Skyward Sword - Zeitlinien Theorie

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    • Skyward Sword - Zeitlinien Theorie

      Guten Tag liebe Zfans-User ^^,

      Hiermit möchte ich meine eigene Theorie veröffentlichen. Für den Fall, dass es diese bereits geben sollte, gebt mich für meine Unfähigkeit zu Recherchiere ruhig der Lächerlichkeit preis (zumindest in diesem Forum hat die Suche nichts derartiges ergeben) und closed das hier ruhig. *gg*.
      Nun aber zum eigentlichen Thema.
      In einem Satz soll meine Theorie folgendes aussagen:

      "Skyward Sword erschafft eine neue Zeitlinie, in welcher Majoras Mask spielt".

      Um Teile meiner Theorie zu bekräftigen stützte ich mich auf offizielle Aussagen. Gehen wir erst einmal einen Schritt zurück.
      In Ocarina of Time passiert Folgendes: Link sammelt die Amulette und befreit die Weisen und besiegt anschließend Ganondorf. Dann reist er in der Zeit zurück und verhindert mit Zelda die oben beschriebenen Ereignisse. Nun sollte man eigentlich meinen, dass die Welt gerettet und in Ordnung sei, aber falsch gedacht: Nintendo macht aus dieser Geschichte zwei Zeitlinien.
      Das bedeutet im Klartext: Wenn ein Ereignis in der Vergangenheit ein mögliches in der Zukunft eigentlich verhindern würde, findet dieses trotzdem statt und es entsteht eine neue Zeitlinie für eben dieses. Das ist wichtig, denn damit haben wir die Sicht von Nintendo auf das Zeit-Paradox.

      Das bringt mich auch gleich wieder zurück zu Skyward Sword. Dort passiert nämlich Folgendes: Link berührt das Triforce und wünscht den Tod des Todbringers. Die Götterstatue stürzt hinab und tötet ihn. Daraufhin reist Girahim mit Zelda im Schlepptau in die Vergangenheit, in der der Todbringer noch lebt. Link folgt ihm, besiegt Girahim und nach einem harten Kampf wird der Todbringer im Master-Schwert versiegelt. Was bedeutet das nun? Ganz einfach:
      Eine neue Zeitlinie entsteht. Aber andersherum. In Ocarina of Time überzeugen Link und Zelda den König von Ganondorfs Absichten und die Gegenwart ist damit gerettet. Die Zukunft dagegen steht ohne Held da.
      In Skyward Sword nimmt Link den Todbringer aus der Vergangenheit mit in die Gegenwart. Nun überschreibt die Vergangenheit aber nicht die Gegenwart, sondern lässt eine neue Zeitlinie entstehen. Im Klartext heißt das: Skyward Sword lässt zwei Zeitlinien entstehen. In einer davon hat Link den Todbringer getötet und den anderen in seinem Master-Schwert versiegelt. Wir sehen den Abspann und wissen wie es weitergeht. Dies ist die Gegenwart. In der Anderen, die noch vor Links Geburt stattfindet, gibt es keinen Todbringer mehr und die Geschehnisse aus Skyward Sword dürften nie stattfinden.
      Dies finde ich einen interessanten Denkansatz: Es gäbe also eine Zeitlinie mit gleich zwei Todbringern und eine ohne. Da wir wissen, dass der Todbringer Link und zelda in Skyward Sword verflucht und ihre Nachfolger immer wieder gegen Ganondorf alias Todbringer-Reinkarnation kämpfen müssen, bedeutet das, dass das in dieser Zeitlinie nicht passieren kann. Es gibt keinen Todbringer und damit auch keine Inkarnationen.

