Eure Kritik an BoTW

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    • Bereth schrieb:

      Das klingt schon nach nem ziemlichen Game-Breaker. xD

      Zwei Blutmonde nacheinander ist allerdings nicht nur sehr unwahrscheinlich, sondern passiert im normalen Spielverlauf nie. Soweit ich das sehe: Vollmond = Blutmond. War bei mir jedenfalls noch nie anders.

      Ich schätze, in deinem Fall wurde der zweite getriggert, weil du in ner speziellen Quest gesteckt hast. Kenne die noch nicht (drei Brüder, Kugeln, what? xD), aber wenn man einmal so einen in sich geschlossenen Ablauf beginnt, könnte das wohl dazu führen, dass der zeitliche Ablauf bzw. der Lauf des Mondes durcheinander gebracht wird, nicht? Würde da tatsächlich vorausplanen, bis Nintendo die Sache patchen konnte. Der Blutmond ist ja so eng ins Spiel integriert, dass ich mir vorstellen könnte, es dauert eine Weile, eh sie da rangehen können. Bis dahin muss man sich wohl behelfen.

      Übrigens... könntest du auch einfach einen alten Spielstand laden, den Blutmond abwarten und wieder hin? Wozu auf Waffensuche gehen, wenn wir zig automatische Spielstände haben? Das wär mir persönlich ja zu doof und die Speicherstände sind doch genau dafür da, um etwas auszugleichen, das schiefgelaufen ist. :D
      nope. das passiert so schon mal. Ich hatte mal drei in Folge, ohne irgendwas spezielles zu machen. Hat mich eigentlich nicht groß gestört, da ich immer Glück hatte zu den Zeitpunkten einfach nur rum zu rennen oder ähnliches... aber ja, drei in Folge.
      Auch einem Freund von mir passierte das. Hat er mir jedenfalls erzählt. Der logische Gedanke Blutmond=Vollmond stimmt also nicht. Es ist eher.... Ganons macht und so. Kann man auch am Wetter/Himmel sehen wenn man im Schloss ist, aber hey, spoiler
    • Wenn ich was an BOTW zu kritisieren habe dann sind es die Dungeons, Bosse und Schreine.

      Die Dungeons sind das letzte. Man bekommt immer wieder ein und die selbe Einleitung wie ein solcher funktioniert, das Ding ist innerhalb von 10 Minuten erledigt (Boss eingerechnet), keine Schätze oder dergleichen die sich lohnen würden (un wer jetzt ankommt und posaunt wie wertvoll die 200 Rubine im Dungeon sein sollen hat noch nie Edelsteine an eine bestimmte Gerudo verkauft) nur ein und der selbe Boss in verschiedenen Variationen... nach dem zweiten Boss bin ich einfach nur noch durch die Dinger durchgehastet, es fühlt sich alles gleich langweilig an.

      Die Schreine sind an sich ja schön so als Rätselpause zwischendurch aber es ist traurig wie sie ausser für sich selber keinen Wert haben, sie bauen auf nichts auf und bieten keinerlei Nährwert für das Spielerlebnis, die einzige Form von positive reinforcement die man erlebt ist eine Waffe am Ende des Dungeons die nach zwei Schlägen zerfällt.
      "I believe in a universe that doesn't care and people who do."
    • Ich hab ja keine Ahnung, wie du das Spiel angehst, aber wenn man durch die Divine Beasts "durchhastet", ist man dann nicht irgendwie selbst schuld, wenn sie nach zehn Minuten durch sind? :ugly:

      Generell verstehe ich den Wunsch nach längeren Dungeons zwar. Im Kontext des Spiels liegt der Fokus für mich allerdings auf dem emotionalen Wert der Beasts und was es für Link bedeutet, seine Freunde noch einmal wiederzusehen, nachdem 100 vergangen sind. Es kommt wohl immer darauf an, wie man so ein Spiel angeht (ich würd bspw. gern mal tauchen können mit meiner Zorarüstung, aber wahrscheinlich war das Nintendo dann zu viel Offenheit, wieso auch immer). Ich habe bei Zelda schon immer gern "Lücken" mit Headcanons gefüllt. Insofern ist das Spiel ein gefundenes Fressen für mich, bei dem ich mich so richtig schön austoben kann mit den Hints, die das Spiel bietet.

