Superheldenverfilmungen

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    • Superheldenverfilmungen

      Damit wieder mal was passiert hier.


      Is jedenfalls in den letzten Jahren zum eigenen Genre mutiert - der Superheldenfilm. Ist zwar in der Tat nichts Neues - man kennt ja den guten alten Batman von 1966 ("Sometimes you just can't get rid of a bomb!") oder diverse Uralt-Verfilmungen mit Wonder Woman oder Captain America - aber seit, sagen wir mal, dem Spiderman-Film von 2002 haben die Verfilmungen bekannter und unbekannter Comics sowohl an Häufigkeit als auch an Qualität deutlich zugenommen.

      Und ich meine, seien wir mal ehrlich: Wer hatte ne Ahnung von Iron Man oder Thor, bevor es die neuen Marvelverfilmungen gab? Na eben.



      Das alles ist natürlich in Sachen Qualität durchaus variabel und stark geschmacksabhängig, aber ich habe durchaus ein Faible dafür. Die meisten Sachen sind sehr seicht und kaum mehr als simple Unterhaltung für knappe 2 Stunden (siehe: Thor), aber manche finde ich richtig, richtig gut gemacht und inszeniert (siehe: Captain America 2).

      Comic-Hardcore-Fans haben natürlich immer was zu meckern (hab ich auch), aber das hindert einen ja nicht unbedingt, Spaß dran zu haben.



      Also, welche Superheldenfilme kennt ihr, welche findet ihr toll, welche könnt ihr nicht leiden und auf welche freut ihr euch?
    • Zugegeben, ich bin kein Superheldencomicleser, deswegen hab ich da kein Hintergrundwissen von wegen welche Verfilmung gut/schlecht war oder nah am Original ist.
      Filme hab ich jedoch gesehen. An sich ist das nicht ganz mein Genre und die meisten Filme habe ich nur gesehen, weil Freunde sie sehen wollten. Die meisten sind meiner Meinung nach seichtes Gut gegen Böse mit viel bumm bumm. Aber, wie schon erwähnt wurde, für die zwei Stunden des Films unterhalten sie ganz gut. Ist auch mal schön, wenn einen etwas nicht tagelang verfolgt.

      Die Spiderman-Serie mit Tobey Maguire war so ziemlich die erste Verfilmung mit der ich in Berührung kam. Sagte mir aber nicht besonders zu; bis heute interessieren mich die Spidermanfilme wenig.

      Eine der wenigen Serien die mich richtig mitgenommen hat war die Batman-Trilogie mit Christian Bale. Ich persönlich mochte alle drei Filme, der zweite sticht bei mir, wie bei vielen, besonders raus. Wahrscheinlich ist diese Trilogie meine Lieblingsverfilmung. Vielleicht ist das so, weil zwei meiner sehr an Comics interessierten Freunde besonders Batman gerne haben und ich somit mehr mit der Serie in Kontakt komme.

      Dann gab is in den letzten Jahren natürlich einen richtigen Marvel-Schwall. Hulk, Thor, Iron Man, Captain America, Avengers. Guardians of the Galaxy. X-Men. Ich muss zugeben, davon hab ich nur die Iron Man Filme, Avengers und GotG gesehen. Fand ich alle ganz lustig, aber leider nicht besonders "tief", halt ein typischer Actionfilm (ist wohl einfach nicht mein Genre).

      GotG war wahrscheinlich besonders, da die Mitglieder nicht unbedingt Superhelden sind und der Film einen besonderen Schwerpunkt auf "Humor" gelegt hat (ich persönlich fand diesen an vielen Stellen etwas flach, billige Lacher). Es war allerdings auch mal etwas... das ein bisschen anders war. Erfrischend.
      >:3c
    • Als großer Filmsammler tummeln sich einige Comicverfilmungen in meinem Regal (alle Batman-, alle Spider-Man- und alle X-Men-Filme, Watchmen, Kick-Ass 1 und 2...) und trotzdem werde ich dem Genre überdrüssig.

      Ich war nie Leser der ganzen Superheldencomics, jedoch habe ich besonders Batman, Spider-Man und die X-Men mit ihren Videospielen sowie Cartoon-Serien der 90er und frühen 2000er verbunden.

