Lynna Stadt

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    • (von Ambis Turm kommend)

      Boyd Schimmerwasser [Zora]
      Im „zum goldenen Arachno“
      Abends


      Alleine saß er in seiner kleinen Stube im goldenen Arachno. Der Name für dieses Lokal war reinster Froschmist, war es doch eher eine billige Absteige als eine prächtige Unterkunft. Dennoch, für 10 Rubine konnte er nicht viel mehr erwarten und so machte er es sich in seinem knarzenden Bett bequem.
      Nach immerhin 17 Sekunden entschied er, dass es ihm zu langweilig war und er machte sich auf ins Erdgeschoss, wo der Wirt die Bar bewirtschaftete. Eigentlich hätte er es nicht wirklich notwendig gehabt überhaupt ein Etablissement aufzusuchen, erst recht keins von dieser Sorte, doch hatte er den Gedanken, sich wenigstens am Winterwendfest mal etwas zu gönnen. Geizige Personen konnte er nun wirklich nicht ausstehen und einer von ihnen werden? Ha, das käme nicht in Frage.
      Innerlich musste Boyd sich bei diesem Gedanken dann doch eingestehen, dass er zum Fest einfach das Bedürfnis nach sozialen Kontakten hatte. Die letzten Wochen hatte er doch eher kaum mit Leuten gesprochen und schloss man Kreaturen wie den Wärter bei Ambis Turm aus, dann wurden es sogar noch weniger Leute.

      „Wat hast´n wada hi varlorn Backfisch? I dreh di de Hals um Quall!“
      Unten angekommen musste er leider feststellen, dass niemand außer Rauschbart (so nannte er den betrunkenen Labrynner), sowie der Sologitarrist auf der provisorisch zusammen geflickten Bühne, anwesend waren und beide waren ohne Zweifel nicht das, was man angenehme Zeitgenossen nennen würde. Alle anderen Leute waren bestimmt bei ihren Familien. „Guten Abend Rauschbart, wie geht´s dir so?“, fragte er desinteressiert. Auf der Bühne trällerte Der Gitarrist „Alles was ich zum Winterwendfest will bist du“ von Maria Cally. Boyd entschied, dass er besser beim Gitarre spielen bleiben sollte.
      „Wa frgst´n mick du Knrplfisch?! I klotsch dick n di Wand du Vullidiot!!!“
      „Einen schönen Abend noch Rauschbart!“

      Boyd setzte sich an die Theke und bestellte ein Bier. Während er auf dieses wartete begutachtete er den eher mäßig dekorierten Wandschmuck für das Winterwendfest. Dass dieser Tag ihn so zu Herzen gehen würde hätte er gar nicht gedacht. Tatsächlich machte es ihn ziemlich fertig. Das erste Fest ohne seine Geschwister… Das erste Mal seit seinem plötzlichen Abgang aus Zoras Reich hatte er das Bedürfnis wieder dorthin zurück zu kehren, wenigstens für einen Tag… wenigstens für das Winterwendfest…

      Er lenkte sich mit der neuesten Ausgabe des hylianischen Morgenblatts ab. Was er dort sah ließ ihn fast vom Stuhl fallen: … Bei Missachtung drohen Geldstrafen bis zu 3000 Rubine.
      Boyd schluckte einmal und hustete verlegen. Der Wächter würde ihn schon nicht verpfiffen haben… nein, das würde er nicht tun!
      Ansonsten schienen keine wichtigen Ereignisse in Hyrule passiert zu sein, vorerst zu mindestens. Spätestens bei der Anzeige mit der alten Oma machte er Schluss, kramte 5 Rubine hervor und legte sie auf die Theke.

      „Ein gesegnetes und frohes Winterwendfest euch allen!“, sagte er und erhielt keine Antwort. Er legte den Kopf auf seine Flosse.

