Goronenberg

    • Der Goronenberg ist eine Bergkette aus rotem Naturgestein im Norden Holodrums. Einst war sie eine einzige, riesige Minenanlage der Goronen und das Vorkommen für die leckersten Goronensteine im Norden. Da der Berg allerdings irgendwann einzustürzen drohte, verließen die Goronen den Goronenberg und erweiterten so die Population, Bekanntheit und Signifikanz des Federbergs weiter im Osten, welche dadurch von einem kleinen Goronendorf zu einer reglichen Metropole in Sachen Handel und zudem ein beliebtes Ziel für Touristen wurde.
    • NPC: Eckhart Steinschläger
      Alter Minenpfad - Goronenberg
      Mittag

      2 Tage nun reisten Eckhart und sein neu dazugewonnener Freund Kurgon Richtung Norden, und alles schien gut zu laufen. Verpflegung hatten sie genug, Eckhart gewann auf dem Weg bei einem reisenden Glücksspieler eine Prinzessin Zelda-Plüschfigur und erreichten letzten Abend sogar den Fuß des Goronenberges und somit auch den Pfad, der durch diesen führte. Eckhart erklärte Kurgon die Geschichte des Berges so gut er konnte, während sie durch den 1. Schacht stapften. Am Ausgang des Schachts schlugen sie dann schließlich ihr Lager auf, bevor sie sich am nächsten Morgen wieder auf den Weg machten.

      Eckhart gähnte. Auch wenn er gut geschlafen hatte, war er ein regelrechter Morgenmuffel. Auf dem Weg griff er zu seiner Linken in die Wand und kaute am nächstbesten Stein herum. Bis heute verstand er nicht, wie die alten Goronen in dieser Mine nach genau diesen Steinen suchten. Oder waren es doch ganz andere? Egal, ihm schmeckten sie jedenfalls überhaupt nicht! Und dazu musste er auch noch bald seinen Meister ertragen. Bäh! Wie konnte er sich dazu nur überreden lassen? "Nein, nein, das sind deine Morgengedanken. Weg damit! Du tust das immerhin für einen Freund!" dachte sich Eckhart dabei und versuchte, nicht zu aufgeregt zu wirken.
      "WIR SIND BALD BEIM 2. SCHACHT, BRUDER! DIE HÄLFTE DES WEGES SOLLTE DANN HINTER UNS LIEGEN!" sagte er schließlich zu Kurgon. Ja, bald wäre es soweit...

      Plötzlich hörte Eckhart ein Knacken über sich. Mit klopfendem Herzen schaute er nach oben. "ARGH!" entfuhr es ihm, woraufhin er sich schnell Kurgon packte und seine beiden Arme ergriff, sodass sein Bauch nun den Rücken des Sklaven berührte. "VORSICHT!" rief er dabei und rollte sich daraufhin schnell ein. Er spürte, wie die herunterkrachenden Felsen Eckhart und den Gerudo unter sich begruben. Es war pechschwarz. Die Luft wurde recht schnell knapp. Sie mussten hier raus! Er war nicht zum ersten Mal in so eine Situation geraten. "ROLLROLLROLLROLLROLLROLLROLLROLLROLLROLL!!" rief Eckhart und fing an zu rollen. Schneller und immer schneller rollte er auf der Stelle, bis er schließlich aus ihnen heraus brach und sich wie ein Blitz weiter den Weg Richtung Spitze rollte. Kanz knapp hörte er noch, wie jene Felsen hinter ihm weiter den Berg herunter rutschten.
      Ekchart rollte schnell, sein Herz raste. Er konnte nicht aufhören, er WOLLTE nicht aufhören! "ROLLROLLROLLROLROLLROLLROLL!" Immer weiter trieb es ihn, seine Muskeln spannten sich extrem feste an. Immer weiter, und immer weiter. Nichts vermochte ihn aufzuhalten! Bis ihn schließlich die Kraft verließ, seine Beine löste und sich vom Boden abdrückte. Die Landung auf seinem Hintern allerdings tat extrem weh. Er atmete schwer.
      "DIESER BERG WAR SEIT EH UND JE EINE VERDAMMTE TODESFALLE!" entfuhr es im plötzlich, glücklich schien er dabei nicht wirklich zu klingen.

