Fan-Fiction: Die Vereinigung

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    • Original von battlemage
      hab jetzt auch kapitel3 gelesen, und die story ist echt sooo cool!
      das würd ich mir als buch sofort kaufen; freu mich schon auf kapitel4 :D


      Hui, danke danke, ich weiß ja gar nicht was ich sagen soll :)
      Also hier ist der langersehnte Teil 4. 5 ist schon in der Mache. Kapitel 4 ist im Vergleich zu #3 etwas kurz, ist aber genau so lang wie 1 und 2 auch ^^ Ich wollte dem nächsten Ergeignis einfach eine eigene Kapitelüberschrift geben :D Aber was red' ich denn da? Ihr seid sicher schon ganz gespannt auf Kapitel 4, also hier ist es:
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      Kapitel 4: Im Ernst?

      Salia stürmte in den 'Gasthof zum Eintopf', rannte die Treppe rauf und krachte in Rauru hinein. "Salia! Wir wollten gerade aufbrechen, um dich zu suchen! Geht es dir gut?" "Ja natürlich! Ich bin genau so alt, wie ihr, also hört auf, mich wie ein Kind zu behandeln! Ich muss mit euch reden." entgegnete Salia und ging dann in ihr Zimmer. Die Weisen folgten ihr. Sie setzten sich wieder an den Tisch, Link blieb stehen. "Salia, wir haben uns Sorgen gemacht! Wo warst du denn die ganze Nacht!?" fragte Rauru besorgt. "Ich war bei Ganondorf! Er hat gesagt, dass er--" "Du warst tatsächlich die ganze Zeit bei Ganondorf!?" unterbrach sie Impa schockiert. "Ja." antwortete Salia und fügte an: "Und Naboru hatte Recht." "Womit?" fragte Ruto nach. "Ganondorf ist uns ausgewichen. Er will nicht gegen uns kämpfen." erklärte Salia und Naboru schlug mit der Hand auf den Tisch und rief freudig: "Ha! Ich hab's euch doch gesagt!" "Das hat er dir einfach so erzählt?" erkundigte sich Rauru, worauf Salia antwortete: "Ja. Er hat gesagt, dass er im Hades viel Zeit zum Überlegen hatte und er zu der Ansicht gekommen ist, dass er sich umstellen muss." "Im Ernst jetzt!?" fragte Link ungläubig nach. "Ja, im Ernst." bestätigte Salia, "Und wir sollten ihn auch in Ruhe lassen." Rauru rieb sich nachdenklich das Kinn: "Hm, nun... wenn das wahr ist, dann sollten wir mal zusammen mit ihm reden..." "Meinst du, dass das eine gute Idee ist?" fragte Impa, doch Rauru nickte: "Es ist die erste reelle Chance, den Großmeister des Bösen für immer unschädlich zu machen." "Wie darf man denn das jetzt verstehen!?" erkundigte sich Salia. Rauru machte eine abweisende Handbewegung: "Nein, so meinte ich das jetzt nicht! Was ich sagen wollte war, dass Ganondorf, wenn er wirklich zu uns 'überläuft', nichts böses mehr tun wird, und wir seine Schreckensherrschaft endlich los sind." Die Weisen nickten einsichtig. "Brechen wir am besten gleich auf!" meinte Naboru und teleportierte sich in den Ikana Canyon. Die anderen Weisen folgten - Zelda nahm Link mit.
      Als sie wieder vor Ganon's Schloss standen meinte Ruto: "Wow! Unglaublich! Das ist wirklich ein prachtvolles Schloss!" "Ja, das finde ich auch." stimmte Impa zu und Naboru erwiderte: "Tja, der Großmeister des Bösen mag es eben groß!" Link lachte über das Wortspiel und erinnerte dann: "Naboru, du musst uns noch ein paar Geschichten über Ganondorf erzählen!" "Ja!" stimmte Salia ein, "So wie die mit dem Schnarchen!" "So, so..." hörten sie plötzlich Ganondorfs tiefe Stimme, "Du erzählst also Geschichten über mich!" "Oh nein!" seufzte Rauru, der fürchtete, dass jetzt alles im Eimer wäre. Naboru kam nicht einmal dazu, es abzustreiten, da lachte Ganondorf: "Ha, ha! Solange es nichts peinliches ist!" Dann tauchte er, in der Luft schwebend, vor seinem Schloss auf, und glitt langsam zu Boden. Er hatte die Arme vor der Brust verschränkt; sein Umhang flatterte in der leichten Brise. Er setzte nacheinander mit beiden Füßen auf dem Boden auf, blieb mit verschränkten Armen und einer überlegenen Haltung vor den Weisen stehen und sprach: "Ich nehme an, dass Ihr hier seid, um mit mir zu reden." "Ja," bestätigte Rauru, "in der Tat. Wir hörten, Du wollest zu den Guten wechseln?" Ganondorf lächelte: "Das ist eine seltsame Formulierung, aber es reicht, um sie zu bejahen. Ich bin es leid, ständig verfolgt und bekämpft zu werden. Auch wenn mir nun eigentlich niemand mehr etwas anhaben kann..." Die Weisen sahen sich ein wenig irritiert an - sollten sie jetzt irgendetwas erwidern? Ganon nahm ihnen die Frage ab: "Wie dem auch sei, ich will mich - um es mal so auszudrücken - mit euch verbünden. Die Frage ist nur, ob ihr damit einverstanden wäret?" "Ich denke, ich kann für uns alle sprechen," antwortete Rauru, "indem ich sage: Wir freuen uns, dich in unsere Mitte aufzunehmen." "Der hat ja heute Sprüche drauf!" flüsterte Link zu Salia. "Na dann ist ja alles 'gut'." meinte Ganondorf und lachte dann über das versteckte Wortspiel. "Aber, wie können wir sicher sein, dass das kein Trick ist?" fragte Link skeptisch. Ganondorf stemmte die Arme in die Hüfte und erwiderte: "Glaubst du im Ernst, ich würde einen derart widerlichen, und unwürdigen Trick je benutzen?" Link überlegte kurz: "Nein." "Na also." sagte Ganondorf mit einem breiten Grinsen. Zelda bemerkte, dass Rauru angestrengt über etwas nachzudenken schien. Sie wollte ihn gerade danach fragen, als er plötzlich den Kopf hob und zu Ganondorf sagte: "Ganon, es ist mir ehrlich gesagt lieber, wenn du bei uns im Schloss wohnst." "W-A-S-!-?" riefen die Weisen und Link schockiert, wie aus einem Munde. "Ja." bestätigte Rauru, "Wenn Ganon bei uns wohnt, kann ich ihn im Auge behalten und mich somit vergewissern, dass er nichts 'anstellt'." Die Weisen sahen Rauru ungläubig an, doch Ganon sagte nur: "Von mir aus." und lächelte noch breiter. >>Irgendetwas stimmt doch da nicht!<< dachte Link, >>Ich trau dem Ganzen nicht...<< "Hm gut. Wir werden zum Schloss teleportieren. Link, Impa, ihr reitet mit Ganondorf den... umständlichen Weg." befahl Rauru, hob die Arme und verschwand. Die anderen taten es ihm gleich. "Na toll! Von wegen reiten! Dann müssen wir uns erst mal Pferde beschaffen!" maulte Link. Impa stand auch etwas ratlos da, doch Ganondorf grinste nur, hob die Arme und lies eine Art Lanze oder Zepter erscheinen. Dann zeichnete er damit einen Kreis in die Luft, welcher dann einen schwarz-violetten Rahmen bildete und innen begann, weiß zu leuchten. Impa staunte nicht schlecht, als ein schwarzes Ross mit feuer-roter Mähne aus der weißen Scheibe sprang und vor Ganondorf stehen blieb. Link erkannte das Pferd - es war dasjenige, welches ihn vor über 9 Jahren beinahe umgerannt hätte, als Zelda vor Ganon flüchtete! Ganondorf sprang elegant (!?) in den Sattel und sprach: "Seht zu, wie ihr nach Hause kommt!" Dann gab er dem Pferd die Sporen, worauf das schwarze Ross sich mit einem Wiehern in die Luft erhob und in Richtung Hyrule davonflog. Impa und Link starrten sich kurz ungläubig an; dann hob Impa die Arme und teleportierte sich und Link zum Schloss. Als sie dort ankamen, standen sie zwischen Ganon und den verblüfften Weisen. "Wie.." begann Impa, doch ehe sie zuende sprechen konnte, antwortete Ganon mit einer Gegenfrage: "Na, auch schon da?" Ein spöttisches Lächeln umspielte seine Lippen. "Wie b-bist du so sch-schnell hier her gek-kommen?" stammelte Link. "Geritten... mein Pferd ist nun mal schneller, als deines." "Nee, im Ernst jetzt!?" stutzte Link, ließ das Thema dann aber lieber auf sich beruhen. "Äh nun," sagte Rauru und räusperte sich, "da wir alle schon hier sind, kann Zelda Ganondorf ja gleich mal ein Zimmer herrichten lassen." Zelda stand etwas verwirrt da, fing sich dann aber und befahl einer Wache ein Zimmer vorbereiten zu lassen.