      "Oh Baby, alles was ich zum Fest will bist duuuuuuuu!"
    • NPC: Wichtel
      Im "Zum goldenen Arachno"
      Abend


      Der Wichtel kam in dem Gasthaus an, in dem Boyd Schimmerwasser abgestiegen war. Falls man es denn Gasthaus nennen konnte. Boyd schien gerade eine Zeitung zu lesen, er wirkte aber nicht begeistert.
      Dass das Essen im "Goldenen Arachno" nicht das beste war, war ein offenes Geheimnis.
      "Vielleicht gefällt dir das hier ja besser.", murmelte der Wichtel vor sich hin und schmuggelte Boyd einen kleinen Kuchen unter.
    • Boyd Schimmerwasser [Zora]
      Im "Zum goldenen Arachno" - Bar
      Abends


      Der Wirt überreichte ihm sein Bier, welches er genüsslich trank. Wenigstens das Bier hier schmeckte ausgezeichnet.
      Der Gitarrist wechselte grade zu "Die Macht der Liebe" von "Fury geht nach Hyrule-Stadt". Eine seltsamer Name für eine Musikgruppe...

      Er legte die Zeitung zur Seite und wollte grade wieder aufstehen als er einen Kuchen in seinem Beutel fand. Wie war der darein gekommen? Er holte ihn heraus und stellte ihn vor sich hin. Geschahen etwa doch noch Wunder in der Welt?
      Wie auch immer er dahin gekommen war, Boyd war dem Boten unendlich dankbar.

      Er drehte den Barhocker um, lehnte sich zurück und beobachte Rauschbart, der sich selbst wie ein kleines Kind hin und her wiegte. Die Musik schien von den einen auf den anderen Moment besser zu werden und Boyd schloss die Augen und lächelte.

      Ein schönes Fest euch allen
    • (--> von Salia)

      Kumaru [Zora] - mit Begleittier Figoko [Adler]
      Im "Zum goldenen Arachno" - Bar
      Abend


      "ENDLICH!" war Kumarus erster Gedanke, als er am Abend vor der Tür zu einer Bar mit dem Namen "Zum goldenen Arachno" stand.
      Seine Reise hier hin ist im Grunde ohne weitere Probleme verlaufen; die Reise verlief ruhig und ohne Stress, 3 Tage ist es nun her, seit er Salia verlassen hat. Das Einzige mal, wo es wirklich Probleme gab, war am Pfad zwischen dem Talus-Gipfel und dem Feen-Gehölz. Dort wurde er nämlich Opfer eines Hinterhalts. Er wusste aber nicht, von wem genau, denn alle miteinander hatten Masken auf und waren mit schwarzen Umhängen getarnt. Kumaru gelang es, zu flüchten, ohne irgendeinen zu verletzen. Und leider brauchte er auch seine restlichen Essensvorräte auf, nun hatte er kein Fleisch mehr. Das Letzte Stück verputzte er, kurz bevor er Lynna-Stadt erreichte.
      Figoko flog auf das Dach des Gasthauses, um sich dort ein wenig in der frischen Luft auszuruhen. Kumaru betrat währenddessen die Bar. Sofort drang schreckliche Musik eines Gitarristen in sein Ohr, zumindest war es für Kumaru nicht besonders angenehm dem Sänger zuzuhören.
      „Ein gesegnetes und frohes Winterwendfest euch allen!“ sagte auf einmal jemand, der an der Theke mit einem Kuchen vor sich saß. Es war ein Zora, der gerade sein Bier genoss. Er hatte ein Tattoo, doch sah er nicht aus, wie einer von den Meer-Zoras. Bei genauerer Betrachtung sah er, dass es sich tatsächlich um ein Fluss-Zora handelte. Eigentlich wär es Kumaru egal, welche Art von Zora da sitzen würde, doch hat er lange kein Fluss-Zora mehr zu gesicht bekommen - sich selbst mal ausgeschlossen.
      Er nahm neben diesem Zora Platz und überlegte, wo er anfangen könnte mit seiner Suche. Aber nach einigen Sekunden fiel ihm wieder ein, dass heute Weihnachten war. Das war das erste mal, dass er nicht bei seiner Familie war. Schlimmer noch: Er sucht ja gerade nach Hinweisen zum Angriff auf sein Dorf und die Entführung seiner Mutter. Im Grunde war er nun alleine, Figoko mal ausgenommen.
      Er nahm die Kaputze seines Umhangs von seinem Kopf und schmiss sie nach hinten. Der Zora von eben hat doch allen ein frohes Winterwendfest gewünscht? Eigentlich wollte Kumaru erst nicht antworten, aber es ist doch Weihnachten! Da sollte man jedem mit viel Freude gegenübertreten.
      Er antwortete also mit einem Lächeln, aber ohne, dass er ihn ansah: "Ich wünsche Euch auch ein frohes Winterwendfest. Möget Ihr viel Freude in Eurem Herzen tragen."