      Langsam stand er auf und rieb sich seinen Hintern. Er schaute auf den Weg, den er so eben zurückgelegt hatte. Über sich schien die Sonne heller, die Luft wurde aber dünner. Der Rollstreifen reichte ein wenig in die Erde hinein, und den Ausgang zu einem der Schächte sah er auch nicht. Etwas abseits vom Weg sah er allerdings ein Feld voller Orchideen, die auf diesem Berg wuchsen. Eine der wenigen Goronenebenenen, die diese Pflanzen ihr Heim nannten. Donnerblumen schien es hier allerdings keine mehr zu geben, wie zuvor im 1. Schacht. "SIND WOHL JENSEITS DES 3. SCHACHTES GERAUSCHT! HUI!" sagte Eckhart auf einmal erstaunt, nickend.
      Erschrocken schaute er sich auf einmal um. "KURGON!? BRUDER!"
    • [Von Darunia ---->]

      Kurgon Geschirrspühler [Gerudo]
      Alter Minenpfad - Goronenberg
      Mittag

      Unterwegs konnte Kurgon sich an den wilden Beeren die an den Wegesrändern gelegentlich wuchsen ernähren und ab und an trafen sie sogar auf vereinzelte Bäume mit Äpfeln, zwar schon ein wenig nach der Reife, aber eindeutig noch gut.
      Zwei Tage stapften sie durch, unterwegs begegneten sie sogar einen Glücksspieler, eine leicht schmerzhafte und erschreckende Begegnung, aber Eckhart hat dank Kurgons Hilfe eine Plüschfigur gewinnen können.
      Nachdem sie den ersten Schacht betraten, erklärte Eckhart Kurgon noch die Geschichte des Berges, das fand Kurgon recht faszinierend, doch wollte er nicht zugeben, dass er zu müde war um sich so viel merken zu können, zu Kurgons bedauern.

      Am folgenden Morgen stand Kurgon erneut völlig verkatert auf, er stopfte einige Beeren und einen Apfel in sich zum Frühstück, die er in vorherigen Tagen pflückte, und folgte fast schon aus Reflex Eckhart.
      "WIR SIND BALD BEIM 2. SCHACHT, BRUDER! DIE HÄLFTE DES WEGES SOLLTE DANN HINTER UNS LIEGEN!", sagte Eckhart in Dolby Surround Sound. Kurgon meinte, dass einige Gerudos es so nannten, wenn jemand mit einer Karotte zu nah an Dolbys Pferdegehege kam und die Pferde sie aus allen Richtungen zu wieherten.
      Kurgon wunderte sich die Tage, wieso seine Herrin in Geruda so leise war, wenn man bedenkt, wie laut Eckhart und er selbst waren und auch andere Gerudos schonten die Gehörtrommeln anderer nicht. Kurgon würde wehleidig in die ferne schauen, wenn die Decke nicht der am meißten entfernte Stein in seinem gesamten Blickfeld wäre, denn langsam kommen ihm doch Zweifel ob er zurückkommen könnte... der Lehrmeister auf dem Berg wäre zur Zeit eine Hoffnung auf die Kurgon setzt.

      Plötzlich wurde Kurgon aus den Gedanken gerissen, ein lautes "VORSICHT!" von Eckhart und Kurgon verstand, wieso Gerudos sich auf ihren Beinen fortbewegten und nicht im rollen!
      Kurgon wusste nicht was oben oder unten ist, aber sein Blut fliegt ihm quer durch den Körper und zurück.
      Aufeinmal löste sich der Griff und Kurgon verstand auch, wieso Gerudos noch keine Luftschiffe wie die Keaton haben, aber den Gedanken konnte er nicht beenden, denn er war auch kurz davor zu verstehen, wieso Zoras nur ins Wasser tauchen und nicht in die Erde...