      Dungeons mochte ich eh noch nie besonders, wenn sie zu lang wurden. :'D
    • Ich find die Idee der Dungeons durchaus clever, das Problem is, dass jeder davon gleich funktioniert und aussieht. Der erste, den ich gemacht habe, war der im Zora-Gebiet und ich fand den Aufbau echt super, dass man den Rüssel und damit den Wasserstrom manipulieren kann, das mechanoide Innenleben und das alles. Es war auch nicht zu schwierig oder langatmig. Aber ab dem zweiten war's dann fast schon zu sehr Routine. Ein oder zwei klassische Dungeons wären wirklich noch nett gewesen. ich mein, an den Schreinen sieht man ja, dass sie genug Ideen für Puzzles hatten.
    • Joa Uly, schön zu sehen das ich nicht der einzige bin der die Dungeons SO wahrgenommen hat.
      Wir wissen halt auch noch nicht was mit den DLCs dazukommt.
      Vielleicht kriegen wir sogar noch ein paar Dungeons oder gar neue funktionen für das Shiekah-Tablet... so was wie Greifhaken oder dergleichen, man muss nun wirklich nicht kreativ sein um dafür X verschiedene verwendungsarten zu finden.
      Was den Dungeons wirklich gut getan hätte, wären tatsächlich unterschiedliche Bosse. Naydra fühlte sich mehr wie ein Boss an als Wind, Feuer und Wasserfluch und hätte super als vorlage für ein Bosskonzept dienen können bei dem der Schlamm des Hasses zu einer Transformation des Wirtes führen könnte.
      Das hier Beispielsweise als angangspunkt für deine Idee, Bereth: Malformierte Körper der Recken, stell dir einfach vor wie fies ein Kampf gegen eine infizierte Mipha wäre. Der emotionale Konflikt der da entstünde wäre großartig.
      "I believe in a universe that doesn't care and people who do."
    • Ich teile eure Meinung. Ich hätte es gut gefunden, wenn sich das Design ein wenig mehr voneinander abheben würde. Die Idee mit den Titanen ansich ist nicht übel, aber dafür, dass es die vier Hauptdungeons sind, waren sie meiner Meinung nach zum einen etwas zu kurz geraten, und auf der anderen Seite auch vom Stil her viel zu identisch. Man hat halt im Grunde nicht mehr Wassertempel, Feuertempel, etc., sondern Shiekah-Tempel mit Wasser-Gimmick, Shiekah-Tempel mit Feuer-Gimmick und so weiter. Dass die Bosse quasi ein Copy & Paste mit anderem Moveset sind, war da auch nicht gerade hilfreich.

      Vorallem dieser letzte Punkt hat mich doch stark gewundert, denn das Spiel bietet so unglaublich viele Details, die die meisten Spieler beim normalen Durchspielen warscheinlich nicht einmal bemerken (z.B. die Reaktionen der NPCs auf bestimmte Gegebenheiten). Man merkt einfach, dass die Entwickler ihr Herzblut in dieses Projekt gesteckt haben und soviele Eventualitäten abdecken wollten, wie sie konnten.
      Da finde ich es dann doch irgendwo besonders eigenartig, dass man sich dazu entschied, die Bosse der der vier Hauptdungeons - also Dungeons, die wirklich jeder, der das Spiel durchspielt, zwangsläufig sieht - so einfallslos hinzuklatschen. Ich mein, klar. Einerseits ist es thematisch natürlich nicht unbedingt unpassend, weil Ganons Schergen, Kontrolle über die Titanen, yada yada. Aber aus Perspektive des Spieler war es einfach in gewisser Weise enttäuschend vier Mal den "gleichen" Gegner zu bekämpfen. Dadurch wusste man einfach spätestens beim zweiten Titan was einen in den Restlichen erwartet.


      11.11.11

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Auries ()

    • Rückblickend und nach langen spielen (bin immer noch nicht bei 100%) finde ich dass das Spiel die ersten 30-50 Stunden je nach Spielstils richtig gemacht hat. BEi den späteren fehlt mir ein wenig die epicness die ein TP hatte.

