Trump ist neuer US Präsident

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    • So wie Colt schon sagte, Beide waren von einem demokratischen Standpunkt Nonoptionen. Beide wollen Krieg, beide hassen Europäer.
      Der einzige "wirkliche" Unterschied wäre, dass Clinton an die Politik eher im Tudorstil vorgeht. Alles hinter Vorhängen, Geheimdiensten und Spitzel. Trump hingegen ist eher Plump.
      Und das war wohl auch der Charme. Er gibt einfache Lösungen zu komplizierten Problemen. Der Plebs steht da voll drauf, das sieht man ja hier in Europa auch.

      Wollen wir mal hoffen, dass das amerikanische System Trump genügend zügelt, dass er nicht alles plättet.
    • Was im Internet an all den Kommentaren erstaunt, die Clinton Kriegstreiberei, moralische Verfehlungen und und und (durchaus zu Recht) vorwerfen. Es stimmt. ABER Trump ist all das UND mehr. Es steht in absolut keinem Verhältnis zueinander. Es ist eben nicht die Wahl zwischen Pest oder Cholera gewesen, sondern zwischen Pest oder Pest und Cholera.
      »Here's to the ones who dream,
      foolish, as they may seem.
      Here's to the hearts that ache,
      here's to the mess we make.«

    • Bereth schrieb:

      @Omen da hast du recht insofern, als dass sie "nur" fünf Prozent ausgemacht haben. Da Clinton letztlich aber 1% hinten lag (Stand mein Post dort), ging mein Frust als erstes in diese Richtung.
      Aber sie haben wenigstens ihr demokratisches Recht wahrgenommen und mit ihrer Stimme etwas ausgedrückt - dafür habe ich Verständnis. Kein Verständnis habe ich für nicht überzeugte Nichtwähler und auch nicht für ein System, das mit Wahlen an einem Dienstag und Voter IDs strukturelle Benachteiligungen für ganze Bevölkerungsschichten schafft, ganz zu schweigen vom Wahlmänner-System. Gibt's eigentlich auch Wahlfrauen?

      Ansonsten gebe ich dir vollkommen recht. Das ist schlichtweg grausam.

      Ich denke gerade, dass konstruktive politische Arbeit nur funktioniert, wenn man ausserhalb der eigenen politischen Echokammer arbeitet. Ich glaube, der Versuch Menschen ausserhalb der Echokammer direkt zu überzeugen ist auch nicht der effektivste Weg. In erster Linie ist es wichtig, Strukturen zu schaffen: Informationen zugänglich und verständlich machen, helfen und Präsenz zeigen. Und das geht ständig und auch im Kleinstem.
      Top 4™ Agathe
      Oder: Who the fuck is Team Rocket?
    • Da hast du natürlich recht, @Omen, man kann niemandem das Recht auf seinen politischen Ausdruck nehmen. Speziell in dieser Wahl empfand ich es aber als Schlag ins Gesicht für all jene, die DIREKT unter Trump leiden müssen. Was du verlinkt hast, zeigt es schon, und es gibt noch viel mehr solcher Storys aus dem Alltag - einfach weil die Menschen sich in ihrem Hass nun bestätigt sehen. DAS hätte um jeden Preis verhindert werden müssen. Nur denkt jemand, der Privilegien hat, nicht weiter als über den eigenen Tellerrand.

      Und da hört meine Geduld auf und jedes Verständnis mit ihr. Ignoranz muss man sich leisten können - hier werden Menschen sterben. Darüber kann ich nicht lachen. Von wegen "ich finds eigentlich geil". Einfach nein. Kommentare der Art zeugen in meinen Augen von Dummheit.
    • Stimme dir da vollkommen zu, Bereth. Die Verlinkung zeigt, dass sich bestimmte Gruppen jetzt frei fühlen, ihren Rassismus und Hass offen ausleben zu dürfen.