      Kurgon landete auf weichem Boden... also zumindest nicht auf Steinen. Sein Kopf drehte sich noch, er meinte seinen Namen zu hören und versuchte sich aufzurichten, kippte aber immer wieder nach hinten, die einzigen Worte die er gerade rausbekam waren leise "roll".
      Nach einigen Momenten hat er sich gefangen und musste etwas mit dem Würgen kämpfen, merkte dann aber auch die Wärme der Sonne auf seiner Haut. Eine Hand hielt er sich noch an den Mund, um im Fall der Fälle nichts rauszulassen und mit der anderen gab er einen stummen Daumen nach oben, es ging ihm gut.
    • NPC: Eckhart Steinschläger
      Alter Minenpfad - Goronenberg
      Mittag

      "BRUUUUDEEEEER!! BIN ICH FROH!" rief Eckhart mit erhobenem Arm und joggte zum beinahe kotzenden Gerudo. Kurgons erhobener Daumen sagte das Eine, doch sein Gesichtsausdruck was vollkommen anderes. Dennoch eine beeindruckende Leistung für Jemanden, dessen Magen nicht aus Fels und Stein bestand. "BIST DOCH ROBUSTER, ALS ICH DACHTE, FREUND!! HARHAR! BALD NOCHMAL!?" brachte Eckhart vergnügt heraus und klopfte ihm auf den Rücken. "WIR SIND FAST DA, KUM-"
      Eckhart stockte. Für eine Sekunde dachte er, er hätte es sich bloß eingebildet, doch bei näherer Betrachtung... Ein Glück, dass Kurgon nicht so hart gelandet ist, wie er selbst, nur dachte er, es wäre dem weichen Boden unter dem hohen Gras geschuldet, welches mit unendlich vielen Orchideen besetzt war und nach frischem Tau roch. Doch ein zweiter, verfaulter Geruch mischte sich mit Ersterem, als ob es glatt einem Moor entsprungen wäre.
      Das Gras beiseite geschoben öffneten sich seine Augen weit. Er griff hinein und zog etwas Rotes aus der grünen Decke. Es war ein Körper! Der Körper eines maskierten Hylianers, bekleidet mit einem schwarzen Kampfanzug. Das Rot, was Eckart gesehen hatte, stammte von der Rüstung - eine in Blut getauchte Klinge lag nicht unweit entfernt. Nun blickte er gen Gipfel. Einige Felsen waren aus der Wand gebrochen; eine bekannte Steinformation in Form eines Goronenrückens waren zerstört.
      "Nicht mehr weit..." sagte Eckhart ruhig, ließ den Körper zurück auf die Wiese fallen und lockerte anschließend seine Schultern. "Nicht mehr weit. Sind bald da!" fügte er noch hinzu und lief voraus.
    • Kurgon Geschirrspühler [Gerudo]
      Alter Minenpfad - Goronenberg
      Mittag


      Ob Kurgon nochmal wollte, war eine schwierige Frage, über die er wohl noch länger nachdenken würde.
      Kurgon hielt das, was hochkam noch gerade so im Mund, aber als Eckhart ihn auf den Rücken klopfte kam noch der Tropfen hoch der etwas aus seinen Mund rausschießen ließ, schade um das noch zu verdauende essen. Zum Glück waren da stellenweise Grasflächen, an denen er seine Hand abwischen konnte.
      Nachdem die Flüßigkeiten in seinen Körper sortiert wurden und Mageninhalte auch wieder da waren wo sie hingehörten, konnte Kurgon sich der Erleichterung hingeben, sie waren bald da, wenn man Eckhart glauben könnte, und das konnte man bestimmt.
      Aber welch ungewöhnlich schöner Ort, der da in mitten des steinernen Labyrinths war.
      Eckhart schien im Gras rumzugruschen, hatte er etwa auch vorhin etwas abbekommen?
      Eckhart hob etwas hoch was Kurgon nicht erwartete hier zu sehen, eine Leiche. Kurgon konnte sich kaum vorstellen, dass jemand alleine durch diese gefährlichen Minen geht und dann waren da etwa noch mehr die ihn dann umgebracht haben, oder hat er sich verlaufen? Hat er etwa irgendwann rausgefunden, dass er ein Hylianer ist und sich selbst umgebracht?
      Eckhart murmelte etwas, dass Kurgon nicht verstehen konnte, doch ehe er fragen konnte wiederholte Eckhart, "Nicht mehr weit. Sind bald da!"