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    • Boyd Schimmerwasser [Zora]
      Im "Zum goldenen Arachno" - Bar
      Abends


      Boyd verspürte eine wohlige Wärme in seiner Magengegend als sowohl Kuchen als auch Bier ihren Weg dorthin fanden. Dazu ein paar Töne der Musik und Boyd schlief beinahe im Sitzen ein. Die Strapazen der letzten Wochen hinterließen ohne Zweifel ihre Spuren. Er träumte grade von irgendetwas Belanglosem als plötzlich irgendwer ihn von der Seite anquatschte.

      "Was? Rauschbart?"

      Er schaute sein Gegenüber schief an. Es war definitiv nicht Rauschbart, sondern ein Fluss-Zora. Hatte der etwa eine Schuppe locker? Wie konnte er ihn nur aus seinen schönen Tagtraum wecken und dann noch so etwas kitschiges daher reden. Dennoch entschied sich Boyd ihn vorerst nicht anzufahren, dazu er viel zu besinnlich im Moment. Aber wer wusste schon wie lange das anhalten würde bei Boyds Stimmungsschwankungen.

      Er fragte sich wirklich was ein Flusszora so weit von zu Hause hier in Lynna und ganz speziell in diesem Loch verloren hatte. Dabei fiel ihm auf, dass er ja selbst ein Flusszora war, was er von Zeit zu Zeit gerne mal vergaß. Seine eigenen Artgenossen waren ihm schließlich nicht grade die liebsten.
      Aus Zoras Reich konnte er schon mal nicht sein, denn ein Zora in seinem Alter würde er von dort kennen. Wahrscheinlich würde er also von Salia kommen oder so...

      "Äm ja hallo. Tut mir leid, ich stand wohl grade etwas neben mir. Kennen wir uns?"

      Hoffentlich würde sich der Zora nicht als hoffnungsloser Fall heraus stellen. Dazu hatte er grade gar keine Lust und wenn dem doch so war sollte er dahin gehen wo der Seetang wächst!
    • Kumaru [Zora] - mit Begleittier Figoko [Adler]
      Im "Zum goldenen Arachno" - Bar
      Abend


      Hm, anscheinend war dieser Zora nicht sehr erfreut über Kumarus Anblick, doch konnte es Kumaru nicht verstehen. Wie denn auch? Er war ihm immerhin völlig unbekannt.

      "Äm ja hallo. Tut mir leid, ich stand wohl grade etwas neben mir. Kennen wir uns?"

      Kumaru antwortete sofort: "Nein, wir kennen uns nicht. Aber da heute das Winterwendfest ist, wollte ich Euch einfach nur ein frohes Fest wünschen. Abgesehen davon habt ihr allen in der Runde selber ein frohes Winterwendfest gewünscht und ich dachte, dass ihr eine Antwort erwartet habt."
      Da fiel ihm ein, dass der Zora neben ihm fast eingeschlafen wäre; seine Augen waren ja zu.
      "Verzeiht, falls ich Euch geweckt haben sollte, es stand nicht in meiner Absicht." fügte er hinzu.
      Er wollte auch sogleich fragen, ob er irgendwas über ein Angriff auf sein Dorf weiß, da er ja mitbekommen hatte, dass die Leute aus Labrynna etwas wüssten. Doch war er, wie Kumaru, ein Flusszora. Tja, die Flusszoras sind hier nicht heimisch; also konnte er keine Informationen haben... obwohl es doch nicht zu viel verlangt wäre nachzufragen, oder? Wenn er nichst wüsste, hatten weder er, noch der andere Zora etwas zu verlieren.
      "Entschuldigt meine Neugier, aber wisst Ihr etwas über einen Angriff auf ein Dorf, welches westlich des Waldes von Phirone gelegen hat?"
    • Boyd Schimmerwasser [Zora]
      Im "Zum goldenen Arachno" - Bar
      Abends