      Gewinner der Wahl zur besten Z-FF 2003: Die Vereinigung
      Sequel: Die Vereinigung II - Phoenix
    • Einige Zeit später, es war mittlerweile schon Abend geworden, war Ganondorfs Zimmer fertig und er bezog es auch gleich. Als Zelda und Impa zwanzig Minuten später mal nach dem Rechten sehen wollten, trauten sie ihren Augen nicht: Ganondorf hatte das gesamte Zimmer umgestaltet - um nicht zu sagen, nach seinem Geschmack gestaltet. Der blaue Teppich war durch einen roten ersetzt worden, statt der Stühle stand nun ein großer dunkelgrüner Sessel in der Ecke, der Schrank war weg und die weißen Gardienen waren durch rote Vorhänge ersetzt worden. "Nett..." sagte Impa, als sie das Zimmer betrachtete. Zelda musterte den Raum ein wenig und meinte dann: "Das sieht ja fast besser aus, als vorher!" "Okay, das Zimmer ist in Ordnung, aber... wo ist Ganondorf!?" fragte Impa, worauf Zelda zusammenzuckte und panisch auf und ab ging. Dann meinte sie plötzlich: "Theoretisch ist es doch egal, schließlich darf er sich hier frei bewegen..." Impa starrte Zelda nervös an, und verließ dann den Raum. Zelda folgte ihr.
      Die beiden suchten Rauru. Sie fanden ihn schließlich außerhalb der Stadt, in der Hylianischen Steppe vor der Zugbrücke stehen. "Rauru! Was machst du denn hier?" fragte Zelda, als ihr Gesprächspartner plötzlich "FERTIG?!" schrie. Impa zuckte zusammen und auch Zelda konnte sich vor Schreck kaum beherrschen. >>Was...?<< dachte Zelda noch, als sie neben sich die zwei Pferde mit ihren Reitern erblickte. "Okay, ein faires Rennen, kein Schweben, Teleportieren oder Zaubern - ist das klar?" meinte Link und Ganondorf nickte. "Was bei den Göttinnen tun die da!?" wollte Impa wissen. Rauru erklärte: "Link ist der Ansicht, dass Epona schneller ist, als Ganondorfs Hengst." "Und jetzt machen sie ein Wettrennen?" fragte Zelda ungläubig, worauf sie nur ein geplagtes Nicken erhielt. "Gut, wir können, Weißbart!" brummte Ganon von seinem Sattel aus. "Nenn mich nicht so!" brummte Rauru zurück und fügte im Gedanken an >>Du Krummnase!<< "Auf die Plätze! Fertiiig! LOS!!" rief Rauru und die beiden Pferde preschten los, in Richtung Gerudotal. "Wo lang geht denn das Rennen?" erkundigte sich Impa. Rauru wandte sich ihr zu: "Zum Gerudotal, über die Brücke, auf den Turnierplatz der Gerudos, zurück ins Gerudotal, zum Hylia-See, auf die Lon-Lon Farm, ein mal um die Koppel, und wieder hier her. Zelda seufzte: "Das dauert ja ne Ewigkeit! Da bricht Epona ja zusammen! Wer hat denn den Parkuhr ausgewählt?" "Link." antwortete Rauru knapp, und setzte sich auf die kleine Steinmauer, die neben der Zugbrücke stand. Impa seufzte und setzte sich ebenfalls.

      >>So ein Mist! Ganons Hengst ist wirklich schneller!<< dachte Link, als sie den Eingang zum Gerudotal passierte und Ganondorf als erster auf die Brücke ritt. Die beiden Reiter hetzten ihre Pferde den Hügel hinauf, ein mal um das Trainingsgelände der Gerudos und zurück auf die Brücke. Link hatte wieder zu Ganon aufgeschlossen und war fest entschlossen, diesmal als erster die Brücke zu passieren ... doch Ganon war dies offensichtlich auch! Die beiden ritten sich gegenseitig abdrängend auf die schmale Brücke zu - keiner von ihnen gab nach! "Elender! Wir passen nicht nebeneinander auf die Brücke! Lass mich vorgehen!" schrie Ganondorf Link an, während sie ihre Pferde gegeneinander pressten. "Ich werde dich bestimmt nicht vorlassen! Lass du mich doch vor!" rief Link zurück. Die beiden sahen sich gegenseitig an und verfluchten sich gegenseitig, bis sie zu nah an der Brücke waren, um noch anhalten zu können. Die beiden registrierte erst viel zu spät, wo sie waren! Ganondorf gab seinem Pferd die Sporen und gerade in dem Moment, in dem sein Hengst den Boden unter den Hufen verlor, begann es wieder zu fliegen und schwebte sicher auf die andere Seite. "Hey das war gemein! Du hast geschummelt!" rief Link, worauf er nur eine Antwort erhalten konnte: "Wäre es dir lieber gewesen, ich hätte dich in den Abgrund gedrängt!?" Link schnaubte nur, und signalisierte Epona, schneller zu laufen. Keines der beiden Pferde, oder besser keiner der Reiter, verschwendete Zeit damit, über das dünne Brett zu reiten. Beide sprangen den kleinen Absatz hinunter, wobei beide Pferde im Wasser landete und beide Reiter pitsch nass gespritzt wurden. Nächstes Ziel: Hylia-See.

      Einige Zeit später sprang Zelda plötzlich auf und rief: "DA!! Da kommen sie!" Impa stand ebenfalls auf. Nun konnte auch sie die kleine Staubwolke sehen, die sich auf sie zu bewegte. Kurz darauf konnte man die beiden Pferde und dann auch ihre Reiter erkennen. Endspurt. Keine drei Minuten später bretterte Ganondorf mit einem Vorsprung von 1.2 Sekunden über die 'Ziellinie'. "So ein Mist, Verdammter!" fluchte Link, während Ganondorf sein Pferd siegreich in den Hades zurückschickte - dort konnte es sich erholen. "Ich sagte doch, dass mein Pferd schneller ist, als deines." lachte Ganondorf triumphierend. Link ließ Epona am Schlossgraben trinken und schien dabei seine Niederlage nicht ganz wegzustecken. Ganondorf hob die Hand, während er sich umdrehte und in Richtung Schloss marschierte. Die Hand zu einem halben Winken erhoben meinte er: "Wir sehen uns morgen, Schwächlink! AHAHAHAHAHAHAHAHAHA!" Link grummelte nur etwas in seinen nicht vorhandenen Bart und streichelte Epona.