      Neben den vier Batman-Verfilmungen der 90er und dem ersten X-Men-Film ist Spider Man-für mich wohl auch der Kickstarter für die große Welle der Comicverfilmungen und der Superheldenfilme im speziellen.
      The Dark Knight und vor allem Watchmen sind wirklich super tolle Filme, die sich locker in meine Top 50 einreihen können und auch abseits dieser Top-Filme gibt es auch wirklich sehr viele gute bis sehr gute Superheldenfilme. Trotzdem bin ich dem Phänomen aktuell überdrüssig. Bid Budget Filme sind ja heutzutage fast nur noch Remakes/Reboots, das x-te Sequel einer totgelaufenen Reihe, Young Adult-Buchverfilmungen und allen voran die Superheldenfilme. Die Zeiten von Electra, Daredevil und co sind überstanden, sodass alle eine gewisse Mindestqualität haben, jedoch gibt es halt nur eine gewisse Anzahl an Big Budget-Verfilmungen pro Jahr und für meinen Geschmack nehmen die Superheldenverfilmungen einen viel zu großen Teil davon ein. Da bin ich einem Christopher Nolan wirklich dankbar, denn er ist gefühlt der einzige. der im AAA-Sektor regelmäßig noch originäres Material verfilmt.

      Die letzten Comic-Verfilmungen, die ich gesehen habe ware übrigens Amazing Spider-Man 2 und X-Men: Days of our Future Past. Guardians of the Galaxy und Captain America 2 möchte ich auch noch sehen, jedoch war es mir weder die Kinokarte noch die Blu-ray wert. Bei Gelegenheit werde ich sie mir einmal ausleihen.
    • Original von Antiheld
      Die Zeiten von Electra, Daredevil und co sind überstanden, sodass alle eine gewisse Mindestqualität haben, jedoch gibt es halt nur eine gewisse Anzahl an Big Budget-Verfilmungen pro Jahr und für meinen Geschmack nehmen die Superheldenverfilmungen einen viel zu großen Teil davon ein.

      Volle Zustimmung!
      (Oh, und wo wir schon bei dieser Ära sind... Catwoman. Never forget.)


      Ich hatte damals eine ziemliche Schwäche für Sam Raimis Spider-Man-Verfilmungen (zumindest/vor allem die ersten beiden) sowie Bryan Singers X-Men (auch hier: zumindest/vor allem die ersten beiden). Die waren gut inszeniert und vor allem gut geschrieben, so dass man sie auch tatsächlich schauen konnte, ohne in Fremdschämen zu verfallen. Gut, bei X-Men gab es halt das seit Jahrzehnten bestehende Problem, dass Wolverine einfach viel zu viel Platz eingenommen hat. Aber alles kein Beinbruch.

      Gut, Nolans Dark Knight-Trilogie ist irgendwo obligatorisch. Wobei ich Rises jetzt im Nachhinein gar nicht mal so stark fand wie damals im Kino. Aber als schlecht möchte ich ihn jetzt trotzdem nicht einordnen. War... solide mit einigen unglücklichen Entscheidungen.

      Bei Watchmen muss ich erstmal sagen: Das Intro ist eigentlich viel zu gut für den Rest des Films. Und obwohl der insgesamt gar nicht so verkehrt war, hat mich doch einiges daran gestört. Vielleicht auch bloß der Umstand, dass Zack Snyder auf dem Regiestuhl saß. Der Mann kann ja visuell inszenieren, aber irgendwer muss ihn dann auch mal bremsen, weil er sonst dem Plot keinen Raum mehr lässt (hallo Sucker Punch).

      Der überwiegende Großteil des MCU interessiert mich herzlich wenig, obwohl ein Bekannter von mir mich regelmäßig vom Gegenteil zu überzeugen versucht. Egal ob Thor oder Iron Man oder Captain America, ich werd' damit nicht richtig warm. Avengers habe ich bis heute auch nie geschafft, obwohl ich eigentlich weiß, dass ich bei Joss Whedon nicht allzu viel falsch machen kann. Guardians of the Galaxy wollte ich ursprünglich auch mal schauen. Agents of S.H.I.E.L.D. wurde mir auch schon manches Mal empfohlen. Und so weiter und so fort. Es wird einfach keine Liebschaft daraus.
      Ich rechne es den Leuten bei Marvel ja hoch an, dass sie die Sache durchziehen und ihre ganzen Franchises zu einer großen Continuity verknüpfen, aber das gebotene Material lässt mich zumeist kalt.

      Die letzten Superheldenfilme, die ich tatsächlich gesehen habe, waren X-Men: First Class und X-Men: Days of Future Past. Warum? Weil da Bryan Singer wieder mit an Bord war und Wolverine nicht mehr die gesamte Screentime snatcht. In First Class kommt er ja bis auf 'nen Cameo nicht mal vor, was ich auch sehr begrüße. Bleibt eigentlich nur das zweite Problem der Reihe, nämlich das teils komplette Verheizen cooler Charaktere.


      I hate the word "fate". Birth, encounters, partings, success and failure, fortune and misfortune in life.
      If everything is caused by fate, then God must be incredibly unfair and cruel.


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    • Original von Antiheld
      Da bin ich einem Christopher Nolan wirklich dankbar, denn er ist gefühlt der einzige. der im AAA-Sektor regelmäßig noch originäres Material verfilmt.