      Genau hier setzt viel später Majoras Mask an. Wieso gerade Majoras Mask?
      Zum einen würde dies erklären, warum die Menschen in Hyrule und Termina sich so sehr ähneln: Es sind einfach dieselben Menschen im selben Jahr, die durch die Geschehnisse andere Schicksale leben, aber in einer anderen Zeitlinie.
      Es erklärt auch, wieso Majoras Mask das einzige Spiel ohne Ganondorf ist (da es ihn nicht mehr geben kann) und wieso das Master-Schwert fehlt: Ohne den Todbringer bestand nie die Notwendigkeit seiner Schmiedung.
      Auch sind Hyrule und Termina unterschiedlich weit entwickelt: Termina ist fortschrittlicher (Motorboote, Uhren, Banken, usw.) und besitzt, zumindest in Unruh-Stadt, einen Bürgermeister.

      Nun gibt es natürlich noch viele Kritikpunkte und zumindest die, die mir einfallen, möchte ich noch annullieren:

      * Der Link aus Ocarina of Time ist auch der in Majoras Mask. Sollte letzteres wirklich eine eigene Zeitlinie besitzen, wie ist Link dann dorthin gekommen? Hierzu eine Überlegung:
      Die Vergangenheit, in die Girahim in Skyward Sword reist, findet zu 100% noch vor der Geburt Links oder Zelda statt. Sprich: Link aus der Gegenwart nimmt den Todbringer mit in seine Zeit. Damit ist die Vergangenheit ohne Todbringer. Der Held, den wir in Skyward Sword spielen (und in diesem Szenario eventuell noch nicht mal im Skyloft geboren wird), muss kein Held werden. Im Moment ist der Held aus Skyward Sword der erste seiner Art; die Anderen Helden lassen meist einen Rückschluss auf einen anderen zu. Der aus Skyward Sword aber nicht. Wie wir am Ende des Spiel erfahren, beginnt mit ihm die Kette Link-Zelda-Ganondorf erst (Anmerkung: Der Todbringer verflucht die Nachfahren des Helden und Zeldas). Da dies in unseren neuen Zeitlinie aber nie passiert ist und das Land auch keinen Helden brauchte, wird er keiner. Genauso wenig wie seine Nachfahren.
      Als das Ganze mit Majoras Maske aber passiert, braucht das Land einen Helden. Warum wird dann nicht der Nachfahre des Nicht-Helden aus Skyward Sword genommen?
      Einen Grund finde ich hier: Schauen wir noch mal auf Skyward Sword. Der Todbringer ist der Todbringer und später einmal Ganondorf. Die Göttin ist Zelda. Und Link? Link ist keine festgesetzte Person. Er ist nicht wie Ganondorf oder Zelda, sondern jemand der durch seinen Mut und seine Taten zum Held wird. Sein Mut (-> Triforce des Mutes) ist es, was ihn auszeichnet und theoretisch könnte das jeder sein. Praktisch natürlich nur die, die die typischen Charakterzüge und den Mut besitzen.
      Soll heißen: Link ist immer etwas Besonderes, aber keine festgelegte Position innerhalb einer Reinkarnations-Familie. Erst durch die Link-Zelda-Ganondorf-Kette geschieht dies. Im Übrigen würde ich dies auch noch dadurch stützen, dass Link ja bereits durch seinen Namen eine Verbindung zum Spieler aufbauen soll. Der Held Link soll niemand Besonderes sein, sondern derjenige, der sich durch seinen Mut den Titel als Auserwählten erarbeitet.
      Nun aber zurück zur eigentlichen Theorie:
      Das ist der Grund, weshalb die Inkarnation des Skyward-Sword-Gegenwarts-Links in diese Zeitlinie/Dimension reisen muss. Er wurde verflucht, er ist von der oben beschriebenen Kette betroffen und am Wichtigsten: Er ist ein Held. Der Andere nicht.
      Bleibt die Frage, wie er das bewerkstelligt: Gute Frage. Wissenschaftler gehen davon aus, dass jede Handlung in einer anderen Welt/Universum anders getroffen wird bzw. dies erzeugt (Mehrere-Welten Theorie/Multiuniversien oder so ähnlich. Ist ziemlich interessant.). Nun ist eine Zeitlinie aber etwas anderes als ein Universum oder eine Dimension. Nichtdestotrotz ist Zelda ein Fantasy Spiel und wenn Nintendo, wie eingangs erwähnt, sein Zeit-Paradoxon so erklärt, dann könnten sie auch hier eine einfache Lösung finden.
      So ähnlich könnte man hier herangehen und versuchen zu argumentieren. Am leichtesten ist aber: Die Göttin aus Skyward Sword hat dies gemacht. Durch das Fehlen des Todbringers würden sich hier genügend Möglichkeiten ergeben.