      Am nächsten Morgen ging Link zu Naboru. Die Weisen hatten beschlossen, für die nächste Zeit alle im Schloss zu übernachten, um besser ein Auge auf Ganondorf werfen zu können. Link ging also zu Naborus Zimmer und klopfte an der Tür. Naboru öffnete gerade die Tür, als Salia um die Ecke kam: "Hey was macht ihr denn hier?" fragte sie. Naboru zuckte die Achseln: "Ich wohne hier. Was Link hier macht, weiß ich nicht." Link nickte und Naboru fiel auf, dass er plötzlich ein ganz ausgefallenes Lächeln auf den Lippen hatte: "Naboru, du wolltest uns noch Geschichten über Ganondorf erzählen!" Salia sprang begeistert an Links Seite: "Au ja! Ich will auch zuhören!" Naboru seufzte und winkte die beiden herein. Salia hatte von Impa gehört, dass Ganondorf sein Zimmer umdekoriert hatte, und zu ihrer Überraschung sah auch Naborus Zimmer anders aus. Dann fiel ihr ein, dass wohl jeder Weise sein Zimmer nach seinem Geschmack dekoriert hatte, da Salia persönlich dies auch getan hatte. Naborus Zimmer war mit Sandgelben Wandteppichen und einem Glastisch mit drei Sitzkissen darum in der Zimmermitte ausgestattet. Naboru setzte sich auf eines dieser Kissen; Link und Salia taten es ihr gleich. "Alsoooo..... mal überlegen..." begann Naboru, "Oh ja! Also, es war ...ach nein, ihr wollt was lustiges über ihn hören, oder?" Salia und Link nickten heftig. "Gut. Also..." Naboru begann zu erzählen, Link und Salia lauschten gespannt - oder eher entspannt, da sie schon bald nicht mehr aus dem Lachen heraus kamen. Irgendwann klopfte es plötzlich an der Tür und Impa und Zelda traten ein. "Ach hier seid ihr! Wir haben uns schon gefragt, wo ihr steckt!" meinte Zelda, "Was macht ihr denn hier?" "Uns über Ganondorf totlachen!" antwortete Link. Und schon saßen Zelda und Impa mit ihnen am Tisch. Es dauerte nicht lange, da hatten sich alle Weisen in Naborus Zimmer getroffen und lauschten ihren Geschichten. Geschichten von Triforce-Träumen, nichtvorhandenen Torwächtern, Wüstenspaziergängen und vielem mehr. Nach ein paar Stunden gingen Naboru die Geschichten aus, und die Acht lösten ihre Versammlung auf.
      Der letzte hatte gerade die Tür hinter sich geschlossen, da drang Naboru eine Stimme ans Ohr: "Das war ja hoch amüsant..." Naboru stockte der Atem als sie die raue Stimme hinter sich erkannte. Sie wirbelte herum: "Ganondorf!" "Ich habe meine Augen und Ohren überall." meinte dieser und ließ die vor der Brust verschränkten Arme sinken.

      Beim Anendessen - Ganondorf aß, wie üblich, nicht mit - erzählte Naboru: "Kurz nachdem ihr gegangen wart, stand Ganondorf in meinem Zimmer." "NEE! IM ERNST!?" stieß Link hervor. "Ja, im Ernst. Er sagte, er habe alles mitangehört, und fand es nicht so witzig, wie ihr. Aber er sagte auch, er würde es tolerieren." erklärte Naboru. "Wow." brachte Salia raus. "Dann... ist er vielleicht wirklich 'gut' geworden, sonst hätte er dir wahrscheinlich schon längst den Kopf abgerissen!" keuchte Ruto, während sie ihren Fisch -für eine Prinzessin ziemlich unschicklich- herunterschlang.

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      Ganondorf saß in dem großen grünen Sessel in seinem Zimmer und polierte sein massiges Schwert. Das Schwert besaß einen mit Gerudostoff umwickelten Griff, eine breite Schneide, auf der mittig Verziehrungen eingraviert waren, und eine abgerundete Spitze, die Breiter war, als das Schwert selbst. >>Heute Nacht ist es soweit...<< dachte Ganondorf während er sorgfältig die Verziehrungen säuberte, >>Heute Nacht komme ich endlich an meine langersehnte Macht!<< Dann fing er an hinterhältig und finster zu lachen. Dabei wippte das Schwert auf seinen Knien rasch auf und ab. Als er sich wieder einigermaßen gefangen hatte dachte er >>Und sie ahnen nichts! Gar nichts! Denken ich wäre ihr bester Freund! HAHAHAHAHA!!!!<< und wieder begann er zu lachen. Es war das Lachen des Dämons in ihm...

      --------------------------ENDE Kapitel 4--------------------------------

      Gewinner der Wahl zur besten Z-FF 2003: Die Vereinigung
      Sequel: Die Vereinigung II - Phoenix
    • Original von battlemage
      das soll nicht weiter stören; kann ja nicht schaden, wenns mal ein bisschen heftiger zugeht als im spiel...
      welcher ganon gefällt dir eigentlich besser? als ganondorf oder "wahrer" ganon in der schattenwelt?


      Mir gefällt der Gerudokönig Ganondorf besser, ich hab's nich so mit Schweinen *oink* ;)

      Was Kapitel 5 angeht: Hab heute den ganzen Tag dran geschrieben *puh* is schon 5 Seiten 8o lang, und es wird immer besser, jetzt hab ich mich endlich richtig eingeschrieben und der Spaß kann losgehen :D ;)
      Ich denke, dass Kapitel 5 spätestens morgen fertig ist. Aber nochmal als Warnung: Das ist ein Hammer-Kapitel mit Schockefekten!
      So, und nun mach ich mich nochmal ans Schreiben, damit ihr alle was zu lesen habt.

      Bis denn,
      C.Q.


      PS. Ähm *räusper* mal so als Frage: Soll ich 'n paar Bilder und Sounds zu der Story online stellen? Ich hätte da nämlich welche... :rolleyes:
      :link3:

      Gewinner der Wahl zur besten Z-FF 2003: Die Vereinigung
      Sequel: Die Vereinigung II - Phoenix
    • So. Tut mir leid, dass es so lange gedauert hat, aber das Ende wurde sooo ausführlich, das es einfach etwas länger gedauert hat, als erwartet. Sind ganze acht Seiten! 8o
      Aber nun will ich euch nicht länger auf die Folter spannen, hier also das langersehnte und grandiose Kapitel 5:

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      Kapitel 5: Mord!

      Es war Nacht. Alle schliefen, als eine dunkle, große Gestalt durch den Flur schlich. Es war Ganondorf, der auf dem Weg zu Zeldas Schlafgemach war. In der Hand hielt er sein wuchtiges, auf Hochglanz poliertes, messerscharfes Schwert, welches ihm fest in der Hand lag und somit eine mächtige Waffe darstellte. Im Flur war niemand zu sehen - Großartig! >>Ich kann es kaum noch erwarten, ihre Gesichter zu sehen, wenn sie begreifen, dass ich sie so offensichtlich angelogen habe!<< dachte Ganondorf und lächelte dabei. Jetzt war er am Ziel: Zeldas Schlafgemach. Er griff nach dem, für seinen Geschmack viel zu kleinen, Türknauf und öffnete die Tür. Leise trat er ein, das Schwert in der Rechten lässig parallel zum Boden Haltend, als wiege es nichts. Da lag sie, unschuldig und nichtsahnend, und schlief. Ganon platzierte sich so, dass er ihr mühelos den Kopf abtrennen konnte. Er hob sein Schwert-- und stockte, als er hinter sich eine Bewegung wahrnahm. "Was bei Din geht hier vor!?" hörte er Impa fragen. Ohne viel Zeit zu verlieren, drehte er kurzerhand das Schwert in die andere Richtung und schlug zu. Er verharrte in dieser Stellung, biss er Impas Körper zu Boden fallen hörte; dann nahm er das Schwert wieder herunter, und drehte sich um. Er musste lächeln, als er Impas abgetrennten Kopf ein Stück neben ihrem Körper liegen sah. Plötzlich hörte er Zelda gähnen: "Impa? Bist du das?" Ganondorf drehte sich wieder zu Zelda um: "Nein, ich bin's GANONDORF! MUHUHAHAHAHAHARRR!" "GANON--!?" krisch Zelda entsetzt und war plötzlich hell wach. "Was--" sie verstummte, als sie das Schwert in Ganons Hand erblickte. Ganondorf ging, triumphal lächelnd auf sie zu, hob das Schwert und-- zuckte leicht zusammen, als Zelda plötzlich anfing, zu schreien, wie am Spieß.
      Auf dem Flur knarrten Türen. "Was ist los!?" hörte er Link rufen, als Zelda aufhörte zu schreien, um Luft zu holen. "Das Triforce gehört mir!" knurrte er zu Zelda, hob das Schwert und stach zu. Das Schwert durchfuhr Zeldas Brust und ragte ihr aus dem Rücken. Mit einem letzten Keuchen starb sie und ihr Körper glitt zurück in ihr Bett. Dann begannen die Triforce-Zeichen auf Zeldas und auf Ganons Hand zu leuchten. Ganon zog das Schwert aus seinem Opfer und lehnte es an das Bett. Das Zeichen hob sich langsam von Zeldas Hand ab, begann in der Luft zu schweben und wurde allmählich dreidimensional. Ganondorf war wie hypnotisiert, so dass er die eiligen Schritte auf dem Flur nicht hörte. Das Triforcefragment erstrahlte und beleuchtete den ganzen Raum. Dann glitt es auf Ganondorf zu, wandelte sich wieder zu einer zweidimensionalen Figur und versank in Ganons Hand. Dann leuchteten zwei Triforcefragmente auf Ganondorfs Handrücken und ihn überkam ein triumphales Lächeln.