      Clinton ist definitiv unsympathisch, falsch, korrupt, und ihre Handlungen zum Nahostkonflikt sprechen eindeutig gegen sie. Für die innere Sicherheit der USA und für den allgemeinen sozialen Standard wäre sie allerdings meiner Meinung nach die bessere Wahl gewesen, da sie keine Hassbilder aufgebaut hat. Ich denke zudem, dass sie verständnisvoller agiert gegenüber Problemen von Frauen und Minderheiten - sonst hätten sie Obama und Sanders nicht unterstützt. Überhaupt hätte sie wohl eher auf ihre Parteikollegen gehört. Trump ist halt ein Hau-Drauf, ein Brüllheini, der schneller redet als er denkt. Er hat auch keine Ahnung von der Partei mit der er angetreten ist, sein Kabinett und selbst sein Vize wurden ihm einfach gestellt. Könnte natürlich sein, dass er aufgrund seiner Unerfahrenheit in der Politik nur vorne aufs Pult hauen darf und die eigentliche Politik eben von der Partei gemacht wird - dafür aber von den Hardlinern der Republikaner.

      Und zum Thema Krieg, naja, Republikaner? George Bush hat das damals sicher nicht allein entschieden. Aber immerhin ist Trump Besties mit Putin, immerhin kein Atomkrieg! Dafür zittern jetzt die Baltenstaaten, dass sie nach der Ukraine als nächstes geschluckt werden. Und die USA wird ja sicher nicht eingreifen, und ohne die USA wird die NATO sicher auch zögern. Good job. (Ich persönlich bin ja der Meinung, dass Russland trotz Putin für das nicht-direkte Ausland ungefährlich ist, und selbst das direkte Ausland (Ukraine, Weißrussland, Balten, etc.) interessiert Europa und die Welt ja auch nicht. Ein bisschen Du-du-du und Sanktionen hauen Putin jetzt nicht um.)

      Trump ist allerdings Militarist, und er hat angedroht, Atomwaffen einzusetzen. Ich glaube selbst Clinton würde das nicht tun.

      Was hat Trump so stark gemacht? Natürlich, einerseits der rechte Mob, Unterstützer des KKK, der Ultranationalisten, White Pride, die Waffenlobby, etc. Aber da gibt es eine noch viel größere Gruppe. Gerade ländlich hat Trump sehr viele Stimmen geholt, gerade in Gegenden, die wirtschaftlich quasi ruiniert sind. Nicht, dass Trump denen helfen wird (Clinton wahrscheinlich auch nicht; keiner von beiden würde wahrscheinlich einen Pfennig auf die Arbeiterklasse geben - hach, was wäre Sanders ein guter Kandidat gewesen...). Aber das ist genau die Gruppe die keine Lust mehr auf Politik hatte. Trump ist kein Politiker. Das ist für viele Menschen einer der Hauptmakel, für diese Gruppe aber eben ein positives Argument. Trump steht für Wandel. Und diesen Wandel wollen sie. Zudem ist er eben ein unbeschriebenes Blatt, während Clinton eine Liste mit negativen Entscheidungen vorzuweisen hat.

      Das was mich so an Trump stört ist eben auch nicht Trump selbst. Ich meine, klar, ich verachte ihn für den Schwachsinn den er erzählt, für seinen Sexismus, Rassismus, seine Homophobie, die Tatsache, dass ca. 50 Anklagen gegen ihn laufen und er als Präsident leider Immunität erhält. Aber das Problem ist, dass er all das salonfähig gemacht hat. Er bietet einem gewaltbereiten Mob eine Möglichkeit, all das rauszulassen, was sie vorher nur unter sich oder auf Facebook etc. rauslassen konnten.
      >:3c
    • Juandalyn schrieb:

      Er bietet einem gewaltbereiten Mob eine Möglichkeit, all das rauszulassen, was sie vorher nur unter sich oder auf Facebook etc. rauslassen konnten.
      Genau das. Daher kann ich jeder Verharmlosung bzw. Relativierung dieses Mannes nur mit Unverständnis und Wut begegnen.