      Aber auch wirklich nur gefühlt.

      Original von Sirius
      Bei Watchmen muss ich erstmal sagen: Das Intro ist eigentlich viel zu gut für den Rest des Films. Und obwohl der insgesamt gar nicht so verkehrt war, hat mich doch einiges daran gestört. Vielleicht auch bloß der Umstand, dass Zack Snyder auf dem Regiestuhl saß. Der Mann kann ja visuell inszenieren, aber irgendwer muss ihn dann auch mal bremsen, weil er sonst dem Plot keinen Raum mehr lässt (hallo Sucker Punch).


      Ich versteh den Hate für Zack Snyder wirklich, aber nicht für diesen Film.
      Watchmen ist so ziemlich das beste, was er jemals abgeliefert hat.
      Er hat sich halt zu 100% an das Comic gehalten und konnte damit eigentlich auch nicht viel falsch machen. Sicher, die 'Hallelujah'-Szene war ultra-cheesy und er hat einiges rausgenommen, was jetzt für die Handlung nicht unmittelbar wichtig war. Aber unter'm Strich ist es meiner Meinung nach trotzdem immernoch unter den besten Comic-Verfilmungen überhaupt. Der Film funktioniert als in sich geschlossene Geschichte fast genau so gut, wie es das Novel auch tut.
      Da kann auch Alan Moore haten wie er will, es ist trotzdem die beste filmische Umsetzung seines Schaffens bisher.
      Wobei man da ja mit V for Vendetta und From Hell auch nicht wirklich ne Konkurrenz hat.

      Die Übersättigung an Comic Filmen geht mir mittlerweile auch schon ziemlich auf die Nerven. Gefühlt jeder dritte große Filmrelease ist ne Comic-Verfilmung (2016 sind's mal mindestens VIER Stück).
      Ich habe zumindest vom Marvel Cinematic Universe persönlich alle bisher gesehen und stehe dem Ganzen mit gemischten Gefühlen gegenüber.
      Einerseits find ich's ganz cool, dass sich da jemand wirklich Gedanken macht und versucht, verschiedene Franchises durch eine darüberliegende Story zu verknüpfen und dem geneigten Zuseher damit eine große, zusammenhängende Welt zu zeigen.
      ... aber andererseits kotzt mich die ewig formularische Gleichförmigkeit mittlerweile einfach nurnoch an.
      Spätestens seit Phase 2 des Projekts zeichnet sich einfach nurnoch ab, wie stark fast jeder einzelne Film einfach nur zielgruppenorientiert zusammengeschustert ist. Und das schlimme ist, dass es tatsächlich auch funktioniert. Ich kann mich selbst nicht mal dazu bringen, da wirklich etwas negatives draus zu ziehen.
      Ich sah Iron Man 3 und besonders Thor: The Dark World als sehr kurzweilige Unterhaltung an, während The Winter Soldier ein paar schöne Ecken und Kanten hatte und als einziger Film auch tatsächlich mal etwas neues an den Tisch gebracht hat, als etwas, dass essenziell einen Thriller in einem Superhelden-Universum darstellt.
      Guardians Of The Galaxy konnte ich hingegen absolut nicht gut finden. Der Hype um das Ding ist mir ehrlich unerklärlich. Ich find's cool, dass sie etwas sehr obskures genommen und auf die große Leinwand gebracht haben und es fühlte sich tatsächlich an, als hätte James Gunn sein Herzblut in das Projekt gesteckt. Alleine die Tatsache, dass der Kinosommer 2014 von einem animierten Waschbären und einem Baum mit 3 Worten im Vokabular angeführt wurde, ist eigentlich ein Wahnsinn und hätte auch in großem Stile danebengehen können.
      Ich persönlich fand ihn trotz spürbarer Hingabe aller Beteiligten und einigen echt guten Momenten eher mäßig. Wiederum zu formularisch. Da haste deine kleine Actionsequenz zum Auftakt, die kurze Vorstellung aller Charaktere, die große Actionsequenz in der Mitte, die witzigen One-Liner, das heart-to-heart zwischen allen Mitgliedern der Crew untereinander und dann steht man auch schon mitten in der bombastisch-gigantischen Endschlacht, die gut ein Drittel der kompletten Laufzeit frisst.
      Und ich sitz davor mit Tränen der Anstrengung in den Augen (3D ist nichts für mich, echt nicht) und schau ständig auf die Uhr, frag mich wie lang der Film noch dauert und wie lang man sich da jetzt noch mit gewissen Dingen aufhalten möchte.
      Aber der Erfolg gibt dem Film halt einfach Recht und ich hab auch echt kein Problem damit, dass alle den feiern. Ich fand ihn halt seicht und unterwältigend. Der Soundtrack war nett, die Visuals gewohnt auf hohem Niveau und die Dynamik zwischen den bizarren Charakteren hat auch gepasst. Aber das ist dann auch schon alles, was ich an positiven Worten übrig habe.