      Link riss die Tür auf, als er Zeldas Schrei hörte und rief den Gang hinab: "Was ist los!?" Rauru, der im Nachthemd vor die Tür getreten war zuckte mit den Schultern. Plötzlich spürte Link wieder dieses altbekannte Kribbeln in der Hand, riss die selbige hoch und sah, wie das Triforce-Symbol auf seinem Handrücken erschien. Doch seltsamer Weise fing das linke Fragment, das der Weisheit, an zu blinken! Link wunderte sich darüber, als er aus den Augenwinkeln ein Leuchten wahrnahm. Er sah auf, registrierte, dass mittlerweile alle Weisen in den Flur getreten waren und ortete das Leuchten - es kam aus Zeldas Zimmer! "Da!" rief er noch und rannte los.

      Ganondorf blickte triumphierend auf seinen Handrücken. "Endlich! Das Triforcefragment der Weisheit ist mein! Nun fehlt nur noch das des Mutes!" murmelte Ganondorf grinsend. Er wollte sich gerade zu Link aufmachen, als dieser schon in der Tür stand. Ganondorf stoppte in seiner Bewegung. Link blickte schockiert zu Ganondorf auf, sah Zelda auf dem Bett liegen und wollte zu ihr eilen, wobei er über den leblosen Körper Impas stolperte. "OH MEIN...! BEI DEN GÖTTINEN!" rief Link entsetzt, wobei er rückwärts an Ganondorf vorbeistolperte, dabei gegen dessen blutbesudeltes Schwert trat und dadurch aufs Bett fiel. "DU bist genau DER, den ich gesucht habe!" sprach Ganondorf leise und bedrohlich. Link starrte Ganondorf an, krabbelte rückwärts über das Bett, und berührte dabei Zeldas Bein. Erschrocken wirbelte er herum um zu sehen, was er da berührt hatte. "ZELDA!" stieß Link aus und stürzte sich auf sie. Er kniete sich neben sie ins Bett und schloss ihren toten Körper in die Arme. "Zelda! ... Nein!" schluchzte er, als ihm die Tränen über die Wange liefen.
      Ganondorf bückte sich gerade nach seinem Schwert, als es ihn in den Rücken stach. Hexenschuss!? Nein... Rauru! Mit einem Lichtpfeil! Ganondorf spürte die Macht des Triforce in sich, richtete sich auf und fing an zu lachen. Er fing an zu lachen! Er drehte sich zu Rauru um und erblickte die anderen Weisen hinter ihm. "Lasst mich durch! Den knöpf ich mir vor!" schnaubte Darunia und trommelte sich dabei auf die Brust. Salia liefen Tränen übers Gesicht. Sie starrte Ganondorf verständnislos an. "Geschichte, die geändert werden musste." sagte Ganondorf zu ihr und lachte dann hinterhältig. Anschließend holte er mit der Faust aus, sammelte darin Magie und drehte sich mit ausgestrecktem Arm, wie er es bereits in seinem Schloss getan hatte. Der Raum wurde dunkel und als es wieder hell wurde, war Ganondorf verschwunden. Schnell liefen die Weisen zu Zelda.
      Link blickte auf - Zorn stand in seinen Augen: "Sie ist tot! Dieser widerliche... Er hat sie UMGEBRACHT!" Dann stand er auf, und ging entschlossenen Schrittes zurück in sein Zimmer. Dort schnappte er sich Schwer und Schild, drehte sich auf dem Absatz um und ging in Richtung des Zimmers von Ganondorf. Naboru lief Link hinterher und Salia lief hinter Naboru her. Link rammte die Tür zu Ganondorfs Zimmer auf, in der Hoffnung ihn hier zu finden, im Glauben, ihn doch nicht anzutreffen. Doch musste er feststellen, dass Ganondorf tatsächlich da war! Naboru und Salia blieben in der Tür stehen. "Los! Hol die Anderen!" zischte Naboru zu Salia, als sie Ganondorf erblickte. Salia nickte und rannte los. Ganondorf saß in seinem großen grünen Sessel und lächelte sie überlegen an. Link verschwendete keine Zeit, zog das Masterschwert und stürmte damit auf Ganondorf zu. Er hob das Masterschwert, packte es mit beiden Händen und rammte es, dem wehrlos dasitzenden, Ganondorf direkt in die Brust. Er rammte es so fest und so tief hinein, wie er nur konnte, so dass das Schwert mit der Spitze hinten aus dem Sessel ragte. In dem Moment kamen auch die anderen Weisen an der Tür an. Link sah auf und blickte in das breite Grinsen Ganondorfs. "HAHAHAHAHA!!! Denkst du wirklich, du könntest mir noch etwas anhaben?" lachte Ganondorf, doch hörte man deutlich, dass er sich Mühe geben musste, nicht zu röcheln. Link war völlig perplex, zog das Masterschwert wieder heraus und ließ es auf den Boden fallen. Nur Rauru erkannte, dass Ganondorf zu geschwächt war, um sich zu verteidigen und so schoss er noch einen Lichtpfeil auf Ganondorf. Keuchend sank Ganondorf in die Hocke. "JETZT!" rief Rauru, "Wir müssen ihn erneut bannen!" Er hob die Arme, die anderen Weisen taten es ihm gleich. Sie öffneten die Siegel und versuchten Ganondorf zu bannen, doch waren sie nun mehr zu fünft und Ganondorf hatte zwei Triforcefragmente! Doch nachdem Link abermals auf Ganon einstach, konnte dieser sich nicht mehr gegen die Macht der Weisen wehren und musste sich ihr beugen. "ICH VERFLUCHE EUCH, IHR WEISEN! ICH VERFLUCHE DICH LINK!" rief Ganondorf wütend, "ICH HABE ZWEI TRIFORCEFRAGMENTE! EURE SIEGEL WERDEN MICH NICHT LANGE AUFHALTEN KÖNNEN!" Als er den Satz beendet hatte, verstummte alles und das Portal und die Siegel schlossen sich.
      Er ist nun wieder im Hades, aber ob es ihn dort lange hält? Wir haben nur noch fünf Siegel!" stellte Rauru erschüttert fest. "Wie konnte das nur passieren?" murmelte Ruto, "Impa und Zelda....!" Rauru strich sich über den Bart: "Es gibt vielleicht eine Möglichkeit, die beiden zu retten..." "WAS!? RAUS MIT DER SPRACHE!!" brüllte Link. Rauru machte einen besorgten Eindruck: "Wer alle drei Triforcefragmente besitzt, kann alles tun, was er will. Auch Tote auferstehen lassen." "Apropos auferstehen! Ganondorf ist nicht im Besitz aller drei Teile, hat aber als erste Tat nach seiner Befreiung Twinrova zum Leben erweckt!" warf Naboru ein. "Hm, ja. Er hatte vorher schon fast uneingeschränkte Macht. Aber er wird noch mächtiger sein, wenn er alle Fragmente besitzt." sagte Rauru und wandte sich dann an Link: "Link, du musst in den Hades um Ganondorf zu töten. Dann erhältst du beide Teile des Triforce und kannst dann auch Ganons Seele zerstören. UND natürlich Zelda und Impa wieder lebendig machen." Link nickte: "Verstehe." "Gut. Wir werden dich nun in die Unterwelt schicken. Bist du bereit?" Link nickte: "So bereit, wie man sein kann." "Gut." bestätigte Rauru und hob die Hände. Die anderen Weisen taten es ihm gleich und öffneten das Portal, um Link in die Unterwelt zu schicken. Link spürte ein Bitzeln, welches sich über seinen ganzen Körper ausbreitete und sich dann in ein starkes Brennen wandelte. >>Bei Din! Wie kann Ganondorf das nur jedes Mal aushalten!? Das ist ja grauenvoll!!!<< Er hatte das Gefühl, von Innen aufgefressen zu werden und es schien unendlich lange zu dauern, bis es endlich vorüber war.