      Das Schlimme: Es ist ein weltweites Phänomen. Die neoliberale Politik hängt ländliche Gegenden ab, die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander - die Menschen suchen nach einfachen Antworten auf ihre Probleme, nach Antworten, die so wenig wie möglich mit der Politik zu tun haben, die sie kennen. Trump in den USA, die AfD bei uns, Wahlen in Österreich, Antisemitismus in Frankreich... Wenn die Politik es nicht erreicht, die Menschen und ihre Ängste ERNST zu nehmen, ihnen zu begegnen statt ihnen Anschuldigungen an den Kopf zu werfen, dann werden die nächsten Jahre sehr hart, und das für die ganze Welt, für uns. Denn seien wir mal ehrlich: Die AfD ist näher an einem Wahlsieg nächstes Jahr als uns allen lieb sein kann.

      Und in diesem Szenario gibt es tatsächlich noch Leute, die die aktuell ausgelebte Form des Kapitalismus verteidigen. Lol. Macht die Augen auf. Wir sehen doch, wohin das alles führt.
    • @Zum Thema "die abgehängte Landbevöllerung" und "Hilfe vom Staat"

      Das Mindset in den USA ist ein anderes und zwar grundlegend. Es ist gerade auch die "arme" Landbevölkerung, für die sich überhaupt gar nicht die Frage stellt, ob ihnen geholfen wird. Das wollen die gar nicht. Europäer werden als entitlement victims und Sozialisten verhöhnt, weil es eben genau das nicht ist, was die Amerikaner wollen: Benefits, staatliche Fördermittel, staatliche Bevormundung, kurz: die Vollkaskorisikoversicherung für jede Lebenslage. Vor dem Hintergrund der genannten Aspekte und in Anbetracht der Vorstellung, dass state und federal tax einmal auf europäischem Niveau (40 bis 50%) sein könnten, würde auch die "abgehängte Landbevölkerung" den Teufel tun und ein amerikanisches Pendant zur DIE LINKE wählen. Das sind sämlich die die auch auf Obamacare keinen Bock hatten.
      Während bei armen deutschen/europäischen Schichten die Meinung Einzug gehalten hat, der Staat müsse als Alternative zur Hilfe zur Selbsthilfe für Alles einspringen - "free" healthcare, "free" education, "free" housing - herrscht beim US-amerikanischen Gegenstück die Meinung vor, dass nichts "free" ist, sondern alles auf Kosten der Allgemeinheit finanziert wird, die im Gegenzug mit horrenden Steuern belastet wird, so dass von wenig noch weniger übrig bleibt. Was aber im Gegenzug nicht bedeutet, reiche Amerikaner wären kräftig zu besteuern. Diese Art von Sozialismus lehnt die amerikanische Rechte, so auch die "verarmte Landbevölkerung" genauso ab. Jemand wie Trump zeigt vielen Amerikanern eher - ist für viele sogar der Beweis - dass der amerikanische Traum sich für Jeden erfüllen kann. In der Beziehung sind da wenig Parallelen zu rechtsunten in Deutschland. AfD und Co. suggerieren nicht "Arsch hoch, macht was aus eurem Leben! Und btw.: Wir werden euch euer Geld nicht abziehen, damit wir euch einen Sozialstaat bauen.", sondern "Ihr habt Recht! Der Staat muss zuerst euch mit Geld zubuttern, bevor die "bösen Ausländer" dran sind.". In der Hinsicht würde die deutsche rechte Unterschicht in den USA gewaltig untergehen und mit Sicherheit wenig Zuspruch erlangen von amerikanischen Rechten. Die einzige Gemeinsamkeit sind da eher die Vorurteile gegenüber Muslime.
    • Ich bin überzeugt davon, dass viele auf die Nachricht aus Hillarys Wahlkampfbüro reingefallen sind, Trump sei "literally Hitler", und dass alles gar nicht so schlimm wird, ganz im Gegenteil. Ich meine, Trump hat die Republikaner dazu gebracht dafür Beifall zu klatschen, dass er gesagt hat, er wird "LGBT people" beschützen. Der Kontext war dann natürlich der muslimische Schütze von Orlando und das kann man sehen wie man will, aber das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Ein weiterer, hier relevanter, Punkt ist, dass er auch zurückgerudert hat wenn er gesehen hat dass die Leute auf seine extremen Positionen nicht so ganz scharf sind - sein komplettes Verbot für Moslems hat sich in "extreme vetting" verwandelt, also einfach sehr genau hinzusehen, und Umfragen nach ist das auch die Position der Mehrheit der Bevölkerung.
      Ein weiterer Punkt ist, dass durch Wikileaks rauskam, was viele vermutet haben - dass Teile der Presse tatsächlich mit Hillarys Wahlkampfbüro zusammengearbeitet haben (CNN, Huffpo, WP glaub ich auch...). Bei einem Präsident Trump dagegen kann man sich sicher sein, dass die wirklich genau hinschauen und die Kontrollfunktion, die man der Presse in einer Demokratie nachsagt, auch tatsächlich erfüllen wird.