      Rauschbart war mittlerweile wieder auf Krawall gebürstet und schrie den Gitarrist an, wie es eine Gerudo bei einem Mann tun würde, oder auch Cassy bei einen Abt im Wassertempel. Boyd sollte nicht mehr so viel über diese Person nachdenken und sich wichtigeren Sachen widmen.
      Der Gitarrist hatte wohl nun auch die Schnauze gehörig voll und machte einen letzten, hässlichen Ton mit seiner Klampfe, schmiss sein Zeug hin und hinterließ die ohnehin nicht schön anzusehende Bühne in einem nicht grade akuraten Zustand. Kein Wunder, soweit Boyd es durch Bart und labrynnischen Akzent erkennen konnte hatte Rauschbart dem Gitarristen nicht grade die freundlichsten Worte zugerufen.

      Boyd schenkte nun wieder seine Aufmerksamkeit dem Zora, der sich nach seinem Geschmack etwas zu freundlich benahm, aber auch egal. Er überlegte, ob er während der letzten Zeit etwas von diesem angeblichen Angriff gehört hatte, doch sein Kopf war dies bezüglich leer wie die Trophäenvitrine der Goronen wenn es ums Wettschwimmen ging.

      "Tut mir leid, aber ich habe von keinem Angriff gehört und im hylianischen Morgenblatt hier habe ich auch nichts dazu gelesen. Allerdings liegt dieses besagte Dort in der Nähe von der Beele-Hochebene und die ist bekanntermaßen die Grenze zum Gerudo-Reich und da die im Moment so auf Krawall gebürstet sind wie der gute Rauschbart hier würde es mich nicht wundern wenn sie dieses Dorf überfallen haben. Ich denke nach der großen Rede von dem König der Gerudo in ein paar Tagen wird es sowieso Krieg geben, da wird dort kein Dorf mehr stehen. Sei froh, dass du in Lynna bist."

      Mehr konnte er nicht für ihn tun.
      Er nahm einen weiteren Schluck seines Biers.

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    • Kumaru [Zora] - mit Begleittier Figoko [Adler]
      Im "Zum goldenen Arachno" - Bar
      Abend


      Kumaru runzelte leicht enttäuscht die Stirn. "Naja, schade. Aber trotzdem: Habt Dank."

      Er konnte wirklich froh sein, dass er in Lynna war; Kumaru möchte sich so weit wie möglich von jeglichem Krieg entfernt befinden, wie er konnte. Er wird nämlich erst dann laut, wenn es um sein Heim, seine Familie und seine Freunde geht.
      Plötzlich schrie jemand hinter ihm den Gitarristen an, doch sprach dieser Jemand zu schnell, als das Kumaru etwas verstehen konnte. Aber Kumaru wettete, dass es irgendwelche Beleidigungen waren, denn der Gitarrist hörte auf zu spielen und verließ die Bühne. "Endlich hat er aufgehört!" dachte sich Kumaru.
      Er warf einen flüchtigen Blick auf die Zeitung des Zora und konnte noch gerade eben lesen, dass ein grüner Typ auf der Hylianischen Steppe sein Unwesen trieb und den Leuten irreführende Karten verkaufen würde. "Tingle!?"
      Er konnte erst garnicht glauben, dass damit tatsächlich Tingle gemeint sein könnte. Immerhin hat Kumaru ja eine Karte von ihm gekauft und bisher waren die Angaben auf der Karte 100%ig korrekt; wäre diese Karte nicht gewesen, hätte er den Pfad zwischen dem Talus-Gipfel und dem Feen-Gehölz niemals entdeckt. Aber so lange diese Karte ihn nicht in die Irre führt, konnte dieser Artikel vom Morgenblatt Kumaru sowieso gestohlen bleiben.
      Auf einmal wurde Kumaru neugierig; was um himmels Willen machte ein Fluss-Zora hier in Labrynna? Nun gut, man könnte sich jetzt auch fragen, was Kumaru hier zu suchen hatte, doch war es im Grunde die Ausrüstung seines Gegenübers, die ihn etwas stutzig machte; er trug einen schönen Bogen bei sich, doch konnte sein Köcher vielleicht knapp 20-30 Pfeile tragen, und das wären nicht gerade viele. Und sein Dolch sah jetzt auch nicht unbedingt so aus, als ob es auf längere Zeit als Waffe zur Selbstverteidigung dienen könnte.
      Kumaru wusste nicht, wie er reagieren würde, wenn er dreist eine Frage stellte, die ihn persönlich nichts angehen würde, aber selbst nichts von seinem Anliegen erzählen würde. Kumaru erwartete eine Antwort ala: "Fass dir doch mal an die eigene Nase!", wenn er dies tatsächlich tun würde. Schließlich begann er zu erzählen, nachdem Kumaru einen Schluck aus seiner Feldflasche trank.
      "Ja, ich bin froh, hier in Labrynna zu sein, aber dies hat andere Gründe. Ich bin hier, weil mein eben angesprochenes Dorf angegriffen wurde. Ich suche nun nach Informationen über eben diesen Angriff, dabei wurde nämlich auch meine Mutter entführt; das treibt mich erst recht an, nach den Verantwortlichen zu suchen. Und ich werde auch nicht eher ruhen, bis die Angreifer gestoppt, die Leute meines Dorfes gerettet und meine Mutter befreit wurden. Was mich aber wirklich neugierig macht, ist deine Anwesenheit in diesem Abschnitt der uns bekannten Welt. Ich meine, du bist wie ich ein Fluss-Zora. Was hat dich also hierhin verschlagen?"

