Was "könnt" ihr? - Ausbildung und Beruf

    • Hallo HeyDay,

      ich finde das, was Du machst, echt megaspannend, vor allem Deine berufliche Ausrichtung in Richtung Berufseignungsdiagnostik. Ich weiß ja nicht, ob das "Dein Ding" ist und Du im Bereich Personalpsychologie promovieren möchtest, aber das ist u.a. ein Thema, mit dem ich mich befasse. Allerdings schlage ich die Brücke auch in Richtung Digitalisierung, bzw. Predictive Analytics. Ich habe keinen Psychologie-Background, aber dafür haben wir echte Fachexperten (wie gesagt, mit Promotion und so). Vielleicht ist das ja für Dich auch interessant? Falls nicht, vergiss es :)


      "[...] More accurate and predictive modeling could help individuals make more informed decisions about education, training, and career paths. [...]
      mckinsey.com/global-themes/emp…tunity-in-the-digital-age
    • Colt schrieb:

      ich finde das, was Du machst, echt megaspannend, vor allem Deine berufliche Ausrichtung in Richtung Berufseignungsdiagnostik. Ich weiß ja nicht, ob das "Dein Ding" ist ...

      Danke xD Ist tatsächlich aber nur was zur Überbrückung. Das Thema ist natrülich echt nicht langweilig, aber für mich gibts definitiv spannenderes.
    • Ich hab eine pädagogische Ausbildung als Hauptschullehrer (noch mit prä-bachelorischem Diplom) und habe zwischendurch auch mal begonnen, die Volksschullehrerausbildung dazu zu machen, hatte aber mittendrin keine Lust und Energie mehr dazu, es durchzuziehen.

      Ich unterichte auch seit bald sechs Jahren an derselben Schule, wenn auch nur Fächer, die ich weder sonderlich mag, noch tatsächlich studiert habe. :'D Ein Glück, dass der Stoff in der Altersgruppe noch relativ einfach ist.
    • Ulyaoth schrieb:

      Ich hab eine pädagogische Ausbildung als Hauptschullehrer (noch mit prä-bachelorischem Diplom) und habe zwischendurch auch mal begonnen, die Volksschullehrerausbildung dazu zu machen, hatte aber mittendrin keine Lust und Energie mehr dazu, es durchzuziehen.

      Ich unterichte auch seit bald sechs Jahren an derselben Schule, wenn auch nur Fächer, die ich weder sonderlich mag, noch tatsächlich studiert habe. :'D Ein Glück, dass der Stoff in der Altersgruppe noch relativ einfach ist.
      In Österreich? Wie ist denn das Schulsystem da?

      @HeyDay: Sehr spanned. Das Poster war auch schön designt. Gefällt mir gut. Dass einem das Forschen so viel Spaß macht, erfahre ich gerade auch und hätte es nicht erwartet. Drücke dir die Daumen, dass du das was Gutes findest. :)
    • Juandalyn schrieb:

      Seit ca. dem 1. April (:D) dieses Jahres darf ich mich Bachelor of Arts in Geschichte schimpfen. Zurzeit arbeite ich am Master.
      Ich habe vor ca. einer Woche mitgeteilt bekommen, dass ich meine Masterprüfung bestanden habe :) Und jetzt das große "Was nun?".

      Seit Ende letzten Jahres schreibe ich Bewerbungen. Bei den ersten scheiterte es daran, dass ich eben erst im Mai mein Zeugnis liefern kann - ich werde es nächste Woche beantragen, unser Beauftragter hat Dienstags Sprechstunde und diese Woche war eben Feiertag. Seitdem habe ich leider nur eine Rückmeldung bekommen, und das war eine Absage. Heißt aber auch, dass ich noch ca. 20 Bewerbungen in der Umlaufbahn habe... wobei bei manchen der Einsendeschluss eben im März war. Ich glaube davon kommt nichts mehr.
      Gleichzeitig habe ich aber auch 10 weitere Bewerbungen hier liegen, die werden abgeschickt sobald ich dann nächste Woche ein vorläufiges Zeugnis habe.

