • Gerade fertig geworden mit Barry Trotter und der unmögliche Anfang. Wie der Name sagt, handelt es sich um eine Harry-Potter-Parodie.. keine Ahnung, was ich mir von dem Buch eigentlich erwartet hatte; stellenweise ist es auch zugegebenermaßen ziemlich witzig. Aber diese Stellen beschränken sich auf insgesamt höchstens sieben Zeilen, was bei einer Gesamtlänge von 282 Seiten nicht ganz ausreicht, um es lesenswert zu machen :/ ich denke, dass die Grundidee des Buches eigentlich ziemlich gut ist :> nur leider scheint das Ganze bei diesem dritten Teil schon etwas.. ausgelutscht.

      Als nächstes nehme ich mir Der Name des Windes vor.
    • Mal ein kleiner Hinweis für alle Bücherfreunde:

      Oktober 2011 wird ein Nachfolger zu Moers "Die Stadt der Träumenden Bücher" erscheinen. Das Buch heißt "Das Labyrinth der Träumenden Bücher" und handelt von Mythenmetz zweitem Besuch Buchhaims.

      Außerdem wird ein 8ter Band zu Stephen Kings Dunkler-Turm-Reihe irgendwann 2012 erscheinen. Das Buch heißt "The Wind through the Keyhole" und wird Szenen behandeln, die zwischen Band 4 und Band 5 geschehen sind.
    • Ich las letztens Rubinrot - Liebe geht durch alle Zeiten oder so aehnlich xD Von Kerstin Gier.
      Ein ziemlich stumpfes Buch. Hauptperson ist Gwendolyn, die in einer Familie lebt, in der ein Zeitreise-Gen existiert und ihre Cousine hat's wohl geerbt und wird auf ihren ersten spontanen Zeitsprung (und die dazu gehoerige Mission) vorbereitet. Schnell stellt sich natuerlich heraus, dass Gwendolyn jedoch das Gen hat und sie findet sich ploetzlich irgendwo im 18.Jahrhundert wieder etc. Grosses Familiendrama, sie lernt ihren maennlichen Partner fuer die Mission kennen, den sie zwar super-heiss findet, aber auch ziemlich arrogant und scheisse blablah xD Und in der Vergangenheit isses ziemlich gefaehrlich fuer die beiden, aber sie muessen da durch um ein paar vermisste Leute &Bluttropfen zu finden 8D
      Sicherlich 'ne schoene Geschichte fuer pubertierende Teenager, ist auch nicht besonders anspruchsvoll geschrieben.
      Ich fand's jetzt nicht enorm schlecht, aber Niveau ist was anderes XD Wuerd trotzdem gern auch die zwei weiteren Baende lesen, Rubinrot hoert mitten in der Geschichte auf, das fand ich etwas ungut :/
    • Original von Kandis
      Ich las letztens Rubinrot - Liebe geht durch alle Zeiten oder so aehnlich xD Von Kerstin Gier.
      Ein ziemlich stumpfes Buch. Hauptperson ist Gwendolyn, die in einer Familie lebt, in der ein Zeitreise-Gen existiert und ihre Cousine hat's wohl geerbt und wird auf ihren ersten spontanen Zeitsprung (und die dazu gehoerige Mission) vorbereitet. Schnell stellt sich natuerlich heraus, dass Gwendolyn jedoch das Gen hat und sie findet sich ploetzlich irgendwo im 18.Jahrhundert wieder etc. Grosses Familiendrama, sie lernt ihren maennlichen Partner fuer die Mission kennen, den sie zwar super-heiss findet, aber auch ziemlich arrogant und scheisse blablah xD Und in der Vergangenheit isses ziemlich gefaehrlich fuer die beiden, aber sie muessen da durch um ein paar vermisste Leute &Bluttropfen zu finden 8D
      Sicherlich 'ne schoene Geschichte fuer pubertierende Teenager, ist auch nicht besonders anspruchsvoll geschrieben.
      Ich fand's jetzt nicht enorm schlecht, aber Niveau ist was anderes XD Wuerd trotzdem gern auch die zwei weiteren Baende lesen, Rubinrot hoert mitten in der Geschichte auf, das fand ich etwas ungut :/


      Was. Ich fand die total toll xDDD;; Hab alle drei gelesen.

      Nun, ich lese gerade immer noch Heidi (so seit 3289 Monaten, weil ich zu nichts komme), habe zwischendurch Die Säulen der Erde angefangen. Find beide ziemlich toll, auch wenn ich ersteres nur Häppchenweise lesen kann. Wenn man jedoch Dicke von zweiterem mit meiner Zeit, die ich mir zum Lesen nehme vergleicht, befürchte ich, dass ich das niemals fertig bekomme xD Ach ich müsste mal wieder ins Krankenhaus oder länger zugfahren.

      Unibedingt lese ich noch Platons Politeia und zum xten Mal Ausschnite aus Kants Kritik der reinen Vernunft. Eventuell sollte ich's einfach mal von vorne lesen, nun ja.
    • Mein letztes Buch war Venus im Pelz von Sacher-Masoch (Masoch -> Masochismus), nachdem mir die Theateradaption der Skala extrem gut gefallen hat.
      In dem Buch geht es um ein junges Paar namens Severin und Wanda, die, anfangs als Experiment, durch einen sechsmonatigen Vertrag Severin zu Wandas uneingeschränkten Sklaven erklären. In dem Buch geht es um Themen wie Liebe, Sehnsucht, Angst, Unterwerfung, Macht, Demut, Züchtigung usw, allerdings vielmehr im psychologischen als im sexuellen Sinne.