      Was ich letztens von irgendwem gelesen habe ist, dass der jungen Generation, die jetzt so geschockt ist, nicht klar ist, dass das eine ganz gewöhnliche Wahlkampftaktik der Democrats und nichts Neues ist. (Im Gegenzug dazu waren die Democrats die Stiefellecker der Sowjetunion, aber diese Taktik haben die Democrats ja jetzt auch übernommen mit ihren "Russian Hackers"...). Jedenfalls denke ich, man sollte nicht auf die politischen Vorhersagen der Leute hören, die bei der Wahlvorhersage komplett versagt haben indem sie Trump keine Chance zu gewinnen zugerechnet haben, sondern eher auf die Leute, die seinen Sieg richtig vorhergesehen haben, und die finden ihn alle nicht so schlimm.

      Nachtrag: Da ich das gerade bei meiner Nachrichtenrunde als Zitat von der Zeit gelesen habe, muss ich auch dazusagen, dass Vieles einfach unwahr ist, was über ihn verbreitet wird. Laut Zeit hat er gesagt, Hispanics seien Vergewaltiger und Kriminelle. Wenn man sich das Video dazu ansieht (das ich auch parat habe weil es mir jemand versucht hat als Beweis anzudrehen, ist auch entsprechend betitelt...), sieht man aber, dass man ihn schon absichtlich missverstehen muss: So ähnlich war das dann bei "Trump lädt russische Hacker ein", "Trump ermutigt Leute, andere niederzuschlagen", etc.
    • Das "Leid des kleinen Mannes" entschuldigt für mich aber nicht, Leute zu wählen, die Homosexualität für eine heilbare Krankheit halten. Und falls jetzt jemand sagt "Trump hat sowas nicht gesagt!" - sein Vize Pence hat eine harte Anti-LGBT Vergangenheit. (Und das ist natürlich nur ein Unding.)

      Ich weiß ja auch dass die Mehrheit nicht unbedingt die lauten, agressiven Rassisten sind - aber Mitläuferschaft finde ich richtig, richtig schlecht.
      >:3c
    • Juandalyn schrieb:

      Das was mich so an Trump stört ist eben auch nicht Trump selbst. Ich meine, klar, ich verachte ihn für den Schwachsinn den er erzählt, für seinen Sexismus, Rassismus, seine Homophobie, die Tatsache, dass ca. 50 Anklagen gegen ihn laufen und er als Präsident leider Immunität erhält. Aber das Problem ist, dass er all das salonfähig gemacht hat. Er bietet einem gewaltbereiten Mob eine Möglichkeit, all das rauszulassen, was sie vorher nur unter sich oder auf Facebook etc. rauslassen konnten.
      Genau das. Wie in dem Link von Omen.