      Der Kampf gegen Ganon war enttäuschend, obwohl er wohl gar nicht so schwer zu fixen gewesen wäre. Hätte Aonuma dem Kampf einfach eine dritte Phase one on one schwertkampf mit einer Art Stallganon am Ende gegeben der dann auch tatsächlich redet, wäre mein Eindruck grade zum Ende hin doch besser geblieben. Hätte Aonuma noch vor den Dungeons eine Reihe von Quests gegeben in denen auch die Recken und ihre "Nachfolger" (jedem wird ja ein offensichtlicher Nachfolger gegeben) eingegangen wird, ähnlich wie in Skyrim wo ich sozusagen gewissen Nebenquestreihen gefolgt bin die in sich nochmal mal mehr mal weniger interessante Storys erzählt haben hätte das Game insbesondere nachdem ich bereits alle Türme hatte und prinzipiell die Spielwelt schon gesehen habe nochmal wesentlich immersiver gewirkt.

      Auch hat Aonuma dieses Mal sogar zu wenig mit der Nostalgie gespielt. Ih möchte hier besonders auf den Soundtrack hinaus. Was hätte denn dagegen gesprochen die Hyrule Field theme in dezenter weise wie zB bei der Kathedrale der Zeit in den Hintergrund zu setzen? Ich verstehe dass die Oot Verlorene Wälder Theme zu fröhlich gewesen wäre für die Verlorenen Wälder die wir hier sehen, aber die Alttp Version hätte die Athmo doch perfekt unterstrichen? Ich stelle mir manchmal vor wie das Gefühl hätte sein können hätte ich Gerudo Stadt betreten und die alte Theme wäre im Hintergrund zu hören gewesen...
      Es hinterlässt manchmal den Eindruck als hätte das Game keine Seele, obwohl es eigentlich voll interessanter Chars und Humor und denkwürdigen Momenten nur so strotzt

      Das Gameplay und die Spielwelt sind eigentlich wirklich fehlerfrei, aber es sind ein paar Kleinigkeiten, die wahrscheinlich nicht mal den riesigen Entwicklungsaufwand bedeutet hätten die dafür sorgen dass ich jetzt nach einiger Zeit mit dem Spiel sage, es ist doch nicht das beste Game aller Zeiten, aber es ist wirklich HAARSCHARF daran vorbeigeschossen.

      Btw die Ansätze der Dungeons fand ich sehr gut, beim nächsten einfach etwas länger und die Inszenierung etwas epischer gestalten dann wird es vielleicht doch etwas damit Oot vom Thron des besten Games aller Zeiten zu stoßen.
      Immer für 25ct dankbar!
    • Ich find's interessant, wie verschiedene Herangehensweisen und Erwartungen den Eindruck, den ein Spiel hinterlässt, beeinflussen können.

      Pfandflaschensammler schrieb:

      Auch hat Aonuma dieses Mal sogar zu wenig mit der Nostalgie gespielt. Ih möchte hier besonders auf den Soundtrack hinaus. Was hätte denn dagegen gesprochen die Hyrule Field theme in dezenter weise wie zB bei der Kathedrale der Zeit in den Hintergrund zu setzen?
      Was dagegen gesprochen hätte? Ganz einfach: Wenn man stundenlang durchs Hyrule Field und über Berge marschieren können soll, ohne dass man ständig rausgerissen wird, ist ein konstantes Theme nicht nur nachteilig für die Immersion, sondern für sehr viele Leute auch einfach - nervig. Mich gruselt die Vorstellung einfach nur, dass da die ganze Zeit ein Theme spielen soll; und das nur der Nostalgie wegen? Nein, auch wenn BotW sehr viel (!) mit Nostalgie spielt - Namen auf der Karte, Orte wie die kaputte Ranch, die Namen der Divine Beasts -, macht es das Spiel nicht weniger zu einem Neuanfang und damit Meilenstein in der TLoZ-Reihe. Es sollte bei allen nostalgischen Elementen, die man bei etwas Suchen finden kann, doch etwas Eigenes sein, und genau das haben sie doch erreicht.