      Gewinner der Wahl zur besten Z-FF 2003: Die Vereinigung
      Sequel: Die Vereinigung II - Phoenix

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    • Link stürzte auf den Boden und rang nach Luft. Solch grausame Schmerzen hatte er noch nie erlebt! >>Bei den Göttinnen! Ich werde das bestimmt nicht öfter, als unbedingt nötig erledigen! Der arme Ganondorf....... halt was red ich denn da!? Das geschieht Ganondorf doch recht!<< dachte Link und stand auf, um sich umzusehen. Er stand auf kaltem steinernem Boden, der an manchen Stellen eingebrochen war und kleine Canyons bildete. Der Himmel hing voller dunkelgrauer Wolken und vereinzelt konnte er auch ein paar abgebrannte Bäume auf dem Felsen sehen, die zum Teil sogar noch qualmten. Eine eisige Brise wehte und trug dabei kleine Steinchen, die aus dem Boden gebrochen waren, über die weite Ebene. Link strich sich durchs Haar und murmelte: "Ich dachte immer, in der Hölle wäre es heiß und da wäre überall Feuer..... so kann man sich irren." Dann sah er sich nach einem Anzeichen für Ganondorfs Anwesenheit um, doch konnte er nirgends etwas entdecken. Dann entschloss er sich einfach drauf los zu laufen und machte sich auf den Weg. Er lief mehrere Stunden immer geradeaus, ohne auch nur das geringste Anzeichen von Leben zu entdecken. Nach ungefähr fünf Stunden Fußmarsch sah er eine Krähe, die in der Luft kreiste. Dann sah er, wie eine zweite und eine dritte aus einem Baum aufstiegen und sich zur ersten gesellten. Link blieb stehen, um die Krähen zu betrachten, als plötzlich eine von ihnen vor Link landete. Sie wippte leicht mit dem Kopf, stellte ihn schräg und betrachtete Link. Dann drehte sie den Kopf zur Seite, so dass Sie Link nun mit dem ganzen Auge anstarren konnte. So langsam beschlich Link dabei ein ungutes Gefühl und er entschied sich dazu, die Krähe lieber zu töten. Er nahm seinen Bogen und kurz bevor er schoss, flatterte die Krähe aufgeregt davon. >>Kann es sein, dass sie den Bogen als Waffe erkannt hat?<< dachte Link, wimmelte den Gedanken dann aber ab, da er Krähen für zu dumm hielt, um so etwas zu erkennen. Er steckte den Bogen wieder weg und ging weiter, als er plötzlich ein Geräusch hinter sich hörte! Blitzartig drehte er sich um und sah, wie zwei hundeartige Gestalten auf ihn zurannten - Wolfsheimer! Kaum hatte er sein Schwert gezogen hatten ihn die Bestien auch schon erreicht und stürzten sich auf ihn. Den ersten wurde Link mit einem schnellen Schwerthieb sofort los, da er ihm den Hals aufschnitt. Der zweite jedoch schien das Schwert als Bedrohung zu erkennen. Link hielt das Schild schützend vor sich, während der Wolfsheimer knurrend vor ihm auf und ab ging. Plötzlich krallte sich etwas in Links Nacken. Die Krähe! Sie schlug mit den Flügeln und Link versuchte sie loszuwerden, ließ das Schild fallen und schlug mit der Hand nach der Krähe. Diese wiederum hackte mit dem Schnabel auf Link ein und krähte dabei laut. Auf einmal ließ die Krähe von Link ab. Link blickte auf und sah nur noch, wie den Wolfsheimer auf ihm landete und ihn zu Boden drückte. Dabei verlor Link sein Schwert. Mit der linken Hand drückte er den Wolfsheimer von sich und versuchte mit der rechten, nach seinem Schwert zu greifen, doch es lag zu weit weg. Zu allem Überfluss landeten die drei Krähen jetzt neben dem Schwert, schlossen es in die Krallen und flogen damit davon. "NEIN!" presste Link hervor, während ihm der Speichel des schnappenden Wolfsheimers ins Gesicht tropfte. Dann platzierte Link seine Füße unter dem Wolfsheimer und drückte ihn von sich. Schnell sprang er auf, griff sich sein Schild und rannte los, den Wolfsheimer auf den Fersen. Link fasste in seine magische Tasche und zog eine Dekunuss heraus. Diese warf er hinter sich, packte seinen Bogen spannte ihn, drehte sich um und erschoss den geblendeten Wolfsheimer damit. Jaulend ging das Tier zu Boden, wimmerte noch einmal und starb dann. Link stützte sich auf die Knie um Luft zu holen. Dann fiel ihm wieder sein Schwert ein. Hastig richtete er sich auf und suchte den Himmel nach den Vögeln ab. Zuerst dachte er, sie seien verschwunden, doch erblickte er sie dann doch noch. Sie waren schon so weit entfernt, dass man sie nur noch als Punkte vor den grauen Wolken erkennen konnte. Link packte den Bogen weg und rannte hinter den Krähen her. Er war zu weit weg, um sie mit dem Bogen treffen zu können, er musste näher heran.
      Der vertrocknete Boden staubte unter seinen Stiefeln. So langsam ging ihm die Puste aus. Als er die Vögel einigermaßen eingeholt hatte und gerade seinen Bogen zog, stolperte er unerwartet. Er wollte aufstehen und weiterrennen, als er ein vertrautes, aber nicht gern gehörtes, Geräusch wahrnahm. Er drehte sich auf den Rücken und sah das Schwert eines Skelettkriegers auf sich zukommen. Gerade noch rechtzeitig rollte er sich zur Seite und sprang auf >>Wo kommt der denn auf einmal her!?<< dachte er, während er nach seinem Schwert griff - Und sich schmerzhaft wieder daran erinnerte, dass es die Krähen hatten. "Hätte ich doch bloß das Biggoron-Schwert dabei gehabt, das hätten die Mistvögel sicher nicht tragen können!" fluchte Link und überlegt, mit was er stattdessen gegen das laufende Skelett kämpfen könnte. Da fiel ihm der Stahlhammer ein, doch der war nicht gerade das optimale 'Werkzeug' um gegen einen bewaffneten Ritter zu kämpfen. Dann hatte er eine Idee. Er holte eine Dekunuss aus der Tasche und warf sie. Dann entriss er dem geblendet dastehenden Skelettkrieger sein Schwert und hieb damit auf ihn ein. Keine zehn Sekunden später lagen die Knochen des Angreifers am Boden und bewegten sich nicht mehr. Jetzt hatte Link zwar wieder ein Schwert, aber nicht gerade das, was man als eine gute Waffe bezeichnen konnte. Er sah sich nach den Krähen um und musste feststellen, dass sie wieder einen enormen Vorsprung hatten. Da das Schwert nicht in die Scheide des Masterschwerts passte, musste Link es in der Hand behalten. Und wieder rannte er los, in der Hoffnung die Krähen irgendwann einzuholen.