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    • Boyd Schimmerwasser [Zora]
      Im „zum goldenen Arachno“ – Bar
      Abends


      Ja triforcifix!
      Erst machte der Kerl eine Pause nach seinem „Habt Dank“ und dann erzählte er ihm in einer flammenden Rede seine halbe Lebensgeschichte. Ob er wohl in einer anderen Bar schon das eine oder andere Bier vertilgt hatte? Warum sollte er sonst mit einem Wildfremden so offen über Persönliches reden?

      Anscheinend war das besagte Dorf sein eigenes Dorf, was erklärte, dass Boyd diesen Kerl nicht kannte. Boyd stellte es sich schön vor direkt neben Hylia-Fluss und dem Wald von Phirone zu wohnen, die Beele-Hochebene in der Ferne aufragend. So viel Freiheit…
      Auch stellte sich Boyd es wunderschön vor, wenn die eigene Mutter entführt werden würde. Hoffentlichpassiert das bei mir auch mal… Doch für andere musste es natürlich das Horrorszenario schlecht hin sein und ein bisschen Mitleid hatte er schon mit dem Zora, er war ja auch keine böse Muräne. Die Frage war nun nur, was zur Hölle machte er Meilen entfernt hier in Labrynna, wenn sich dieses Dorf doch im Westen befand? Boyd kam zu der Vermutung, dass er höchstwahrscheinlich wirklich einfach betrunken war.

      Nun war er wohl am Zug. „…Ich meine, du bist wie ich ein Fluss-Zora. Was hat dich also hierhin verschlagen?"
      „Ich, äm…“ Ich bin hier, um einen Weg zu finden das Bündnis zwischen den Meerzora und den Gerudo zu kappen, um den Gerudo ihren wichtigsten Verbündeten zu nehmen und Hyrule somit vor den Untergang zu bewahren…
      Nein, er würde bestimmt seine geheimen Pläne nicht vor einem dahergelaufenen Fremden offenbaren. „...ich bin auf Reisen und suche nach einer neuen Heimat, um dem Krieg zu entfliehen. Lynna-Stadt gefällt mir bisher echt super, es ist nah am Wasser und, äm, der Maku-Baum wacht über dieses Land…“
      Sollte er ihn doch für einen Feigling halten, ihm war es relativ egal, was andere von ihm dachten.
      „Und warum suchst du in Lynna-Stadt nach Informationen über diesen Angriff. Es liegt ja doch, nun ja, ziemlich weit weg vom Wald von Phirone.“
      Gab es vielleicht ein paar geheime Verbindungen vom Gerudo-Reich nach Labrynna? Wenn ja musste er umgehend davon wissen, oder sprach etwa doch nur der Alkohol aus ihm? Jedenfalls erwartete er gespannt seine Antwort.