      Darüber hinaus bin ich mittlerweile übersättigt, was Musik in Medien angeht - in allen Medien. Sie wird immer wieder als billige (!) Spielerei benutzt, um Emotionen beim Zuschauer oder eben Spieler hervorzurufen, wenn die Szene allein nicht dafür ausreicht. Musik soll gerne dabei helfen, Emotionen, die schon da sind, noch zu verstärken. Aber wenn sie diese Emotionen HERSTELLEN muss, wie das Theme des Hyrule Field in OoT, dann ist das kein Qualitätsmerkmal. Das Hyrule Field in OoT hätte sich für keinen von uns jemals so "episch" und groß angefühlt, wenn nicht die Musik den Eindruck eines Abenteuers erweckt hätte, das jetzt endlich losgeht. Eine Aufbruchstimmung wurde erzeugt, nur mit der Musik.

      In BotW braucht es das nicht. Die Aufbruchstimmung kommt von ganz allein, wenn man endlich mit dem Paraglider vom Plateau segeln kann. Ich bin sehr dankbar dafür, dass Nintendo sich hier gegen überbordende Musikthemes entschieden hat. Damit sollte sparsam umgegangen werden und da macht das Spiel in meinen Augen alles richtig.

      Pfandflaschensammler schrieb:

      BEi den späteren fehlt mir ein wenig die epicness die ein TP hatte.
      Ähm. Ich will deinen ganz persönlichen Eindruck nicht runtermachen und ich hab das Spiel auch sehr lieb gewonnen. Aber das, was du "Epicness" nennst in TP, fällt ganz gut zusammen mit dem, was ich in den Absätzen eben eher kritisch beleuchtet habe: TP funktioniert nur wegen der Musik auf diese Art. Und alles, was irgendwie "episch" anmutet in dem Spiel, ist eigentlich mehr oder weniger pseudo-monumental und imo mehr edgy als alles andere. xD Link ist ein angeberischer Dork, der von ein paar Brüsten aus dem Konzept gebracht wird; das Spiel ist rein farblich derart Grau in Grau gehalten, dass mir trotz vieler guter Erinnerungen daran schon vom Hingucken langweilig wird; und allgemein trägt das eingepferchte Erzählen in TP für mich nicht gerade dazu bei, dass sein Wiederspielwert sich für mich erhöht.

      Understatement. Das Gefühl von Abenteuer so herstellen, dass der Spieler tatsächlich SELBST alles in die Hand nimmt, DAS ist ein Spiel. Für meinen Geschmack gab es im letzten Jahrzehnt zu viele interaktive Filme. Reicht jetzt auch mal mit denen. Mehr BotW bitte. xD



      Edit:
      Zur Musik auch noch: Stell dir mal vor, das ganze Spiel wäre voll von Musik gewesen. Wäre es dann auch nur halb so gut gekommen, wenn man ins Schloss geht und man dann DIESES Theme hört? Ich bezweifle es.
    • Bereth schrieb:

      Edit:
      Zur Musik auch noch: Stell dir mal vor, das ganze Spiel wäre voll von Musik gewesen. Wäre es dann auch nur halb so gut gekommen, wenn man ins Schloss geht und man dann DIESES Theme hört? Ich bezweifle es.
      Wenn man es thematisch genug abhebt wäre es nach wie vor so großartig gewesen. Skyrim und Fallout 4 sind beide mit untermalenden soundtracks ausgestattet, die ruhig im hintergrund spielen und vor allem Skyrim ist mir damit mehr als gut in Erinnerung geblieben. Ich erinnere mich noch ganz genau wie "Secunda" im Hintergrund spielte während ein Schneesturm ausklang und ich das Himmelsleuchten zum ersten mal gesehen habe während sacht der Schnee fiel.
      Die Theme von Schloss Hyrule ist halt von sich selbst aus sehr stark und aussagekräftig mit seinem militärischen Marsch im aussenbereich und Orgelpfeiffen im inneren.

      Bei Botw ists ein kurzes geklimper und das wars. Dieses Video erklärt wie es sich mittlerweile für mich anfühlt.
      "I believe in a universe that doesn't care and people who do."
    • Du hast etwas missverstanden worauf ich hinaus wollte. Ich sage nach wie vor wenn eine solche theme umgesetzt wäre wie die Hymne der Zeit bei der Kathedrale der Zeit, so ein unauffälliges länger gezogenes gechopptes subtiles (wie ich gehschrieben habe) Stück welches eine athmo unterstreicht und nicht aufbaut wäre sehr passend gewesen. Aber das war eigentlich nicht der Hauptpunkt auf den ich hinaus wollte.
      Mir ging es weniger um die Quantität sondern viel mehr um die Selektion des Soundtracks im speziellen. Wie du bereits gesagt hast ging ein großer Teil der Athmosphäre der älteren Titel auf Rechnung des Soundtracks und das ist exakt der punkt an welchem BotW sehr viel Potenzial auf der Strecke lässt.