      Ein toter Hylianer ist wohl nichts was einen aufhalten sollte, dem wollte Kurgon nicht widersprechen, aber irgendwie war Kurgon nun flau im Magen...
      Vielleicht liegt es aber auch am wiederkeuten Essen. Kurgon folgte jedenfalls Eckhart weiter.

    • Neu

      NPC: Eckhart Steinschläger
      Alter Minenpfad - Goronenberg
      Mittag

      Die Spitze des Berges war bereits von weiter unten zu sehen. Für diesen Armen Tropf vorhin war es wahrlich ein tiefer Fall. Geschätzt 900m ist er wohl gestürzt. Beachtete man die extrem weiche Erde vorhin, war es kein Wunder, dass sein Körper nicht zerplatzte. Immerhin hatte Eckhart diese Erde damals benutzt, um weich auf ihr zu landen, sollte er entweder runterfallen, oder "Tiefer Tricksprung" spielen.
      An einer starken Kurve des Pfades, wo der rote Dreck in einem von Hand gefertigten Steinweg verschwand, konnte man ohne Probleme Richtung Südwesten sehen. Das Grün des Landes erstreckte sich weit, ddie kahlen, gelb-grauen Berge vor dem Land der Gerudo war ebenfalls zu vernehmen. Selbst das Meer konnte man von hier oben erblicken! Und auch die große Seefestung der Hylianer, welches sie seit dessen Errichtung "seerose" nannten. Der dort Ansässige Captain Scheidsgrund kam ab und an zu Besuch vorbei. Bis heute fragte sich Eckhart jedoch, in welcher Beziehung sie zueinander standen...
      Je länger Eckhart darüber nachdachte, desto eher konnte er spüren, wie die Luft hier oben langsam extrem dünn wurde. So hoch wie sie waren. Und diese komische Leiche bekam er ebenfalls nicht aus seinem Kopf. Er blickte den Steinweg Richtung Dojo hinauf. Bisher schien alles normal zu sein. Die Mittagssonne stand hoch, die Steine des Weges sahen unter ihm so aus, als wären sie mit Schnee bedeckt. Die steinernen Laternen, die aus den Boden rausragten und den Weg schmückten, hatten keine Kerzen mehr, was in Eckhart ein ungutes Gefühl aufkommen ließ. Seine Hände ballte er zu Fäußten. Weiter seinen Blick den Weg entlangschweifend fand er die alte Goro-Statue, welche einen roten Goronen im Schneidersitz und nach unten gefalteten Händen darstellte. Aus reinstem Rubin gehauen war das das Schmuckstück seiner Familie. Jedoch fehlte der rechte Arm. Ja, daran erinnerte sich Eckhart gut, wie sein Meister wutentbrannt die Statue mit seinem Felsenschmetterer zurechtstutzte. Was nur eine besonders harte Spitzhacke zu erreichen vermochte, reichte ihm allerdings nur ein einziger Schlag, um das Zeichen der Entehrung in diese Statue zu meißeln, als Eckhart das Dojo verließ.
      Langsam trat er der statue näher und strich mit seiner Hand über die Schulter des sitzenden Rubins. "HAHAR! MEIN MEISTER WAR SCHON SEIT EWIGKEITEN EIN ELENDER DICKKOPF! LASS DIR ALSO GESAGT SEIN, DASS DU UNTER SEINER AUFSICHT EINEN FELSEN AUF DEN KOPF GEHAUEN BEKOMMST!" sagte Eckhart zu Kurgon und gab ihm einen leichten Schlag mit der Rückhand auf seine Brust. Das Grinsen konnte er sich nicht verkneifen. Was aus dem Jungen alles werden könnte, das vermochte sich Eckhart nur zu gut auszumalen. Ein stattlicher Schwertkämpfer der Gerudo! Ein ehemaliger Sklave wird zu naivem Schwertkämpfer, der alle in seinen Schatten stellt! Ja, sein Meister war dafür genau der Richtige! Und sobald er Kurgon da hin gebracht hätte, wäre ihre gemeinsame Reise auch schon beendet. Schade...