      Er wurde etwas wacher.
    • Kumaru [Zora] - mit Begleittier Figoko [Adler]
      Im "Zum goldenen Arachno" - Bar
      Abend


      Langsam aber sicher dachte sich Kumaru, dass er gerade nur verwirrte Gedankengänge hatte; einfach so jemandem alles persönliche zu erzählen. Wenn das so weiter geht, wäre er wohl bald reif für ein Gummigefängnis. Man kann ja immerhin auch nicht erwarten, dass sich jeder für sein Leben interessierte, so wie Kumaru für das Leben anderer. Vielleicht hat ihn auch nur die lange Reise zu schaffen gemacht? Wobei dies auch nur wieder ne billige Ausrede wäre...

      Auf Kumarus Frage hin antwortete der Zora, dass er hier sei, um ein neues Heim zu finden und dem Krieg zu entgehen. Das kam Kunaru irgendwie bekannt vor; Wald von Phirone, der komische Keaton mut seiner noch komischeren Begleiterin, die Syra verdammt ähnlich sah. "Jeder führt Krieg, doch keiner will ihn... da sind die neutraleren Länder wohl das Beste für die, die nichts mit Krieg zu tun haben wollen."

      Bei der Frage des Zora schrak Kumaru innerlich auf. Bei seinem ganzen Gerede vergaß er doch glatt zu erwähnen, dass er in einem Gespräch mitbekommen hatte, dass die Leute hier etwas wissen würden.
      "Verzeiht, ich bin wohl gerade nicht bei klarem Verstand. Ich bin hier, weil ich in einem Gespräch mitbekommen habe, dass die Leute in diesem Land vieles über diesen Angriff wissen sollen. Aus diesem Gespräch kam zwar nicht hervor, was für ein Angriff genau gemeint war, oder was angegriffen wurde, doch möchte ich mir keine Chancen entgehen lassen, um näher an mein Ziel zu kommen."
    • Boyd Schimmerwasser [Zora]
      Im „Zum goldenen Arachno“ – Bar
      Abends


      Armer Zora.
      Irgendwo war also irgendein Angriff gestartet worden, von denen die Leute in Labrynna angeblich etwas wussten und nun hatte er den ganzen langen Weg vom Wald von Phirone bis Lynna Stadt auf sich genommen, nur um dann wahrscheinlich im Endeffekt enttäuscht zu werden. Die Aussage „ich bin wohl grade nicht bei klarem Verstand“, sowie das plötzliche Aufschrecken bestärkten ihn nur in seiner Annahme, dass er wohl einiges an Alkohol getrunken haben musste. Das war aber schon okay, schließlich wurde seine Mutter kürzlich entführt.
      Ich hoffe du hast dich gut von deiner Mutter verabschiedet, du wirst sie wahrscheinlich nie wieder sehen…

      Boyd legte wieder seinen Kopf in die Flosse, dachte darüber nach wie unfair die Welt doch war und musterte den Zora.
      Er hatte wie er selbst einen Bogen, was doch eigentlich äußerst ungewöhnlich für einen Zora war. Wofür er den wohl brauchte? Meistens waren Zoras doch eher mit einem Speer bewaffnet.
      In dem Gesicht des Zoras lag ein wirklich enttäuschter Gesichtsausdruck. Boyd tat es wirklich leid, als Flusszora an dem Winterwendfest in einer stinkenden Bar mit ihm zu reden war aber auch wirklich ein ungünstig gewählter Zeitpunkt.
      Er fragte sich zu welchem Zeitpunkt er so pessimistisch und altklug geworden war. Eigentlich war er doch sonst so motiviert, aufgeweckt und, so viel musste er sich zugestehen, schrecklich naiv.
      Es war die Schuld von diesem verfluchten Winterwendfest! Er erinnerte sich an die Worte von dem Zora: „Möget ihr viel Freude in eurem Herzen tragen.“
      Aurelia hatte ihm einst gezeigt, dass nicht jeder Flusszora arrogant und langweilig sein musste. Außerdem war es doch Winterwendfest und da sollte man doch wenigstens versuchen etwas mehr Hilfsbereitschaft zu zeigen.
      Er richtete sich wieder etwas auf und zwang sich zu einem dünnen Lächeln.