      Nicht wo die Musik spielt ist was mich stört sondern welche jeweils an welchen Orten. Wir hören alte Bekannte wie die Musik beiden Ornis und Zoras, einige annehmbare Neukompositionen wie bei den Krogs oder in kakariko und dann gibt es wieder Fälle wo bestimmte Themen durch neue Tracks ersetzt wurden bei denen man sich an den Kopf fasst. Perfektes Beispiel sind die verlorenen Wälder. Ich kann mir vorstellen dass weder die OOt noch die TP Version dieser Theme hierher gepasst hätten, aber die Alttp Version der Verlorenen Wälder Musik hätte die Athmosphäre dieser Inkarnation der Verlorenen Wälder perfekt unterstrichen, zumindest wesentlich besser als das was wir hier tatsächlich hören. Gerudo Stadt ist auch so ein Fall.... vollgepackt hätte ich das Game auf jeden Fall nicht gerne gehabt.

      Mit der Epicness wollte ich tatsächlich NICHT auf den Soundtrack hinaus. Eher die Inszenierung, Bzw ihr fehlen an manchen stellen. Ich gebe dir lieber das Beispiel mit den Ganon Kämpfen
      Ich trete in TWW Ganon entgegen in einem Einzelkampf Mann gegen Mann während hyrule geflutet wird und am Ende wird er Vom master Schwert niedergestreckt.
      Das epische hierbei ist nicht nur das Szenario sondern wie Ganondorf Einblick in seine Motive gewährt die dem Kampf eine ganz andere Athmosphäre geben. Seine letzten Worte über den Wind den er jetzt spüre etc.
      Ähnliches auch bei TP nach den ersten zwei Phasen trete ich Ganon im Einzelkampf gegenüber und am Ende steht er von Master Schwert durchbohrt da lässt seine letzten Worte von sich etc. Etwas ähnliches hätte ich mir zB auch hier gewünscht dass ich Ganondorf nach den beiden Phasen nochmal in einer menschlichen oder wenigstens skelettartigen (?) Form entgegentrete und er auch erzählt vielleicht von links Vorgängern von seinem Hass, wie er 10000 Jahre gewartet hat bis er eine Zelda traf die ihre Fähigkeiten nicht nutzen kann von seinem Plan mit dem Titanen etc.

      Die Endsequenz war da auch zu minimalistisch. Man hätte da auch Feierlichkeiten oder den Aufbau hyrules zeigen können.

      Auch was die hauptstory davor angeht: die Passagen vor den Dungeons hätte viel länger sein können. Man hätte viel mehr über die recken oder auch die Völker erklären können. Das war eigentlich nur bei den zoras so gegeben, bei allen anderen hat stets irgendetwas gefehlt.

      Das sind oftmals natürlich Kleinigkeiten aber grade die Punkte mit dem Soundtrack und dem Endkampf Bzw der endsequenz sind so die Punkte die meinen Eindruck leider sehr getrübt haben obwohl ich dich sehr viel Freude an dem Spiel hatte und es definitiv in meinen top 3 ist.
      Immer für 25ct dankbar!
    • Jo, da gehen unsere Meinungen wohl einfach auseinander. Für mich ist das Argument "aber Alttp-Musik hätte doch gepasst", um nur ein Beispiel zu nennen, einfach nur unnötige Nostalgie. Fans scheinen nicht mehr in der Lage zu sein, insbesondere bei Reihen, ein Spiel als alleinstehend zu betrachten.