      Viel mehr frage ich mich, wie es jetzt weitergehen soll. GotG hat mal so ziemlich alle Rekorde gebrochen, Age of Ultron erlebt einen Hype im Mainstream, der für Comicfilme selten dagewesen war und das MCU ist schon fast bis 2020 durchgeplant.
      Comicfilme sind derzeit an der Spitze der Popularität, wie lange kann man das noch durchziehen, bevor das komplette Genre in sich zusammenfällt?
      2020. Das sind fünf Jahre. 11 Filme sind derzeit alleine von Marvel angekündigt. Das ist eine halbe Dekade mit mehr als 2 Cape-Filmen pro Jahr.
      Ich sehe die Franchise ehrlich gesagt schon brennen und abstürzen, bevor sie 2019 ihren vierten (oder dritten Teil, Part 2?) Avengers Film in die Kinos bringen, wenn sich an dem Grundkonzept einfach weiterhin nichts ändert.
      ... oder ich liege falsch und das MCU erfreut sich noch in 10 Jahren absoluter Beliebtheit, definiert das Mainstream-Cinema und Disney ist mittlerweile zur Weltmacht geworden. Who knows.
      Top 4™ Siegfried

      established 2007

      Ich bin wirklich viel, aber nicht euer Freund.
    • Original von Infinite
      Original von Antiheld
      Da bin ich einem Christopher Nolan wirklich dankbar, denn er ist gefühlt der einzige. der im AAA-Sektor regelmäßig noch originäres Material verfilmt.

      Aber auch wirklich nur gefühlt.

      Ja natürlich gibt es auch noch andere Filme, jedoch wird die Anzahl immer geringer.


      Original von InfiniteViel mehr frage ich mich, wie es jetzt weitergehen soll.


      Jetzt sind sowohl die Regisseure als auch die Zuschauer in den Altersgruppen 10 - 40 alle in einer Altersgruppe, die mit den Comicfranchises aufgewachsen sind. Wenn der Trend ausgelaufen ist, ist auch der fließende Übergang geschafft, sodass die Anime- und Gaming-affinen Leute die Mehrheit des Publikum stellen. Das ermöglicht dann Big Budget Versionen von Anime- und Videospielverfilmungen, aber gleichzeitig zeigt es auch, dass da auch nur ein Franchise nach dem anderen ausgeschlachtet wird. Trotzdem freue ich mich schon auf Gus Van Sants Verfilmung von Death Note und ich fänds auch Cool, wenn HBO aus dem Manga Monster wirklich ne Serie macht. Auch eine Metal Gear-Verfilmung wäre in den richtigen Händen was feines. Wie gesagt bis diese Phänomene ebenfalls komplett ausgeschlachtet sind...
    • Original von Antiheld
      Original von Infinite
      Original von Antiheld
      Da bin ich einem Christopher Nolan wirklich dankbar, denn er ist gefühlt der einzige. der im AAA-Sektor regelmäßig noch originäres Material verfilmt.

      Aber auch wirklich nur gefühlt.

      Ja natürlich gibt es auch noch andere Filme, jedoch wird die Anzahl immer geringer.


      Ich wollte mich jetzt auch weniger gegen das Kinoangebot an sich aussprechen (auch, wenn es in meinen Augen furchtbar ist) als gegen Nolan an sich. Interstellar war einfach... Nein, ich fang nicht an, es gehört hier auch nicht hin. Aber ich glaube, ich habe mich seit langem nicht mehr so über eine Trivialität wie einen Film aufgeregt.

      Monster als HBO Produktion wäre prinzipiell cool, ich kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, wie das funktionieren soll. Ich mag Guillermo del Toro, aber die einzige Art und Weise wie die Geschichte funktioniert ist so, wie sie im Manga ist oder komplett umgeschrieben. Es spielt in Deutschland und Tschechien Mitte der 90iger, beschäftigt sich einigermaßen eingehend u.a. mit 'unangenehmen' Dingen wie Extremismus und Gehirnwäsche und ist auch deutlich politisch geprägt.
      Klingt wie etwas, das auf HBO durchaus funktionieren könnte, aber ich glaube nicht dass man dafür nen großen Absatzmarkt außerhalb der Manga-Kenner findet. Und die kennen die Story ja bereits.
      (Ziemlich off-topic, eigentlich.)