      Ich suche überwiegend nach wissenschaftlichen Volontariaten, bei Archiven, Museen, Bibliotheken, Geschichtsagenturen, Gedenkstätten... aber ich würde auch als wissenschaftliche Mitarbeiterin arbeiten. Das Problem ist dass halt nicht alles in meiner Umgebung liegt, und für ein halbes Jahr nach Bayern ziehen für eine 50% Stelle (die Prozentzahl bezieht sich bei sowas leider nur auf das Gehalt, nicht auf die tatsächliche Arbeitszeit) - nein danke. Es gibt auch bessere Angebote, Verträge für drei Jahre und ein ordentliches Gehalt, nur auf diese bewerben sich natürlich viele Leute.

      Falls hier noch Jüngere im Forum sind: Macht unbezahlte Praktika und studentische Hilfsjobs, solange sie ihr euch leisten könnt. Ich schätze bei mir wird es auch darauf hinauslaufen, dass ich mit Ende 20 unbezahlt Praktika machen muss, nur damit ich mir diese in den Lebenslauf schreiben kann, um eventuell bessere Chancen bei der nächsten Bewerbung zu haben.
      >:3c
    • @Juandalyn
      Ich weiß natürlich nicht, wie das exakt mit Geschichteabsolventen so läuft, aber nachdem ich jetzt bei Bewerbungsprozessen schon ein paar Mal auf der anderen Seite gestanden bin, kann ich dir zumindest ein paar allgemeine Hinweise geben. Bei uns waren fehlende Zeugnisse nie ein Problem – wenn die Person glaubhaft vermitteln konnte, dass sie nachgereicht werden.
      Beginnt ein Motivationsschreiben jedoch mit "Sehr geehrte Damen und Herren, mit großem Interesse habe ich auf der Homepage www.geilerjobde gelesen, dass Sie einen Schokoladendesigner suchen daher bewerbe ich mich jetzt bei Ihnen." Rollen schon die Augen. Wenn dann nicht spätestens im zweiten Satz Bezug auf das Unternehmen hergestellt wird und ich das Gefühl bekomme statt einer maßgeschneiderten Bewerbung flattert mir Copy&Paste ins Haus, werde ich sie vermutlich gar nicht mehr zu Ende lesen. Es muss einfach klar rüberkommen, warum jemand bei mir arbeiten möchte.

      Auch sind sich viele Bewerber gar nicht bewusst, weche Qualitäten sie mitbringen. Oft vergessen: B-Führerschein.
      Ebenfalls positiv: leiten/moderieren einer Onlinecommunity, Umgang mit Social Media ("Für Ihr Unternehmen könnte ich einen Instagramaccount erstellen und eine an Geschichte interessierte Community aufbauen!"), wenn man Photoshop/Indesign/Adobe CS Erfahrung hat – unbedingt anführen.
      Portfolios mitsenden. Spannende Uniprojekte erwähnen. Die Titel der Bachelor- Master- oder thematisch passender Seminararbeiten anführen. Manchmal klappt es sehr gut "mangelnde" Praxis mit theoretischem Wissen auszugleichen.

      Die unangenehem Wahrheit lautet: meistens liegt es wirklich an der Bewerbung und wie sich die bewerbende Person präsentiert und nicht an den Inhalten.
      Vielleicht hilft dir das ein wenig weiter. Auf jeden Fall drücke ich dir die Daumen!
      »Here's to the ones who dream,
      foolish, as they may seem.
      Here's to the hearts that ache,
      here's to the mess we make.«

    • hunkarcelebi schrieb:

      In der Regel so, dass ich zur Feierabend zu Hause bin. Starte immer von Mainz-Bischofsheim und fahre manchmal nach Köln, Mannheim, Würzburg, oder andere ähnlichweit entfernte Städte.
      Verstehe. Eine Freundin arbeitete als "Stewardess" bei der ÖBB und die musste auch mal in anderen Städten übernachten, auch wenn das bloß ein Minijob war. Habe mich nur gefragt ob das dann bei dir auch so ist. Wäre es aber wahrscheinlich auch wert, denn es macht sicher Spaß so eine riesige Maschine zu bewegen.
    • Evilitschi schrieb:

      Verstehe. Eine Freundin arbeitete als "Stewardess" bei der ÖBB und die musste auch mal in anderen Städten übernachten, auch wenn das bloß ein Minijob war. Habe mich nur gefragt ob das dann bei dir auch so ist. Wäre es aber wahrscheinlich auch wert, denn es macht sicher Spaß so eine riesige Maschine zu bewegen.
      Bei den Privatunternehmen müssen die Lokführer sehr lange Strecken fahren und übernachten auch in Hotels etc., die verdienen aber auch teilweise über 3000 Eur netto im Monat. Wenn du kein Problem damit hast, dass dein eigenens Kind dich irgendwann Onkel nennen kann... 8|

      Spaß ist aufjedenfall dabei, vorallem der Elektrosound beim Anfahren XD

      Deine Freundin ist wahrscheinlich ein Zugbegleiter, oder sogar ein Zugführer, die haben nämlich eine rote Armbinde.
      Hier könnte Ihre Werbung stehen.
    • Nach der Volksschule besuchte ich eine Musikhauptschule, wo ich im Schwerpunkt Klavier hatte. Im Gegensatz zu vielen anderen Mitgliedern meiner durchaus musikalischen Familie, verlor ich ziemlich bald die Lust daran und absolvierte 2012 eine höhere Lehranstalt für Wirtschaft und Tourismus, wo ich unter anderem kochen und servieren lernte und Diplome als Käsekenner und Weinsommelier erhielt.

      Danach versuchte ich mich ein Semester in Deutsch und Philosophie & Psychologie als Lehramt, brach wegen meinem Zivildienst bei der Caritas 2013 ab und setzte mein Studium stattdessen mit Philosophie als Bachelor fort.

      Nach einem Semester brach ich auch dies ab, arbeitete immer wieder bei der Caritas als Hilfskraft, bis ich 2014 das Studium der Geschichte als Bachelor für mich entdeckte. Aktuell schreibe ich an meiner Bachelorarbeit und arbeite nebenbei geringfügig bei der Caritas in einer Tagesstätte für Menschen mit Behinderung.
    • Insgesamt auf mein ganzes Leben bezogen arbeite ich hauptsächlich eine Art freischaffend, ohne Selbstständigkeit jedoch. Daher war und bin ich auch in sehr verschiedenen Tätigkeitsbereichen gewesen und verdiene sozusagen mal dort und mal dort was. Sekundarstufen-Schulabschluß und Berufsausbildung zum Fachlageristen mit gut erfolgreich sowohl theoretisch als auch in der Praxis abgeschlossen, inklusive gutem Berufsschuilabschluß.

      Die verschiedenen Berufsbereiche sind u.a. Inventurhilfe, Lagerarbeiten, Altenbetreuer- und Pfleger, Zeitungen austragen, Bauhelfer, Eingestellt auch zeitweise in einer Integrationsfirma, sogar kurz in der Gastronomie, die mir nicht wirklich liegt, trotzdem alles, was man für gewöhnlich immer mit sich selbst als Person vereinnehmen kann, dazu auch einige Ehrenamtliche Tätiggeiten und an vereinzelten Zeiten auch für Vater Staat.

      Musik widmete ich die meiste Zeit meines gesamten Lebens, habe auch staatlich anerkannte Musikbildung. Selten arbeitslos gewesen, arbeitssuchend trifft auf mich sogar zusätzlich etwas eher zu. Viele Weiterbildungskurse besuchte ich ebenso, wie z.B. die Lebensmittelkunde, dazu auch das Bäcker-, Fleischer- und Brauergebiet. Ich selber musikalisch? na gut, komponiere sehr viel weniger erfolgreich und stieg bis jetzt auch nur ab und zu und auch da nur in sehr 08/15-artigen Bands als Sänger (? :D ) oder Keyboarder ein, Gitarre, Baßgitarre und Schlagzeug kann ich immerhin ein ganz wenig :D .