      * Das Aussehen und der Name Termina’s.
      -> Mit ein wenig Schieben und Drücken passt das Ocarina of Time Hyrule mit dem von Skyward Sword überein, aber nicht das von Majoras Mask. Entweder hatte man hier einen anderen Landstrich besiedelt oder Nintendo ist einfach doof und verheimlicht uns etwas, da sich zwar Ocarina of Time und Skyward Sword sehr ähneln, aber die Teile dazwischen, die auch allesamt in Hyrule spielen, ein völlig anderes Hyrule darstellen.
      Mehrere Dinge innerhalb der Zelda-Reihe wurden nach der Göttin aus Skyward Sword benannt: Der Hylia-Schild, der Hylia-See und nicht zuletzt die Hylianer. Auch Hyrule selbst kann man eine Namensverwandtschaft nicht abschlagen.
      Termina hingegen hat nichts damit am Hut. Augenscheinlich. Denn grob übersetzt hat Termina etwas mit dem Ende zu tun. Und was ist in unserer fiktiven Zeitllinie noch mal geschehen? Richtig: Das Ende des Todbringers wurde eingeläutet.

      Und nun noch einmal zusammengefasst:
      Links Aktionen in Skyward Sword erschaffen eine neue Zeitlinie ohne den Todbringer. Während Link immer wieder mit Ganondorf zu kämpfen hat, hat er dies hier nicht, da es ihn nicht gibt. Eine ganz andere Welt kann sich entwickeln, mit dem Ergebnis von Termina bzw. Majoras Mask.

      Diese Theorie ist entstanden, als ich den Grund der mehreren Zeitlinien verstand. Logischerweise dachte ich mir, in Skyward Sword muss dies dann auch geschehen. Ich fragte mich, was in einer Welt ohne Todbringer/Ganondorf geschehen würde und kam auf Majoras Mask, das in seiner jetzigen Position nicht ausreichend erklärt wird.
      Ich hoffe, dass euch diese Theorie unterhalten hat und zum Nachdenken anregt. Kritikpunkte wären natürlich sehr gerne willkommen, damit man diese Theorie noch mal überarbeiten kann. =)

      MfG,
      Soap.
      "Who knows how Mario will look like in the future. Maybe he'll wear metallic clothes!" - Shigeru Miyamoto
    • - Zelda UND das Horror Kid kennen beide Link. Woher? Er traf sie in OoT. Wir wissen auch alle, dass OoT der Nachfolger von SS ist (die Positionierung des Triforce im Heiligen Reich beweist es), OoT kannte also sozusagen schon einen Helden: Den Link aus SS. Verbindet man dieses Wissen mit der Tatsache, dass Link von Hyrule mit Epona losgeritten ist und Horror Kid Link aus OoT kennt (er kennt ja außerdem noch Sarias Song, was Link ihm vorspielte), sieht man, dass MM tatsächlich ein direkter Nachfolger zu OoT ist.
      -> Theorie tod. :c
    • Original von TheMadZocker
      - Zelda UND das Horror Kid kennen beide Link. Woher? Er traf sie in OoT. Wir wissen auch alle, dass OoT der Nachfolger von SS ist (die Positionierung des Triforce im Heiligen Reich beweist es), OoT kannte also sozusagen schon einen Helden: Den Link aus SS. Verbindet man dieses Wissen mit der Tatsache, dass Link von Hyrule mit Epona losgeritten ist und Horror Kid Link aus OoT kennt (er kennt ja außerdem noch Sarias Song, was Link ihm vorspielte), sieht man, dass MM tatsächlich ein direkter Nachfolger zu OoT ist.
      -> Theorie tod. :c