      Wäre ja cool, wenn die Vorherrschaft der Comicfilme den Weg bereitet für andere große, gut durchdachte Produktionen, die ein bestimmtes Klientel ansprechen (endlich mal gute Filme zu Videospielen etwa).
      Aber andererseits seh ich da auch nur wieder irgendwelche seichten Bombast-Produktionen, die für nen schnellen Cash-Grab lieblos abgefilmt wurden und dem Quellmaterial einfach nicht gerecht werden.
      Und ich hoffe tatsächlich, dass so etwas wie ein MGS Film niemals passiert. In meiner Horrorvorstellung macht jemand echt nen Film mit dem Twin Snakes Skript als Vorlage mit der Studio-Vorschrift 'Schneid mal n bisschen was von dem philosophischen Kram raus und mach dafür paar Actionsequenzen mehr rein'. Mich schaudert's dabei.
      Top 4™ Siegfried

      established 2007

      Ich bin wirklich viel, aber nicht euer Freund.
    • Original von Infinite
      Ich versteh den Hate für Zack Snyder wirklich, aber nicht für diesen Film.
      Watchmen ist so ziemlich das beste, was er jemals abgeliefert hat. [...] Aber unter'm Strich ist es meiner Meinung nach trotzdem immernoch unter den besten Comic-Verfilmungen überhaupt.

      Das stimmt! Watchmen ist in der Tat sein bester Film und auch eine sehr gute Comicumsetzung. Obwohl "bester Film" bei Snyders Filmografie natürlich auch sehr relativ ist.
      Ich könnte nicht mal mit dem Finger auf das zeigen, was mich an Watchmen stört, er war ja schon gut gemacht. Aber ich habe beim Schauen immer das Gefühl, er zerfasert gegen Ende doch ziemlich. Aber so ging es mir auch schon mit der Vorlage, insofern habe ich's vielleicht einfach von dort mitgenommen. :/

      Ich bleibe allerdings trotzdem dabei, dass die Inszenierung der ersten paar Minuten nochmal in 'ner ganz anderen Liga spielt.

      Original von Infinite
      Da kann auch Alan Moore haten wie er will, es ist trotzdem die beste filmische Umsetzung seines Schaffens bisher.
      Wobei man da ja mit V for Vendetta und From Hell auch nicht wirklich ne Konkurrenz hat.

      Oh je, hör mir auf mit V for Vendetta, den hab ich damals ziemlich gefeiert, aber mittlerweile finde ich genau zwei Szenen darin gut. Was mich daran mal so umgehauen hat, ist mir schleierhaft.


      Zum Thema Anime- und Videospielumsetzungen aus Hollywood:
      Bitte nicht.


      Edit/PS: Infinite, kannst du in zwei bis drei Sätzen zusammenfassen, was dir an Interstellar alles nicht gefallen hat? Ich fand den nämlich auch ziemlich schnarchig und freue mich über jeden Mitmenschen, der ihn nicht mit Lob übergießt.


      I hate the word "fate". Birth, encounters, partings, success and failure, fortune and misfortune in life.
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      Because, ever since that day, none of us had a future.
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    • Original von Infinite
      Und ich hoffe tatsächlich, dass so etwas wie ein MGS Film niemals passiert.


      Captain America 2 war für mich schon MGS genug. Da kann MGS gern ein Videospiel bleiben. Und wird es wohl vermutlich auch.
      Im Ernstfall: Die Realität verleugnen. Hat mit Silent Hill Revelation oder Son of the Mask ja auch funktioniert. :ugly:


      Watchmen mag ich in seiner Vier-Stunden-Version mit all den Black Freighter Zwischenspielen sogar ganz gern, wobei der Film am Ende ein wenig abstürzt. Aber im Großen und Ganzen war er gut, find ich. Und V wie Vendetta mag ich bis heute ganz gern, zumindest wenn ich Film und Comic als zwei völlig eigenständige, unabhängige Sachen betrachte.


      Ich bin btw immer noch ein Fan der alten Batman-Filme von Tim Burton. Besonders Batman Returns, der zwar das Batman-Universum ziemlich... frei interpretiert, sagen wir mal, aber irgendwie erreicht mich der Film emotional auf einer Ebene, die er gar nicht sollte. Selina Kyles Nervenzusammenbruch ist für mich eine der besten Szenen im Genre überhaupt. Cheesy as it is. Ja lacht ruhig.
      Bezüglich Joel Schumacher: Siehe oben.



      Und eigentlich ist es ja erstaunlich, was für Comics heutzutage verfilmt werden. Comics, die niemand kennt. Wie Kingsmen. Wusste ned mal, dass das ein Comic war. Scott Pilgrim damals auch.

      Und auf Age of Ultron freu ich mich auch, so seicht wie er wohl wird. Ich bin da ziemlich leicht zu unterhalten, ich hab sogar die Transformers-Filme bis zum Schluss durchgehalten. Ich hoff nur, dass Ultron nicht einfach übereilt abgemurkst wird. Wär schön wenn mal ein ernstzunehmender Marvel-Bösewicht länger lebt als einen Film. Weil ganz ehrlich, so putzig Loki auch ist, als globaler, filmumspannender Villain eignet er sich nicht wirklich. Und Thanos war bis jetzt auch eher unspektakulär.
    • Original von Sirius
      Ich bleibe allerdings trotzdem dabei, dass die Inszenierung der ersten paar Minuten nochmal in 'ner ganz anderen Liga spielt.