      Ich mein, Trump allein wär auch nichts weiter als noch ein doofes Großmaul wie seine eigene Simpsons-Parodie. Aber diese fast schon Massenhysterie, die ihm folgt, die ist ja teilweise echt schon zum Fürchten. Trump wird allein auch kaum alle Regeln aufstellen, der Großteil der ganze Poltik wird wohl eh von der Partei erledigt. Was vermutlich noch weit schlimmer ist, denn die steht jetzt nicht so sehr im Rampenlicht und kommt mit weit mehr Sachen durch als man vielleicht glaubt.
    • Evilitschi, du machst grad nichts anderes, als diesen Mann zu relativieren. Ich habe genug Videomaterial von ihm gesehen (oder gehört), um dir sagen zu können, dass man sich schon sehr viel Mühe geben muss, um das NICHT als Angriff auf die besagten Gruppierungen zu verstehen. Ist ja gruselig, wie manch einer die Augen verschließen kann. Meine Güte. Als wäre es nicht Beweis genug für seinen negativen Einfluss, dass seine Supporter jetzt losgehen - noch mehr denn je, muss man ja sagen, denn da waren sie immer - und ihre "Feindbilder" offen angreifen.

      Gewaltbereite Clinton-Supporter mögen mitunter Krawalle anzetteln und sind genauso dämlich wie gewaltbereite Trump-Supporter, denn Gewalt ist nie sinnvoll. Doch wenn sich einer bei mir hinstellt und zu relativieren versucht, was jetzt mit Minorities in den USA geschieht, dann ist die Diskussion für mich beendet und darüber hinaus jedwedes Gespräch. Ich verschwende meine Kraft nicht mehr an Leute, die sich an ihre Ignoranz klammern.
    • Juandalyn schrieb:

      Das "Leid des kleinen Mannes" entschuldigt für mich aber nicht, Leute zu wählen, die Homosexualität für eine heilbare Krankheit halten. Und falls jetzt jemand sagt "Trump hat sowas nicht gesagt!" - sein Vize Pence hat eine harte Anti-LGBT Vergangenheit. (Und das ist natürlich nur ein Unding.)

      Ich weiß ja auch dass die Mehrheit nicht unbedingt die lauten, agressiven Rassisten sind - aber Mitläuferschaft finde ich richtig, richtig schlecht.
      Das klingt für mich jetzt so als würdest du sagen dass du eine Gruppe für eine andere unter die Räder wirfst, womit ich nicht einverstanden bin. Aber vielleicht habe ich dich nur missverstanden.

      Dass Pence so ist lässt sich nicht leugnen, aber wir reden hier von Trump - und dieser hat nichts davon gesagt, ganz im Gegenteil. Die Wahl des VP ist höchst strategisch und man munkelt dass er einerseits die Kern-Republikaner für sich wollte (natürlich ohne selbst Dinge sagen zu müssen die ihnen gefallen), und andererseits als Lebensversicherung auf zwei Beinen. Wer Trump absetzt, oder, Gott bewahre, erschießt, muss dann mit Pence im Oval Office leben - und das will man noch sehr viel weniger, aufgrund der von dir genannten Tatsachen. Vielleicht kann mich aber jemand darauf hinweisen welche Macht ein VP tatsächlich hat, keine Ahnung was Biden jetzt so gemacht hat, außer kleinen Mädchen etwas zu nah zu kommen. Ein kurzer Blick auf Wikipedia hat mir gesagt dass er das Bindeglied zwischen Obama und Restpartei war, das würde hier auch hinkommen.