      Eckhart führte Kurgon weiter Richtung Bergspitze. Es war nicht mehr weit und fast konnte man die Spitze des Dojos sehen, da kam auch schon ein junger Hylianer angerannt, gekleidet in weißer Kampfkleidung und schwarzem Gurt. Sein schwarzer Zopf wehte im Wind, seine nackten Füße dreckig ohne Ende, jedoch dafür sehr robust. "Meister!" rief der junge Hylianer und stoppte direkt vor Eckhart. Nach atem ringend stemmte er seine Hände gegen seine Oberschenkel. Und bei dieser Kälte hier oben, sowie der eh schon dünnen Luft, waren die Voraussetzungen für sein Handeln wohl eher schlecht als recht. Normalerweise, denn wie Eckhart bemerkte, hatte dieser Bengel diese spezielle Atemtechnik angewandt, die sein Meister ihm beigebracht hatte. "HAHAHAH! EIN ABTRÜNNIGER EIN MEISTER!? WIE IMMER BELIEBST DU ZU SCHERZEN, BRUDER!" sagte Eckhart und klopfte dem Hylianer auf den Rücken. "Huff. Und wie immer sage ich Euch, dass dies mein voller Ernst ist, Meister." antwortete der Hylianer und verbeugte sich in einer Manier, wie es nur ein Kampfsportmeister vermochte.
      "FREUND!" sagte Eckhart plötzlich und wandte sich an Kurgon. "WENN ICH VORSTELLEN DARF, DAS IST ANDREW! EIN SCHÜLER MEINES MEISTERS! WIR HABEN HIER ZUSAMMEN TRAINIERT!"
      "Sehr erfreut." sagte Andrew und verbeugte sich abermals, dieses Mal vor Kurgon. "Es wird den Meister freuen, ein neues Gesicht neben einem Alten zu erblicken."
      Mit einer Handbewegung deutete Andrew Richtung Bergspitze, Eckhart und Kurgon gingen voraus.
      An der Spitze angekommen streckte sich Eckhart gen Himmel und rief: "AYYYY! TRAUTES HEIM, GLÜCK ALLEIN! HARHARHAR!!"
      Er ließ seinen Blick über das Dojo schweifen, und nur wenig hatte sich verändert. Das Tor zum Kampfplatz stand offen, welches auch von einer Mauer umgeben war. Den Weg ebnete der übliche Steinweg von vorhin, wurde aber statt Laternen dieses Mal von aufrecht stehenden Fahnen markiert, auf denen das Emblem der Goronen zu erkennen war. Auf dem Kampfplatz selber befanden sich einige Dummies gefertigt aus Stroh und Reissäcken, 2 Kampfringe, Fässer mit Übungsschwertern, und einigen anderen Trainingsgeräten, die Eckhart bis heute fremd vorkamen. All dies wurde überschattet von einem einzigen, riesigen, roten Gebäude: Dem Dojo! Beinahe wie ein Palast, was aus Keatos hätte stammen können, hatte das Dojo ein Hauptgebäude, mit weiteren Trainings- und Unterrichtsräumen, 2 weitere Gebäude links und rechts, nämlich einmal den Schlafgemächern der Schüler und Lagerräumen für die Trainingsausrüstung, und andererseits die Kantine, mit einer Küche, Essenslagern und einem verglrichsweise riesigen Essenraum.
      Unglaublich, dass die Idee des Errichtens dieses Dojos auf einem Handelsschwindel entstand. Wo keatonische Käufer einem Hylianer in Schwarz ein Dojo abkaufen und direkt darauf mit einer Flasche Sekt taufen wollten, sich das Dojo als aufgemaltes Holzgestell herausstellte und ein weiterer Handelspartner getötet wurde. "Ich taufe dich auf den Namen... Apache Pub!", wie es in den Geschichtsbüchern zitiert geschrieben stand.