      Vollste Zustimmung meinerseits. Das Opening zu Watchmen schafft es, einem die ganze Geschichte einer alternativen Welt zu erklären, ohne dabei Worte zu benutzen. Als ich den das erste Mal gesehen habe, war ich von Sekunde Eins an gefesselt.

      Original von Sirius
      Oh je, hör mir auf mit V for Vendetta, den hab ich damals ziemlich gefeiert, aber mittlerweile finde ich genau zwei Szenen darin gut. Was mich daran mal so umgehauen hat, ist mir schleierhaft.


      V for Vendetta ist ein Film, wo ich mich tatsächlich frage, ob die Macher das Novel eigentlich verstanden haben. Mein Geld setze ich auf 'Nein.', so... falsch wie er sich einfach angefühlt hat.
      Aber vielleicht hätt ich dem auch einfach nur etwas abgewinnen können, wenn ich das Source-Material nicht gekannt hätte.

      Original von Sirius
      Edit/PS: Infinite, kannst du in zwei bis drei Sätzen zusammenfassen, was dir an Interstellar alles nicht gefallen hat? Ich fand den nämlich auch ziemlich schnarchig und freue mich über jeden Mitmenschen, der ihn nicht mit Lob übergießt.


      Ich kann's gern versuchen, das wird aber wohl ein wenig mehr werden als zwei oder drei Sätze.
      [spoiler=Ich verrat hier erstmal alles über den Film, was man nicht wissen will.]Im Grunde genommen beginnt's ja schon bei der Story, die im Prinzip ein wildes Mash-Up von Komponenten aus allen Sci-Fi Filmen seit... 1960 ist? Darüber hinaus ist sich der Film halt auch einfach nicht sicher, was er jetzt genau sein möchte. Auf der einen Seite hast du den hard-science Aspekt, der ja durch nahe Zusammenarbeit mit Kip Thorne entstand und auf der anderen Seite ist da das cheesy Hollywood-Feel-Good-Writing von Nolan mit seinem 'Love transcends all boundaries'-bullshit.
      Was mich zum Skript führt. Ich fand ihn einfach unglaublich schlecht geschrieben. Jeder Charakter hatte genau einen Zweck in diesem Film und oftmals nichtmal das (Coopers Sohn, als Beispiel). Da kommt dann noch dieses verkopfte Nolan'sche Denken mit Zeitreise, stable time loop und Relativität als Story-Gimmick hinzu. Als das erste Mal von Murphs "Geist" die Rede war, wusste ich in den darauffolgenden Szenen schon, dass es irgendwie Cooper sein würde. Aber ich hab den Gedanken da noch schnell verworfen, weil ich ihn schlichtweg zu dämlich fand. Und Matt Damon als Dr. Mann. Alter. Da wird den ganzen Film über ein Charakter aufgebaut, der laut allen Quellen der intelligenteste Mensch bei NASA ist und dann tritt er auf und ist ein eindimensionaler Villain, dessen einziger character trait ist, dass ihn die Isolation in den Wahnsinn getrieben hat. Gut, kann ja mal passieren. Aber dann setzt er seinen Plan, wieder auf die Erde zu kommen in Bewegung und der intelligenteste Mensch der NASA krepiert, weil er ein laut dröhnendes Warnsignal mehrere Minuten am Stück ignoriert. Damn. Wenn das der klügste Mensch war, ist die Menschheit wohl zurecht verdammt?
      Nope, alles gut. Die Menschheit hat sich mittels Cooper und das schwarze Loch aus der Zukunft bereits selbst gerettet. Case closed. Und ich so '... was?'
      Und auch die emotionalen Aspekte der Story haben mich einfach überhaupt nicht gepackt. Das war so kalkuliert auf reinen Pathos zugeschnitten, dass es fast schmerzte.
      Ich glaube, die einzige Szene, die in meinen Augen emotional funktionierte, war die, in der Coop nach dem Trip auf den Wasserplaneten die Videomessages seiner Familie aus den letzten 20 Jahren nachholt. Da hat McConaughey zumindest was von seinem Talent zeigen können. Und dass sie Ellen Burstyn zu nem reinen Cameo haben verkommen lassen, der in den letzten 5 Minuten des Films abgewatscht wird, hat mir auch recht sauer aufgestoßen. Generell, dass bei so viel involviertem Talent dann genau dieser Film rauskam, ist für mich eigentlich eine Schande.
      [/spoiler]tl;dr-Version: (sorry, zu dem Film muss man einfach einiges sagen, um nicht von der "2deep4u"-crowd von vorneherein mit 'Ach, du hast das doch einfach nicht verstanden!' abgewürgt zu werden)
      Ich finde der Film hat durchaus seine Daseinsberechtigung, wenn auch nur als Eye-Candy mit einem (für Hans Zimmer-Verhältnisse) recht gelungenen Score. In allen anderen Punkten hat er für mich einfach versagt.
      Eine Story, die sich nicht sicher ist, was sie sein möchte. Inszeniert von einem Mann, der story-writing Kniffe und verkrampfte Verkopftheit über tatsächlichen Inhalt stellt. Auf eine Art und Weise gemacht, die sich ganz klar an ein Mainstream-Publikum richtet, das einerseits Anspruch fordert aber sich dann mit sowas zufrieden gibt.
      Genau das ist für mich Interstellar in drei Sätzen. Aber wiederum: Der Erfolg gibt dem Film halt recht, egal wie sehr ich mich hier aufreg.