      Nachdem Link im Hades war, und sich das Portal wieder geschlossen hatte, nickte Rauru und die Weisen eilten zu Impa und Zelda zurück. Sie standen in Zeldas Schlafgemach und betrachteten die Szene voller Trauer. "Er hat sie getötet... beide getötet!" flüsterte Ruto, den Tränen nahe. Rauru rief die Wachen, welche die leblosen Körper mitnehmen sollten. Eine Wache wollte Ganondorfs Schwert, welches noch am Boden lag, mitnehmen, umfasste den Griff und... bekam das Schwert nicht hoch. "Jetzt stell dich doch nicht so an!" brummte Darunia, schubste den Soldaten zur Seite und nahm das Schwert hoch, ließ es jedoch gleich wieder fallen: "Meine Güte! Das Ding wiegt ja Tonnen! Also halten kann ich's, aber kämpfen kann ich damit nicht. Wie macht Ganondorf das?" Ruto zuckte mit den Schultern und ging in den Aufenthaltsraum. Die anderen Weisen folgten ihr. Sie setzten sich an einen der Tische und schwiegen sich an. Nach einer Weile meinte Naboru: "Ich glaube, ich habe eine Idee." stand auf, und verließ ohne weitere Worte den Raum. Die anderen sahen ihr verwundert nach. Dann sprang auch Salia auf und sagte im Hinausgehen: "Ich glaube, ich auch!" "Wo--" rief Darunia ihnen hinterher, wurde aber von Rauru unterbrochen: "Lass sie. Vielleicht müssen sie nur ein bisschen allein sein." Darunia nickte: "Einverstanden."
      Naboru lief nach draußen, vors Schloss, hob die Arme und teleportierte sich zum Wüstenkoloss. Sie ging hinein, und lief den ihr bekannten Weg zum Thronsaal. Dort angekommen legte sie ein Ohr an die Tür und lauschte. "Hör auf mit diesen Verwirrspielchen!" hörte sie Koumes kratzige Stimme. "Ich spiele doch gar nichts!" erwiderte die kratzige Stimme Kotakes. Naboru holte tief Luft, klopfte sich den Staub von der Pluderhose und öffnete die Tür. "Das machst du doch mit absi--" Koume verstummte, als Naboru den Raum betrat. "Na wen haben wir denn hier? Die Ex-Anführerin der Gerudos und Weise der Geister!" krächzte Kotake. "Ich habe eine Frage an euch." sagte Naboru gelassen, "Wie seid ihr wieder auferstanden?" Koume und Kotake sahen sich an, und sprachen dann, wie aus einem Munde: "Der Großmeister des Bösen befand es für annehmbar, uns wiederzuerwecken." "Hab ich mir gedacht. Und wie hat er das getan?" fragte Naboru und erhoffte sich daraus eine nützliche Antwort. "Wie? Das wissen wir nicht. Plötzlich waren wir hier und Ganondorf stand vor uns und sagte, er hat uns erweckt." erklärte Kotake verwirrt. "Jetzt ist es aber genug!" krisch Koume plötzlich, "Jetzt wird hier jemand geröstet!" Sie hob den faltigen Zeigefinger und schoss mit Feuer auf Naboru, welche sich schnell umdrehte und hastig die Tür schloss. Dann hetzte sie nach draußen und teleportierte sich zurück ins Schloss. "Puh... das war knapp!" murmelte sie und ging wieder zum Aufenthaltsraum. Als sie eintrat sagte Darunia: "Ah Naboru! Da bist du ja wieder! Wo warst du?" "Wo ist Salia?" fragte Naboru statt zu antworten. "Mn, die ist kurz nach dir gegangen." erklärte Rauru. "Aha." machte Naboru und setzte sich zu den anderen "Haben wir Grund, uns Sorgen zu machen?" "Warum?" fragte Darunia. "Weil Salia in letzter Zeit etwas merkwürdig ist." erklärte Naboru, doch Rauru schüttelte den Kopf: "Nein. Ich denke, sie will nur allein sein, um die Geschehnisse zu verdauen." Naboru nickte, doch dachten in dem Moment alle daran, was Salia in Termina öfters gemacht hatte...

      Gewinner der Wahl zur besten Z-FF 2003: Die Vereinigung
      Sequel: Die Vereinigung II - Phoenix

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    • Salia verließ den Saal nach Naboru, konnte diese aber nicht mehr im Gang sehen. Sie zuckte mit den Schultern und ging zu Zeldas Schlafgemach. Sie stieg über die Blutflecken, die auf dem Teppich entstanden waren und ging zum Bett, vor dem Ganondorfs Schwert lag. Sie nahm den Griff, hievte ihn hoch und zog das Schwert hinter sich her. Sie ging nach draußen, lehnte das Schwert gegen sich und hob die Arme, um sich zum Ikana Canyon zu teleportieren. Dort stand sie nun, wie so oft in letzter Zeit vor den Ex-Ruinen und fragte sich, ob sie wirklich reingehen sollte. >>Ach was. Ganondorf ist doch eh weg!<< dachte sie sich dann, und ging, das Schwert hinter sich herschleifend, rein. Sie wusste noch, wo der Geheimgang war, kannte aber die richtige Fackel nicht mehr. Also lehnte sie das Schwert an die Wand und hantierte an jeder Fackel im Raum herum, doch fand sie dir richtige nicht mehr. Dann viel ihr ein, dass Ganondorf nicht anhalten musste, als er die Tür öffnete, und dass die richtige Fackel an einer der Säulen hing, die im Raum standen. Also rüttelte Salia an jeder Fackel, aber sie schaffte es einfach nicht, eine zu bewegen. War sie vielleicht einfach nur zu schwach? Sie konnte schließlich nicht einmal das Schwert halten! Sie versuchte es noch ein letztes mal und hängte sich mit ihrem ganzen Gewicht an eine der Fackeln... und bekam einen riesen Schreck, als diese nachgab, und um 90° umkippte, so dass Salia vor Schreck losließ und auf dem Teppich landete. Die Geheimtür glitt auf; Salia rannte zu ihr, griff das Schwert und zog es hindurch. Sie stellte es im 'Wohnzimmer' an der Wand ab und ging durch die Tür, die zu dem Gang führte, hinter dem sie die Treppe und das Schlafzimmer befanden. Salia stieg die Stufen nach oben, und öffnete die schwere Schlafzimmertür. Dann ging sie wieder herunter, nahm das Schwert, zog es die Treppen hoch, und lehnte es schließlich gegen die