      "HAH! ICH WERDE MICH NIE AN DIESEN ANBLICK GEWÖHNEN! HARHARHAR!!" verkündete Eckhart lauthals mit verschränkten Armen. Als sie das Tor passierten, sah er auch direkt den Mann/Stein, der seelig ruhig im Schneidersitz auf der hölzernen Vorstufe des Dojos saß. Keine Schüler waren hier, nur er. "HATTET IHR MEIN KOMMEN NICHT ERWARTET!?" fragte Eckhart verwundert mit Blick zu Andrew. "Doch, aber der MEister schickte nur mich. Der Rest ist drinnen trainieren, Meister." antwortete Andrew.
      Langsamen Schrittes ging er weiter auf ihn zu, stellte dabei auch sicher, dass Kurgon ihm folgte. Langsam erhob sich der Meister aus seiner Sitzposition und entfaltete seine volle Größe. Geschätzt war er einen Kopf größer als Eckhart, was eine erschreckende Größe für einen Goronen war, nahm man die Biggoron-Familie außen vor; er war also knapp doppelt so groß wie Kurgon. Sein roter, arschlanger Gerudo-Pferdeschwanz wehte im Wind, so wie es auch sein weißer Vollbart tat. Sein fortgeschrittenes Alter konnte man gut durch seine Gesichtsfalten erkennen. Seine stechend blauen Augen stießen durch Eckhart wie ein Speer, und sein Grimmiger Blick ließen Berge einstürzen. Seine braune Stoffhose, gebunden mit einem fetten Strick, war unten zerfetzt. Sein freier Oberkörper entblößte zwar seinen für Goronen üblichen fetten Bauch, doch konnte man die straffen Muskeln im Brustbereich gut erkennen. Rote Tätowierungen im Zeichen zweier Wüstenschlangen schlängelten über seine Arme, das Zeichen der Goronen fett auf dem Bauch eintätowiert, begleitet von einer schräg vertikalen Narbe. Sein gesamter Rücken jedoch war eingespannt in Bandagen.
      Eckhart blieb stehen, wo er aufstand. Langsam ging er zu Eckhart, aufrecht und stolz wie ein Bär, der sich gleich mit einem Prankenschlag auf seine Beute niederlassen würde. Als er endlich vor Eckhart stand, dachte er, direkt vor dem Todesberg zu stehen. Der Meister schwieg. Eckhart fing dann schließlich an zu sprechen. "HALLO, VATER, ICH-"
      "KAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAATSU!!!" schrie der Meister in Eckharts Gesicht. "Ich bin nicht MEISTER, und erst recht nicht mehr dein VATER, Ehrenloser! Zweitens, was fällt dir ein, dich hier wieder blicken zu lassen!!? Du wurdest vom Dojo verbannt und von mir entehrt, du elender Narr!"
      Der Meister erhob seine Fäuste und ballte sie zu Einer. Er schlug Eckhart über den Kopf auf seinen Nacken, seine Beine gaben nach. "AUF DIE KNIE!!!" rief der Meister lauthals. "WARUM BIST DU HIER!!?"
      Eckhart fühlte den Schmerz. Äußerlich... sowie innerlich. Er sandte seine Verzweiflung hörbar den Hals runter. "Ich..." fing Eckhart stotternd an. "MEISTER! ICH BRINGE EINEN NEUEN SCHÜLER!"
      Der Blick des Meisters wandte sich zum Gerudo, seine Augen weiteten sich ein wenig. Er war aufgeregt, das merkte Eckhart sofort, doch ließ er sich nichts anmerken. Andrew jedenfalls neigte seinen Kopf zur Seite. "Seid gegrüßt, Pilger. Mein Name ist Meister Erdon, sehr erfreut." sagte Erdon und verbeugte sich. "Wie darf ich Euch nennen?"