      Original von Ulyaoth
      Watchmen mag ich in seiner Vier-Stunden-Version mit all den Black Freighter Zwischenspielen sogar ganz gern, wobei der Film am Ende ein wenig abstürzt. Aber im Großen und Ganzen war er gut, find ich.


      Echt? Ich fand gerade, dass die Black Freighter Segmente den Film an einigen Stellen richtig unschön zerrissen haben, weil sie einfach nicht in den Flow der Story passen wollten. Habe zuerst den Director's Cut gesehen und würde den auch uneingeschränkt empfehlen. In der Kinofassung fehlen essenzielle Teile der Story, so wie fast die komplette Origin Story von Rorschach und große Teile von Manhattan auf dem Mars, wenn ich mich recht erinner. Ist doch schon etwas her.
      Und grad die beiden Kapitel waren für mich schon im Novel am interessantesten. Und die Umsetzung mit Manhattans Origin Story und der Musik von Philip Glass im Film ist wohl so gut, wie man sie nur machen konnte.
      Black Freighter ist für die Story wichtig, keine Frage. Hat aber in der Form dem Film im Ultimate Cut meiner Meinung nach eher geschadet, als ihn zu bereichern. Leider.

      Original von Ulyaoth
      Und auf Age of Ultron freu ich mich auch, so seicht wie er wohl wird. Ich bin da ziemlich leicht zu unterhalten, ich hab sogar die Transformers-Filme bis zum Schluss durchgehalten. Ich hoff nur, dass Ultron nicht einfach übereilt abgemurkst wird. Wär schön wenn mal ein ernstzunehmender Marvel-Bösewicht länger lebt als einen Film. Weil ganz ehrlich, so putzig Loki auch ist, als globaler, filmumspannender Villain eignet er sich nicht wirklich. Und Thanos war bis jetzt auch eher unspektakulär.


      Och, auf Age of Ultron und besonders den neuen Captain America freu ich mich persönlich auch. Die Hoffnung ist ja nach wie vor da, dass sie vielleicht mal versuchen, dem Publikum etwas mehr zu bieten als leicht verdauliche Action-Kost die aber für ein wiederholtes Schauen keinerlei Mehrwert bietet.
      Top 4™ Siegfried

      established 2007

      Ich bin wirklich viel, aber nicht euer Freund.
    • Original von Infinite
      Echt? Ich fand gerade, dass die Black Freighter Segmente den Film an einigen Stellen richtig unschön zerrissen haben, weil sie einfach nicht in den Flow der Story passen wollten.


      Objektiv betrachtet ja. Und er ist auch dann viel zu lang. Herr der Ringe Extended mit Zeitlupe, quasi.
      ...aber ich mag das Komplettpaket einfach gern. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich's mir kaum noch wirklich an einem Stück ansehe.



      Aber um mal ein wenig auf die wirklich miesen Superheldenfilme einzugehen: Mein absoluter Liebling ist Batman & Robin. Der ist auf so viele verschiedene Arten und auf so vielen Ebenen so schlecht, dass es einfach nur großartig ist. Irgendwie ein Kunstwerk für sich.
    • Original von Sirius

      Original von Infinite
      Da kann auch Alan Moore haten wie er will, es ist trotzdem die beste filmische Umsetzung seines Schaffens bisher.
      Wobei man da ja mit V for Vendetta und From Hell auch nicht wirklich ne Konkurrenz hat.

      Oh je, hör mir auf mit V for Vendetta, den hab ich damals ziemlich gefeiert, aber mittlerweile finde ich igenau zwei Szenen darin gut. Was mich daran mal so umgehauen hat, ist mir schleierhaft.