      Die Figur der Wanda von Dunajew fand ich sowohl in der Bühnen- als auch in der Orginalfassung sehr spannend, wenngleich die beiden Versionen sehr unterschiedlich ausgelegt waren: Die Wanda der Bühnenversion zeichnete sich durch ihre phlegmatische, desinteressierte Kaltherzigkeit aus (der Höhepunkt des Stückes ist, wie sie Severin von einem anderen Mann auspeitschen lässt und dabei gleichgültig Torte isst); die Wanda von Sacher-Masoch war hingegen durch ihr willkürliches (und mit zunehmenden Verlauf immer undurchschaubereres) Hin- und Herwechseln zwischen Rolle der liebenden Ehefrau und der rachsüchtigen Tyrannin interessant.

      Das Buch ist jedenfalls sehr gut, finde ich.

      Haha. Überlege gerade, ob ich der Vollständigkeit halber Marquise de Sades 120 Tage von Sodom nachschiebe. Hat jemand das Buch zufällig gelesen und eine dezidierte Meinung dazu?

      Ansonsten bin ich gerade mit Susan Sontags Über Fotografie fertig und werde direkt Das Leiden anderer betrachten nachlegen. Eher interessant für den Kulturwissenschaftssektor des Boards.

      Let's get out of here while there's still time to walk. Running for your life is SO geeky.
      [Blockierte Grafik: http://img851.imageshack.us/img851/9964/bannerfashionclub.png]
      LiveJournal // Gästebuch // last.fm
    • Oh ja, auch ich lese Bücher!

      DIe Gefährten
      Steht mehr drin als in den Filmen, das ganze mit Tom Bombadil wird gar nicht erwähnt. Viele Details fehlen in den Filmen, manche Sachen werden weggelassen oder anders ausgeführt.

      Das Buch an sich ist gut, wer die Bücher liest, hat auch viel mehr Hintergrundwissen, aber J R R Tolkien muss ja ein Hirn haben... Wenn der sich das alles mit den Orks, den Elfen, den Zwergen und den Hobbits ausgedacht hat... Und diese Gegenden und ihre eigene Geschichte und Hintergrundwissen über alte Kriege der Menschen, die aus dem Westen kommen, Respekt an die unendliche Phantasie des Autoren.
      Bin jetzt gerade ziemlich am Ende, beim Anschied aus Lorien. Ob ichs heute noh fertiglese, wird sich noch zeigen.
    • habe heute nacht die toten seelen von nikolai gogol beendet.
      ich muss sagen, dass es vom umfang schon ein wenig aufwaendiger war, aber andererseits gibt's noch genuegend andere russische autoren, die seitenzahlmaessig weit drueber liegen. schade finde ich vor allem, dass das ganze nur ein fragment ist, von dem lediglich der erste teil abgeschlossen wurde, der zweite wenigstens im groben. den dritten hat der gute gogol nie in angriff genommen. was muss er auch so jung sterben. bloedmann. ich fuehle mich in der auswahl meiner buecher zu oft mit fragmenten konfrontiert (hallo kafka und buechner).

      jedenfalls ein exorbitant gutes buch. ich habe viel gelacht, oefter mal den kopf geschuettelt und ab und an geflucht ueber die tausend namen, die mir so entgegen gebracht wurden. aber mein herz haengt einfach an der russichen literatur, was soll man machen.
      zum inhalt: ein ehemaliger beamter, tschitschikow, reist durch die provinz russlands und kauft gutsbesitzern (wir befinden uns im neunzehnten jahrhundert) verstorbene bauern ab um daraus kapital zu schlagen. sein traum ist es seit seiner kindheit, sich ein gewisses vermoegen zu ergaunern, um dann in wohlstand leben zu koennen- inklusive "frauchen und kleinen tschitschikows". dabei begegnet er den unterschiedlichsten typen an grundbesitzern, die jeder fuer sich eine andere art des umgangs fordern. der protagonist schafft dies erstaunlich gut, auch wenn er einmal dem tod durch pruegel nur knappt entkommt.
      grundsaetzlich ist die rahmenfabel aber nicht sonderlich spannend oder kreativ (abgesehen davon, dass ich noch kein buch ueber den ankauf von verstorbenen lass), aber ich liebe diese detailtreue der realistischen romane der damaligen zeit. diese schreibweise war ein hochgenuss, der mich, wie bereits erwaehnt, oefter mal leise aufkichern liess.

      aus lauter trauer ob des endes des romans habe ich mir direkt noch die novellen gogols bestellt und bin damit quasi auch schon wieder durch. grosser mann. schade, dass es von ihm nicht so viel gibt.
      »Denn wir können, wenn wir nur die Entschlossenheit besitzen,
      die Hure Erinnerung und ihr ganzes Gelumpe und Gesindel aus dem Haus weisen.«

      - Virginia Woolf -