      Und TP ist von vorne bis hinten ein Blender. xD Aber jeder, wie er mag. ¯\_(ツ)_/¯
    • Und wie TP ein blender ist *Vietnamflashback mit eine überdosis Bloom*

      BOTW ist in meinen augen so dermaßen alleinstehend, dagegen wirkt das schüchternde Kind in der Ecke wie von anderen bedrängt.
      Allerdings, @Bereth, sollte man bei dem Nostalgieauschalchtungsparasiten Nintendo damit rechnen das sie Ikonische Themes wieder auftauchen zu lassen und dazu einige originelle neukompositionen ihren weg in das spiel finden. Die Theme von BOTW ist ja ganz schnike, allerdings ist sie das einzige was ich unter den Neukompositionen, neben Ganons neuer Theme und derer X Abwandlungen als TATSÄCHLICHE MUSIK bezeichnen würde. Ich meine die 4 Champions hatten auch ihre eigenen themes, allerdings hatten diese 4 armen lieder noch weniger screentime als die kaum benutzten Tutorialsprecher für die Dungeons, die eigentlich nach dem ersten dungeon mehr als überflüssig waren.
      Cinematische Inszenierung hin oder her, gute Musik verbindet mit tollen Spielerinnerungen. So was bietet breath of the Wild nicht und alles in allem würde ich den Soundtrack von BOTW im unteren drittel einer Favoritenliste anordnen. Das ganze Cinematische inszenieren mit musik kann aber auch ordentlich backfiren - verzögert mal den letzten Schuss mit dem Lichtbogen und hört euch diesen dabei entstehenden, immersionzerfetzenden Loop an. Es ist ein wenig traurig, aber gegen Koji kondos ältere arbeiten stinkt er wirklich ab.
      TP hatte interessante Songs mit verschiedenen feelings, die Himmelsstadt allein ist unheimlich und chaotisch, zeitgleich Inspirierend und macht Neugierig. (um mal eben TP zumindest in einem Punkt ein wenig was gutes anzuhängen.)

      Ich bevorzuge ein gutes Feeling oder eine schöne Melodie immer möchtegernkünstlerischen oder filmreifen Orchestergeplärre welches nur dann noch schlimmer wird wenn in Square Enix Manier auf einmal Latein in das lied gejault wird... was ja mal so GAR NICHT ausgelutscht ist.
      Wie du sagtest Bereth, jedem das seine.
      "I believe in a universe that doesn't care and people who do."
    • Ich liebe Botw sehr und habe eigentlich nur einen einzigen kleinen Wermutstropfen dabei, und das ist die Sprachausgabe. Nun bin ich nicht grundsätzlich gegen eine Sprachausgabe in "The Legend of Zelda" (obwohl ich sie unnötig finde), aber mir gefällt die Umsetzung zumindest im Deutschen leider überhaupt nicht. Vor allem Zeldas Stimme empfinde ich als total unpassend, hier hätte ich mir eine viel sanftere Stimme vorgestellt (die Sprecherin hat mir schon in "Ace Attorney" nicht gefallen)... von Impa möchte ich gar nicht erst anfangen. Der einzige Sprecher, der mir persönlich bisher als ganz passend erschien, war der des Goronenrecken. Aber das ist Kleinkram, an dem ich mich nicht weiter störe und der das Gesamtbild kaum trübt (vor allem, da ich mit meinem Mainquest-Aufschieben mit der Synchro ja recht wenig konfrontiert werde), zumal fast jeder, mit dem ich bisher die Rede hatte, die Synchro total super fand. Hm.

      Bei der Musik stimme ich Bereth absolut zu, ich finde die unaufgeregte und subtile Hintergrundmusik genau richtig, und nostalgische Elemente gibt es doch genug (der Akkordeon-Orni, der bei einem Stall Eponas Lied spielt, ist ein gutes Beispiel. Oder die Hintergrundmusik bei den Orni.)
    • Ganz durch bin ich noch nicht.