Wand, gegenüber des Bettes. Dann stieg sie auf das Bett und nahm das Tuch, welches die Sicht auf die Decke blockierte von den Bettpfosten herunter und warf es auf den Boden. Dann ließ sie sich ins Bett fallen und starrte an die Decke - Sie betrachtete die Fresken - Die Entstehungsgeschichte der Welt, Links Sieg über das Böse,... sie entdeckte auch noch zwei parallel verlaufende Zeilen - die eine begann etwas später. Sie zeigte das Leben von Link. Die längere daneben das von Ganondorf. Wie er von seinen Ziehmüttern aufgenommen, und König wurde. Und sie zeigten, wie Links Mutter in den verlorenen Wäldern zu einer Pflanze wurde, und wie Salia und die anderen Kokiri Link als Baby gefunden hatten. Salia suchte die Decke nach einem Hinweis ab, sie wusste zwar nicht auf was, aber sie wusste, dass sie ihn erkennen würde. Sie starrte knapp eine Stunde lang an die Decke, bis ihr auffiel, dass ein Bild bis in den Flur reichte. Ging die Geschichte etwa im Flur weiter? Sie rollte vom Bett herunter und ging zu dem betreffenden Bild. Sie zog sich einen Stuhl heran und ratzte an der Decke, wo das nächste Bild anfangen müsste-- und tatsächlich! Unter der dunklen Farbe, die an der Decke hing kam ein Bild zum Vorschein! Die Treppe war recht dunkel, nur eine Fackel hing in dem Gang, so dass man nie auf den Gedanken käme, dass sich dort an der Decke Fresken befinden könnten! Sie rannte runter und suchte sich eine Art Schaber, welchen sie in einem Löffel fand und ging wieder hinauf. Vorsichtig säuberte sie die ganze Decke so gut es ging, und holte dann eine Fackel aus dem Wohnzimmer, wobei sie sich wunderte, dass die Fackeln im Schloss überhaupt noch brannten. Sie zuckte die Schultern und ging nach oben. Das letzte Bild, das noch im Zimmer war, zeigte Links Sieg über Ganondorf. Sie beleuchtete mit der Fackel die Decke um die anderen Bilder zu betrachten. "Unglaublich!" flüsterte sie. Die Bilder zeigten, wie Hyrule nach Ganons Verbannung wieder aufblühte, und sie zeigten, wie Ganondorf zurückkam, um sich ein Schloss zu bauen, und wie er im Schloss von Hyrule den Mord an Impa und Zelda beging. "So war das also, Impa hat ihn überrascht!" murmelte Salia als sie das Bild sah. Zu ihrem Erstaunen zeigten die Bilder auch, wie die Weisen Link in die Unterwelt schickten, und sie zeigten, wie er... starb! Salia riss die Augen auf: "NEIN! Link DARF NICHT sterben!" rief sie schockiert. Sie wollte gerade nach unten rennen, als ihr auffiel, dass die Bilder die Zukunft zeigten! Sie blieb als stehen und starrte wieder an die Decke. Sie zeigten, dass Ganondorf mit Hilfe des Triforce das Portal und die Siegel öffnete und wieder in dieses Universum trat. Doch... da hörten die Bilder auf! Salia runzelte die Stirn... wieso hörten die Bilder dort auf? Oder waren es gar... vielleicht war es nicht die richtige Zukunft sondern nur eine Wunschzukunft von Ganondorf! Das musste es sein! Nur so war der Grund verständlich, aus dem heraus Ganondorf die Fresken angefertigt hatte. Und dass die Hälfte zugepinselt wurden war, musste doch auch etwas bedeuten! Und Salia war sich sicher, dass sie des Rätsels Lösung irgendwo im Schloss befunden musste. Sie ging zwei Stufen nach unten, als ihr das Schwert einfiel. Sie rannte wieder hinauf, packte das Schwer und zerrte es nach unten. Dann fiel ihr ein, dass sie in dem Raum, in dem sie den Löffel gefunden hatte, nicht durch die zweite Tür gegangen war. Also lief sie dorthin, umfasste den Türknauf und... "Mist verschlossen!" Sie spähte durch das Schlüsselloch, konnte aber nichts erkennen. >>Ich muss diese Tür aufkriegen! Hm...<< Dann hatte sie eine Idee. Sie packte den Schwertgriff mit beiden Händen, und versuchte es in die Luft zu kriegen. Doch vergebens. Sie war zu schwach. Es musste ihr doch aber nur ein mal gelingen, das Schwert gegen das Schloss zu schlagen, und ihr Weg wäre frei! Nach einiger Zeit angestrengten Nachdenkens fiel ihr wieder ein, dass sie schon lange keine gewöhnliche Kokiri mehr war! Sie war eine Weise! Die Weise des Waldes! "Oh verdammt, bin ich blöd!" schimpfte sie, hob die Arme und zerschmetterte die Tür mit einem Energiestrahl. Sie ging hinein und befand sich in einem recht düsteren Raum. Einem leeren Raum. >>Warum sollte Ganondorf einen leeren Raum abschließen?<< fragte sie sich, als ihr ein schlitz in der Wand auffiel. Als sie ihn sich näher betrachtete wusste sie plötzlich, warum ihr Instinkt ihr gesagt hatte, sie solle das Schwert mitnehmen. Sie packte es, hievte die Schneide nach oben und steckte sie in das Loch. Bingo! Sie versenkte das Schwert bis zum Griff in dem Loch, woraufhin es ein knackendes Geräusch gab, und die Wand sich teilte und auseinander fuhr. Das Schwert, fiel scheppernd zu Boden. Salia betrat den neu eröffneten Raum, welcher viel heller war, als der davor. Erst kam sie sich ein bisschen verarscht (sorry) vor, denn der Raum war voller...... Bücher! Doch als sie einige der Titel las, begann sie zu verstehen. 'Die Legende des Triforce', 'Die Erschaffung der Welt', 'Das Symbol der Göttinnen'... jedes einzelne Buch beschäftigte sich auf irgendeine Weise mit dem Triforce. Doch nutzte das Salia nichts. Als sie den Titel 'Die Legende des Helden' las, fiel ihr Link wieder ein und das Fresco an der Decke! Sie musste das doch den anderen erzählen! Sie griff sich das Buch mit dem interessanten Titel 'Die Legende des Helden' und eilte damit nach draußen, von wo aus sie sich zurück zum Schloss teleportierte.