      Zumal V wie Vendetta neben die Liga der außergewöhnlichen Gentleman der größte Rotz in Sachen Graphic Novel-Verfilmung ist. Sorry, an dem sehr komplexen Plot und die düsteren Zeichnungen kommt kommt kein Film ran. Sogar Alan Moore fühlte sich veralbert.

      Wo wir gerad bei der Liga waren. Den Film dürft ihr auch in dieselbe Kategorie wie Catwoman, Elektra und Daredevil packen. Die Comics sind 1A, brutal, schlau und komisch zugleich. Der Film? Ein Actionstreifen mit Sean Connery -.-

      EDIT: Ja, Mann! Batman und Robin, den fand ich mit 8 Jahren sautoll. Mit Rapper Coolio in der Höhle von Mr Freeze, never forget :thumbs_up:
    • Jetzt, wo ich Age of Ultron zweimal gesehen habe (einmal deutsch, einmal englisch)... ich hasse den Film nicht. Keineswegs.

      Aber so viel wie die da versucht haben, hineinzuquetschen, hätte sich das als Serie mit 15-20 Episoden oder so viel besser geeignet. So überladen hab ich selten erlebt. Immer noch nicht schlecht, aber... da hat man kaum Zeit, über einen Dialog, eine Aufnahme oder eine Szene nachzudenken und die nächsten drei sind schon wieder vorbei.

      Und warum die Tony Stark am Ende einfach gehen lassen, weiß ich auch nicht.



      Ohne spoilern zu wollen, Ultron ist aber großartig. "Überemotionaler Killerroboter" klingt auf dem Papier zwar doof, aber ich mochte ihn wirklich. Wie seine Faszination mit Religion. ("Auf diesem Felsen erbaue ich meine Kirche") Sein Hin- und Herspringen zwischen bedrohlicher Killermaschine und einsamem Kind mit Wutanfällen. Noch mal, schade dass alles in dem Film so schnell passiert ist.

      They are doomed
      Und jetzt können wir mal spekulieren, ob Vision am Ende Ultron wirklich zerstört hat oder nicht.

      Die Szene war btw echt schön. Wie alles, was Vision getan hat. In der Szene, in der er zum Leben erwacht ist, war das Kino absolut totenstill, und das, obwohl er ja doch eher lächerlich aussieht. Super Umsetzung.



      -----


      PUSH: Der Trend nimmt nicht ab, es sind vor kurzem weitere Comicverfilmungen erschienen.

      Ant-Man fand ich zB recht gut (auch wenn ich wirklich gern gewusst hätte, wie das ursprüngliche Edgar Wright Script ausgesehen hat). Das Konzept klingt auf dem Papier saudumm, aber es ist ein tatsächlich interessanter Film dabei rausgekommen. Auch wenn der Bösewicht wieder marveltypisch sehr... eindimensional war.


      Fantastic Four wiederum war absolut grauenhaft. Ich will gar nicht wissen, was sich die Produzenten dabei gedacht haben. Hat mit der Comicvorlage absolut nichts außer ein paar Namen gemeinsam. Nicht einmal die Spezialeffekte sind gut.

      Ich mein, wie schwer kann es denn sein, einmal eine vernünftige Version von Dr. Doom in nem Film zu haben. Dx
    • Original von Ulyaoth
      Ich mein, wie schwer kann es denn sein, einmal eine vernünftige Version von Dr. Doom in nem Film zu haben. Dx

      Anscheinend sehr schwer.

      Ich wollte dem neuen F4 ja tatäschlich 'ne Chance geben, aber nach dem intensiven Konsum diverser In-Depth-Reviews lasse ich's dann doch lieber.


      Ant-Man würde ich mir vielleicht sogar noch mal anschauen. Irgendwann. Obwohl's natürlich schade ist, dass Edgar Wright die Sache nicht zuende bringen konnte. Aber allein um zu sehen, wie viel von ihm im fertigen Produkt noch übrig ist.


      I hate the word "fate". Birth, encounters, partings, success and failure, fortune and misfortune in life.
      If everything is caused by fate, then God must be incredibly unfair and cruel.


      Because, ever since that day, none of us had a future.
      The only thing we knew was that we would never amount to anything.
    • Um etwas Leben in den Thread zu bringen:

      Deadpool hat's jetzt tatsächlich ins Kino geschafft und das faszinierendste an ihm ist wahrscheinlich das ausgezeichnete Marketing, das ihm voraus ging. Der Hype war schon ziemlich stark und wie sich gezeigt hat, war er damit auch verdammt erfolgreich.

      Der Film selbst ist dann exakt das, was man von ihm erwartet hat. Keine Überraschung, wenn man die Comics zumindest ein wenig kennt, aber auch keineswegs schlecht. Wenn man den Humor mag. Mir jedenfalls hat er gut gefallen.



      Und ich kann einfach nicht anders, ich bin halt doch schon recht gespannt auf Batman v Superman und Civil War.