      Entschuldige, aber irgendwie kann ich deine Argumentation nicht nachvollziehen. Vielleicht habe ich mich unklar ausgedrückt, aber ich saß auch lange dran. Uff...
      Das OoT einen Helden (bzw. laut Minish Cap und co. ja mehrere) kannte ist klar. Ich wollte eher darauf hinaus, dass man in MM nie einen Helden gekannt hatte und das den Grund für Links Reise ist.
      Mit deinem letzten Argument hast du mich. Andererseits: Im Spiel reist man mittels eines Portals von den Verlorenen Wäldern nach Termina und am Schluss wieder zurück. Unter der Annahme, dass dieses Portal, von dem wir ja immer noch nicht wissen was es ist, ein Zeitlinien-What-If-Portal wäre, hätte das Horror Kid die Maske vom dortigen Maskenmann stehlen können und dann wieder in sein Zuhause zurückreisen können.
      "Who knows how Mario will look like in the future. Maybe he'll wear metallic clothes!" - Shigeru Miyamoto
    • Ich wollte damit nur sagen, dass es eine lückelose Verbindung zwischen OoT und MM gibt, was durch das Horror Kid, Salias Lied und Links Erinnerungen an die junge Prinzessin Zelda gefestigt wird. Die Vorgeschichte von MM bestätigt das ebenfalls.

      Portale erstellen keine Multiversen (oder Zeitlinien-What-If-Portale, wie du sie gern nennst^^), sondern Entscheidungen, die ein jeder trifft. Heißt: Sobald du eine Entscheidung triffst (oder durch die Zeit reist, das geht auch), erschaffst du ein neues Universum (mehrere zusammen heißen dann Multiversen) - einmal mit deiner Entscheidung die du getroffen hast, und eines, wo du dich für die andere Option entschieden hättest.

      Termina wird auch mehrmals als Parallelwelt beschrieben, aber da man hier (oder in Theorien allgemein) die Regeln der Historia eh ignoriert, ist diese Tatsache ja eigentlich egal.^^

      Ich bestreite nicht, dass in SS ein weiteres Universum geschaffen wurde, doch knüpft bisher kein Spiel daran an.
    • also zu deiner Theory ich kann die leider nicht ntermauern statt desen werfe ich mal HW ins rennen. Den wenn man die Story durchgespielt hat Passt die besser rein allein weil dort Gannondorf Alias Todbringer im Masterschwert versiegelt ist und auch in den Anderen zeiten fix Versiegelt. So gesehen ist Das Eine Art Ergebniss was erfolgte als der Todbringer Versiegelt wurde. Und sein zweiter Körper wurde in den Folgenden Zeiten Versiegelt. So gesehen ist Das Logischer. Jedoch bringt dies zur folge das Girahim der Damals besiegt wurde immerhin ein Teil überlebte und so den Terror bewahrte.
    • @Alex: HW spielt irgendwo nach TP. Diese Zeile ist dafür verantwortlich: "In den vergangenen 3 Ären des Helden [...]"
      Es ist zwar nicht das genaue Zitat, aber so in etwa steht es im Spiel geschrieben. Ergo: Die Ereignisse aus den 3 Spielen müssen schon passiert sein, damit die Story von HW überhaupt greifen kann.
    • Also, HW ist nicht canon, wollte ich nur kurz einwerfen.


      I hate the word "fate". Birth, encounters, partings, success and failure, fortune and misfortune in life.
      If everything is caused by fate, then God must be incredibly unfair and cruel.


      Because, ever since that day, none of us had a future.
      The only thing we knew was that we would never amount to anything.