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      Sequel: Die Vereinigung II - Phoenix
    • Link hatte die Krähen verloren, er war vor Erschöpfung zusammengebrochen und lag nun bewusstlos am Boden. Und das in der feindlichsten Umgebung, die es für einen Helden geben konnte. Als er aufwachte, sah er nur den staubigen Boden, auf dem er lag, und die grauen Wolken am Himmel. Er stemmte sich hoch und setzte sich auf. Er war durstig. Und zu allem Überfluss hatte er auch noch die Krähen verloren! Er stand auf und merkte, nachdem er sich umgesehen hatte, dass er komplett die Orientierung verloren hatte. Alles sah gleich aus. Als er gerade beschließen wollte loszugehen, sagte eine Stimme hinter ihm plötzlich: "Orientierung verloren, wie?" Link wirbelte herum und erblickte eine alte Frau. Sie kam ihm irgendwie bekannt vor... "Wer bist du?" "Du erkennst mich nicht mehr?" Link schüttelte den Kopf. Die Frau seufzte: "Es ist doch immer das selbe mit der Jugend! Ich bin Asa." Oh! Jetzt klingelte es! Asa - die Besitzerin von Asa's Hexenladen! "Oh ja! Jetzt erinnere ich mich!" sagte Link und fügte im Gedanken an: >>Die Halsabschneiderin!<< Asa grinste hämisch: "Ich hätte nicht erwartet, hier zu landen... aber zum Thema: Wenn du in diese Richtung gehst," sie streckte ihren runzligen alten Finger aus und zeigte hinter Link, "dann kommst du schon sehr bald zu Ganon." Sie kicherte und hielt Link eine Flasche mit einer blauen Flüssigkeit vor die Nase: "Hier, du siehst aus, als könntest du es brauchen! Ich berechne dir dafür nichts, ich kann mit dem Geld jetzt nichts mehr anfangen." Link nahm die Flasche an sich. Kaum hatte er dies getan, verblasste Asa's Silhouette, sie wurde Durchsichtig und verschwand. Link zog den Korken aus der Flasche und roch an dem blauen Gebräu. Es war Blauer Trank - genau das, was er jetzt brauchte, sowohl als Durstlöscher als auch als Kraftspender. Er trank die Flasche in einem Zug leer und verstaute sie dann in seiner magischen Tasche. Dann drehte er sich um und machte sich auf den Weg in die Richtung, in die Asa ihn geschickt hatte. Nach einem halbstündigen Fußmarsch erblickte er ihn - Ganondorf. Mitten in dieser Einöde saß Ganondorf auf einem steinernen Thron. Neben ihm standen ein paar seiner Kreaturen und... auf einem Ast des toten Baumes neben Ganons Thron saßen die drei Krähen und da! Im Sockel neben Ganons Thron steckte das Masterschwert! Da offensichtlich alle ihn gesehen hatten, aber niemand Anstalten machte, ihn anzugreifen, ging Link unverfroren auf Ganondorf zu und sagte: "..." nichts. Es viel ihm kein guter Spruch ein, den er ihm hätte sagen können, also wartete er, bis Ganondorf sich aus seiner bequemen, dösenden Pose erhoben, sich gerade hingesetzt hatte und das Gespräch eröffnete: "Du wagst dich also allen Ernstes hier her?" "Oh ja!" antwortete Link, "Und ich fordere dich auf, dich freiwillig zu ergeben!" - etwas besseres viel ihm in dem Moment nicht ein. Ganondorf grinste belustigt: "Oh, ja. Sonst was? Willst du mich töten? DAMIT!? HAHAHAHAHAAA!!!" Ganondorf fing an zu lachen, und die zwei Skelettkrieger neben ihm wagten es mitzulachen. Link betrachtete das Schwert, welches er dem wandelnden Knochengerüst abgenommen hatte - Nein. Damit konnte er Ganondorf unmöglich töten. Erst Recht nicht, da dieser zwei Triforcefragmente besaß. Links einzige Hoffnung war das heilige Masterschwert. Doch müsste er es erst einmal kriegen! Völlig unerwartet stand Ganondorf plötzlich auf und hielt die Hand vor sich auf, als wolle er, dass man ihm etwas gebe. Keine zwei Sekunden später hatte Ganondorf sein wuchtiges Schwert in der Hand. Er griff mit der rechten Hand nach hinten, packte das Masterschwert und zog es aus dem Felsen. Dann warf er es Link zu, welcher völlig überrascht das andere Schwert fallen ließ und das Masterschwert auffing. "Nun," sagte Ganondorf und stieg die drei Stufen seines Throns herunter, "wollen wir doch mal sehen, wie gut du dich schlägst." Ganondorf hob sein Schwert, mit einer Hand, in Kampfstellung und Link wusste >>Jetzt geht es um Leben und Tod<< ! Ganondorf fing an. Er holte aus, und hieb auf Link ein, welcher von der Kraft des Schlages in hohem Maße überrascht war und ihn fast nicht blocken konnte! Ganondorf begann eine Serie von Schlägen, die mit einem schmerzhaften Tritt in Links Bauch endete. Link fiel rückwärts, überschlug sich, und kam sofort wieder auf die Beine, er konnte es sich nicht leisten zu lange wehrlos zu sein, nicht bei Ganondorf! Doch zu Links Überraschung wartete dieser sportsmännisch, bis sein Gegner wieder auf den Beinen war und griff dann erst wieder an. Nun versuchte Link aus seiner defensiven Stellung herauszukommen und griff selbst an. Er tat einen gezielten Hieb auf Ganons Bauch, doch dieser sprang mit einem Satz zurück und wich somit aus. Als Link erneut angriff, tat Ganon dies auch und die beiden Schwerter trafen sich wuchtvoll zwischen ihnen und drückte beide Kontrahenten auseinander. Eine kurze Pause endstand, in der der beide eine Art von Kampfpose machten - Ganon hob sein Schwert und drückte mit der zweiten Hand gegen den Griff, als wolle er das Schwert davon schleudern; Link dagegen vollführte nur eine elegante Bewegung mit der Klinge aus. Dann holte Ganondorf aus und Link erkannte, dass er Ganons kräftige Schläge so nicht länger parieren konnte. Er warf sein Schild zur Seite um beide Hände an den Griff des Masterschwertes setzen zu können, und ging in Offensivstellung. Die beiden Schwerter trafen sich klirrend zwischen ihnen, und beide drückten mit aller Kraft und versuchten, einander aus der Balance zu bringen. Link spürte mit Entsetzen, dass er langsam nachgab, und musste seine Strategie ändern: Er hörte urplötzlich auf, dagegen zu halten und sprang in die Luft, so dass Ganons Schwert unter ihm durchzog und er sicher wieder landete. Ein wütendes Schnaufen Ganons zeigte Link, dass dieser nun noch mehr aufpassen musste, denn wenige Herzschläge später hieb Ganondorf auch schon wieder auf Link ein. Dann schaffte es Ganondorf, sein Schwert geschickt unter das von Link zu bringen, hieb nach oben, so dass Links Torso ungedeckt war und stach darauf ein. Link konnte sich noch wegdrehen, aber das Schwert traf Link dennoch und schnitt ihm eine tiefe Wunde auf der linken Seite. Link stöhnte unter dem Schmerz, riss sich aber zusammen und parierte gleich den nächsten Schlag. Ganondorf grinste überlegen und hieb unentwegt auf Link ein, welcher von Sekunde zu Sekunde schwächer wurde. Als Ganondorf direkt von vorne zustach, rollte sich Link ab und schlug nach ihm. Er traf ihn an der Seite, doch streifte er nur dessen Kettenhemd und fügte ihm nicht einmal einen Kratzer zu. Schnell riss Ganon sein Schwert wieder nach unten und streifte dabei Links Schulter. "AHHR!" Link biss die Zähne zusammen, rollte sich abermals ab und stand nach einer Rückwärtsrolle wieder auf den Beine, bereit Ganons nächsten Schlag zu parieren. Glücklicher Weise hatte Ganondorf nur Links linke Schulter erwisch, und so war sein Kampfarm noch unversehrt; doch änderte sich die bei einem ungeschickten Schlagabtausch mit Ganon, welcher ihn dabei so kräftig am Arm traf, dass Link das Masterschwert aus der Hand fiel. Link umfasste die Wunde, sah sein Schwert außer Reichweite und sein Ende kommen. Er kniff die Augen zusammen, als Ganondorf ausholte... Nach einigen Sekunden machte er sie wieder auf. Was war passiert? Ganon hatte ihn nicht getötet! Oder wollte er nur, dass Link es sah? Er blickte auf und sah Ganondorf, auf sein Schwert gestützt, und mit einem triumphalen Lächeln dastehen. Links Blick fiel auf die Blutlache, die sich allmählich auf dem Boden bildete und merkte, wie ihm langsam schwindelig wurde. "Nun, Herr der Zeit, ich denke, ich habe gewonnen. Oder wie siehst du das?" fragte Ganon. Link sah wieder zu ihm auf: "Du wirst niemals gewinnen!" Link konnte nicht verlieren, unmöglich! Die Zukunft von ganz Hyrule stand auf dem Spiel! Ganondorfs Grinsen verschwand und Link konnte deutlich den Zorn in seinen Augen erkennen. Dann schnappte Ganon sein Schwert hob es und schlug damit nach Link, doch dieser rollte sich erneut aus dem Weg, griff das Masterschwert und stach Ganondorf damit in s Bein. "ARGH! Verdammt!" fluchte Ganon, während er kurz stolperte und sich das Bein hielt. Link indes stand wieder auf und hieb erneut nach Ganon; er konnte ihn nicht gewinnen lassen! Unter anderen Umständen hätte er ja gesagt 'Nur über meine Leiche!' aber im Moment schien ihm der Satz gänzlich unpassend. Nun war Link endlich auf Ganondorfs Schwachstelle gestoßen: Er war zu groß, zu groß und zu langsam! Link war kleiner und wendiger, was ihm im Kampf nun endlich den entscheidenden Vorteil verschaffte. Auch wenn Ganon recht schnell war, konnte er nicht mit Links hoher Schlagfrequenz mithalten. Und obwohl er auswich traf Link ihn - zu beiden Seiten und zum Schluss sogar mit einem heftigen Stich direkt in den Bauch. Das Bild schien einzufrieren, als Ganondorf röchelnd versuchte das Schwert aus seinem Bauch zu ziehen, doch Link drückte dagegen, er wollte Ganon auf keinen Fall eine Möglichkeit geben, sich frei zu bewegen. Doch in all seiner Anstrengung merkte Link nicht, dass Ganondorf abermals mit dem Schwert ausholte. Link wurde schwarz vor Augen und er versuchte krampfhaft, nicht zusammenzubrechen, doch da traf ihn die breite Spitze Ganons Schwert, zuerst in die Hüfte, dann in den Arm und zuletzt... mitten durch den Bauch. Link keuchte und ging zu Boden. Ganondorf ließ sein Schwert fallen, packte das Masterschwert am Griff und zog es, vor Schmerzen stöhnend, aus seinem Bauch. Erleichtert sackte auch er zusammen und hielt sich den Bauch. "Na, Herr der Zeiten, Träger des Triforce, jetzt siehst du, dass du nicht so gut bist, wie du dachtest." presste Ganondorf hervor. Link konnte seine Stimme nur noch gedämpft hören, dann wurde es dunkel...

      -----------------------------------ENDE Kapitel 5-------------------------------------

      Freut euch schon mal auf Kapitel 6 :D

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    • Puh! Geil!! Da gehts ja mördermäsig zur Sache. *unterbettdeckeverkriech*
      Hep, weiter, das ist hammergeil, aber: Noch geiler, noch krasser, noch spannender, noch lääänger! Und das ganze natürlich möglichst schnell. :D
      *K6habenwill*
    • Original von PFM
      Puh! Geil!! Da gehts ja mördermäsig zur Sache. *unterbettdeckeverkriech*
      Hep, weiter, das ist hammergeil, aber: Noch geiler, noch krasser, noch spannender, noch lääänger! Und das ganze natürlich möglichst schnell. :D
      *K6habenwill*


      Danke *geschmeicheltbin*Freut mich, dass es dir/bzw. euch ;) gefällt. Ich arbeite an Kapitel 6, keine Bange, wenn ich meinen Zeitplan einhalten kann, schaff ich vielleicht heute sogar ein ganzes viertel! ;) *g*

      Okay, bis denn,
      C.Q.

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