      Es fehlte mir schlicht und einfach n tatsächlicher Dungeon.
      Die große weite Welt ist auch soweit cool, aber manche Strecken bewandert man so rein gar nicht. Hab manche Ställe simpelst verpasst, weil sie inmitten der Einöde sitzen, nach Schätzen o.Ä. suchen lohnt auch nicht, Geld und Waffen kriegt man eher durch Gegner oder bestimmte spawnpunkte und alles andere endet auf eine oder andere Weise in Rubinen oder einer schlechteren Waffe, als die 5 Schurken, die die Kiste bewachen.
      Die Rüstung war auch etwas zu... verstreut find ich. Ohne große Fee bleibt man selbst mit voller herzanzahl n two hit wonder, weshalb ich um Sachen wie Moblins n weiten Bogen gemacht habe, oder sie mit Pfeil und Bogen so lange geragdolled habe, bis sie nicht mehr mochten, das galt nachher auch für Stalkerguardian. Hoffe die Mechanik kehrt nicht zurück, bringt einem zu viele schlechte Marotten bei.
      So sehr ich auch die Sache mit dem Sheikah slate mochte (a link between worlds anyone?) und man praktisch alles von anfang an machen konnte, waren time stop und cryonis recht... meh. Time stop nutzt immer ne Waffe ... und da die sehr zerbrechlich sind ist das recht blöd. Macht auch manche Türpuzzles witzlos (Man soll z.b. einen Schneeball gegen eine tür rollen lassen, man kann aber auch einfach einen näheren Baum fällen, und den mit time stop gegen die tür zimmern.) Cryonis nutzt man um zwei drei Türen zu öffnen oder um große Wasserflächen zu überqueren. Letzteres ist recht frustrierend und kann meist umgangen werden. Hatte gehofft, dass man wenigstens Eisblöcke damit zerdeppern könnte, aber nein, das geht nur mit Feuer.
      Wo man grade von Sheikahsachen spricht. Der Sheikahsensor ist iwie ziemliches Blech. Ein Dreidimensionales Sonar, dass aber einen Link hat, der sich meist Zweidiemnsional bewegt, da er nicht fliegt, die Distanz, die es benutzt scheint auch eher zufällig gewählt zu sein. Oder eher gesagt, wenn der Schrein nicht klar offensichtlich zu sehen ist von oben, ist es besser dort zu suchen wo der Sensor überhaupt nicht ausschlägt, da dort vermutlich irgendwo der Eingang zu der Höhle liegt.
      Apropos Schreine, Die Schreinquests mit dem definierten Zeitfenster sind wohl die echte Pestilenz. Keine liegt in dem festen Zeitfenser, in der Link aufstehen mag, weshalb man 5-10 minuten RL Zeit wartet, dann ca. 2 minuten hat zu testen, ob die Lösung die man hat auch die korrekte ist.
      900 Korok seeds. WIeso.
      Das Potionsystem war etwas meh, der eine Effekt überschreibt den anderen, hat dafür aber keinen eigenen negativen Effekt? Und es wird recht fix von der nächstbesten Rüstung abgelöst. Was die Kocherei late game für mich auf hearty irgendwas + Eichel ergab. Egal mit welcher Kombination ist es ne volle Heilung für minimalen Aufwand. Alle tatsächlichen Rezepte wie Kuchen und was weiß ich sind teurer und bringen einfach weniger als "Das ist der Effekt den ich will fünf mal aufeinandergestapelt" Da hätte mehr sein können, ohne es komplizierter zu machen.
      Sidequests. Es gab keine lange Tauschquest? Was?! Ich fand das in Oracles und Links awakening so toll. Hier sucht man maximal 55 einer Sache und kriegt n Preis, der entweder ne Resource oder meist Rubine sind. Beides Sachen die man auch anders findet, davon abgesehen ändert es sich für die jeweiligen Charaktere selten was, bis auf einen anderen Text. (Insbesodere die Quest mit den Heuschrecken. Ich hab ne Liebesgeschichte erwartet, stattdessen bleibt er im selben Ort) Ich verbessere praktisch nie eine Lebenssituation signifkant genug. (Nein, die Stadtaufbausache zähl ich nicht, da man nur _eine_ Resource eintauscht, Schnarch)