      Ulyaoth schrieb:

      Wie in dem Link von Omen.
      Es lässt sich leicht sagen, aber ohne Polizeiberichte glaube ich die ganzen Sachen nicht. Wir leben in einer Zeit in der sich mit sowas gute Schlagzeilen machen lassen. Ich denke da nur an die "poop swastika", bei der der Hauptverdächtige dann im Endeffekt ein Schwarzer war (thefederalist.com/2015/11/12/m…-unreported-racial-slurs/), oder die "FAG"-Torte (washingtonpost.com/news/acts-o…slur-on-whole-foods-cake/). Dass da jetzt in Schwuler zusammengeschlagen wurde stellte sich auch als Hoax heraus (snopes.com/trump-supporters-beat-gay-man-in-california/). Oder das hier: dailycaller.com/2016/11/10/stu…tack-by-trump-supporters/ .

      Im Gegenzug dazu gibt es genug Material dazu, wie Trump-Supporter verkloppt werden (was natürlich von den Seiten teils entsprechend ausgeschlachtet wird, das ist aber egal, denn das Videomaterial ist echt, und dailycaller, wapo und guardian sind wohl respektabel genug):
      dailycaller.com/2016/11/10/hil…te-trump-supporter-video/
      infowars.com/video-high-school…-supporting-donald-trump/
      conservativetribune.com/portland-lady-trump-supporter/
      washingtonpost.com/news/mornin…supporters-outside-rally/
      Und mein persönlicher Favorit: theguardian.com/us-news/2016/a…rls-anaheim-demonstration

      Der Punkt ist hier: Das geschah schon die ganze Zeit, und nicht erst jetzt bei den Riots. Und das schöne ist ja, dass wir dank Project Veritas wissen, dass die Clinton Campaign Leute zu Trump-Veranstaltungen geschickt hat, um Gewalt anzuzetteln - das ist nicht nur das Verhalten dummer Anhänger, sowas kommt von ganz oben, und auf dieser Seite möchte ich mich nicht sehen.


      Bereth schrieb:

      Evilitschi, du machst grad nichts anderes, als diesen Mann zu relativieren. Ich habe genug Videomaterial von ihm gesehen (oder gehört), um dir sagen zu können, dass man sich schon sehr viel Mühe geben muss, um das NICHT als Angriff auf die besagten Gruppierungen zu verstehen.
      Also ich gebe mir keine Mühe, muss ich dir ehrlich sagen, und war auch teils erstaunt welche Sachen dann Leute in Reden gefunden haben, die ich vollständig gelesen habe, die mir völlig schlüssig und harmlos erscheinen. Hast du vollständige Reden von ihm gehört/gelesen, oder einzelne Ausschnitte? Damit lässt sich so einiges verändern. Genau so wie Hillarys "why can't we just drone this guy", das kurz für Aufruhr sorgte.


      Bereth schrieb:

      Doch wenn sich einer bei mir hinstellt und zu relativieren versucht, was jetzt mit Minorities in den USA geschieht, dann ist die Diskussion für mich beendet und darüber hinaus jedwedes Gespräch.
      Was geschieht denn mit ihnen, abgesehen von irgendwelchen "literally shaking" Tweets, die ich zweifelhaft finde? Wenn du die Gewalt von Leuten die gegen Trump sind einfach so als "Idioten" abschreiben kannst, solltest du das auch hier tun (falls es wahr ist, und das ist es in einigen Fällen bestimmt), denn Trump hat sowas definitiv nicht auf dem Programm.



      Mal zu etwas anderem:
      Die letzten Tage hieß es dann "Trump hat gelogen und will Obamacare behalten!!", was ich mal als Punkt für mein Argument verstehe, dass Trump gar nicht so schlimm ist. Dazu muss ich aber sagen, dass es eine Sache ist, die mich nicht überrascht und die ich die ich als Argument für ihn empfunden habe, denn ich habe seine Forderungen gelesen. Dass es nicht Obamacare sondern nur zwei Kernpunkte dessen sind, die er gerne Beibehalten möchte, deckt sich mit den Aussagen auf seiner Campaign Website:

      Trump Campaign schrieb:

      By following free market principles and working together to create sound public policy that will broaden healthcare access, make healthcare more affordable and improve the quality of the care available to all Americans.