      Größtes Manko für mich bleibt aber das Waffensystem. Man kriegt zwar viele Waffen zum nutzen, wenige haben aber wirklich nutzen, da sie zu schwach sind oder zu unhandlich. Falls man doch eine brauchbare findet, zerdeppert sie kurz nachdem man sie findet, oder hortet sie bis es nicht mehr geht. Man lernt einfach zu schätzen, dass man in anderen spielen einfach in ein Geschäft geht und seine Waffe einfach repariert oder einfach eine neue kauft.
      Jetzt, da man klüger ist, weiß man, man ignoriert erstmal alles, geht in Hyrule Castle nach Innen, plündert dort und hat bessere Waffen als der Rest für eine ganze Weile.
      Auch wenn es gegen das Openworldprinzip verstößt, ich hätte lieber ein graduelles System gesehen. Das Spiel bietet eine relativ große Menge an Methoden Gegner auszuschalten, auch ohne Waffen, aber alle brauchen Zeit, Aufmerksamkeit und Planung. Es führt dazu, dass man eigentlich, außer zu grinden, nie wirklich Monster bekämpfen will. Anfangs braucht man Ewigkeiten sie niederzuprügeln, später machen sie einem Waffen kaputt, die man später für härtere Gegner dringend braucht. Und selbst dann gibt es nur Lynels und Guardians zu fürchten (letztere eigentlich immer weniger, da Ragdoll und Parierunfug denen übel mitspelt), da diese schneller laufen als man selbst.
    • Neu

      Ich hab das Spiel ebenfalls noch nicht ganz durch (Es fehlt mir nur noch der Endgegner) aber ich geb hier auch mal meinen Senf dazu.

      Ich finde es schade, dass das Spiel nicht so viel begleitete Story mit sich bringt. Die Geschichte der Zoras hat mir wirklich sehr gut gefallen. Sie war dramatisch. Sie hatte viel Gefühl in sich. Bei den anderen 3 Hauptgebieten flaute das meiner Meinung nach stark ab. Bei den Ornis ist der Storystrang ja wirklich sehr sehr kurz.

      Das post-apokalyptische Feeling ist sehr gut gelungen. Das Kampfsystem ist interessant aufgebaut, ich war allerdings sehr erleichtert, dass das Bannschwert nicht auch zerbricht. Wenigstens eine Waffe auf die man sich verlassen kann. :D

      Die Fähigkeiten der 4 Recken sind ja mal ultra-overpowered. Wenn ich später den Mastermodus spiele, schalte ich die definitiv aus.

      Die Idee mit den beweglichen und steuerbaren Titanen war absolut super. Allerdings sind es nur 4. 4 "Tempel" in einem Zeldaspiel und am Schluss noch das Hyrule Castle? Das ist definitiv zu wenig. Ich hätte bei dieser Weltgröße mindestens 12 Tempel/Titanen erwartet. Die Titanen waren auch sehr kurz. Die hätten ruhig noch etwas größer sein dürfen.

      Die Schreine sind leider immer nach dem gleichen Prinzip aufgebaut. Und die Belohnungsschreine sind langweilig. Die Krogs/Koroks sind eine nette Idee, aber nur schon die Tatsache dass Nintendo 900 davon in die Welt gepflanzt hat ist absurd. Die 120 Schreine reichen da anscheinend nicht. Mit der Zeit, die sie da verbraten hatten hätten sie viel lieber mehr Tempel und Story erstellt.

      Musik ist leider rar. Darum kämpfe ich gerne random gegen Wächter um mal wenigstens ein bisschen Musik zu genießen. Oder ich latsche im Hyrule Castle herum und hol mir die guten Waffen raus.

      Für mich ist es definitiv nicht das beste Zelda ever, da ich kein open-world fanatic bin. Ich mag das Prinzip von open-world schon, aber ich bin der Meinung, Nintendo hat bei diesem Spiel zu viel Wert darauf gelegt und die anderen Qualitäten ein bisschen vernachläßigt.

      Am Rande: Hätte die WiiU-Version nicht die Karte auf dem Gamepad anzeigen sollen? Nintendo scheint das System verworfen zu haben, da dort jetzt ein blinkendes Symbol zum Bildschirm tauschen befindet.
      Do not press me!


      zfb usr?
    • Neu

      Viele Punkte die genannt wurden, unterstütze ich voll und ganz. Was mich zudem noch nervt, ist die "realistische" Hörreichweite der Pferde. Realismus schön und fein, es führt aber dazu, dass ich das Pferd irgendwo stehen lasse und zu Fuß weiter gehe und dann vergesse. Dann bin ich zu weit entfernt und habe keine Lust auf Backtracking. Ergo: ich nutze die Pferde so gut wie nie. Verschenkte Spielmechanik.