      „Hör mal, ich will ehrlich sein, ich glaube nicht, dass die größten Chancen bestehen, dass du deine Mutter widersehen wirst, aber ich werde trotzdem versuchen dir morgen bei deiner Informationssuche zu helfen, wenn du magst. Am besten fängst du direkt bei dem Wirt hier an. Ich bin übrigens Boyd, aus Zoras Reich.“

      Er hielt ihm die Flosse hin.
    • Kumaru [Zora] - mit Begleittier Figoko [Adler]
      Im "Zum goldenen Arachno" - Bar
      Abend


      Auch wenn Kumaru bisher nichts an Alkohol zu sich gennommen hatte, musste er sich selbst zugestehen, dass er fast wie ein Betrunkener sprach. Doch das musste er ja nicht laut sagen. Die Gedanken, die gerade in seinem Kopf rumschwirrten, machten ihn noch ganz verrückt; er möchte es unbedingt schaffen, jeden aus seinem Dorf zu retten, doch machte ihn die Angst zu versagen total fertig.
      Nein, er ist ein Kämpfer und Kumaru, einen Nachfahren der Wasserklingen, kriegt man nicht so schnell klein. Was würde sein Vater in diesem Moment von ihm denken? Nicht auszumalen, was sein Großvater in diesem Moment sagen würde. Kumaru schwor ja bei seinem Blut, dass er seine Mutter befreien wird. Er begutachtete seine Hand, dabei fiel ihm auf, dass der Fetzen, der seine Wunde verschlossen halten sollte, weg war, doch konnte man die Narbe immernoch leicht erkennen.
      Plötzlich stellte der Zora neben ihm sich als Boyd vor und hielt ihm seine Flosse hin. Kumaru schüttelte daraufhin die Hand von Boyd. "Freut mich, Euch kennenzulernen, Boyd. Ich heiße Kumaru."
      Boyd sagte, dass er seine Mutter nie wieder sehen würde, oder zumindest eine verschwindend geringe Chance bestehen würde. Kumaru baute in sich eine leichte Wut auf, aber nicht auf Boyd, sondern auf die Angreifer. Mit einem leicht verstärketen Ton sagte er: "Ich werde meine Mutter befreien, und wenn es das Letzte ist, was ich auf dieser Erde tun werde!" Er zeigte Boyd die Innenfläche seiner Hand mit der Narbe, die Kumarus Trenndolch zu spüren bekommen hat, um seinen Schwur festzulegen. "Das schwöre ich dir!"
      Zudem bot Boyd ihm noch seine Hilfe an und sagte, dass sie morgen schon mit der Informationssuche beginnen könnten.
      "Ich danke Euch, dass Ihr mir helfen wollt. Wenn ich mich irgendwie bei dir revangieren kann, dann sagt es ruhig."
      Kumaru entschied sich, dem Rat von Boyd zu Herzen zu nehmen und den Wirt zu fragen. Na sowas, da kam er auch schon angestiefelt, um einige leere Krüge vom Thresen zu räumen. Kumaru fragte: "Verzeiht, mein Herr, aber ich habe eine Frage: Wisst Ihr etwas über einen Angriff auf ein Dorf, welches westlich des Waldes von Phirone gelegen hat?"
      Der Wirt antwortete ohne zu zögern, aber mit grimmigem Gesichtsausdruck: "Über einen Angriff? Ja. Aber nicht auf ein Dorf westlich dieses Waldes." Und schon verschwand der Wirt auch schon wieder in den hinteren Bereich der Bar.
      Kumaru war enttäuscht, aber die Suche hat trotzdem erst begonnen. Mal sehen, was er noch so an Infos zusammentragen kann, vor allem, da er jetzt die Hilfe von Boyd hat.

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    • Boyd Schimmerwasser [Zora]
      Im „Zum goldenen Arachno“ – Bar
      Später Abend


      Na eins musste man Kumaru lassen, er war so motiviert wie ein dickes Kind an einem Süßigkeitenstand… nicht dass dies ein Vergleich wäre oder so…
      Von diesem Schwur Quatsch a la ich-verdeutliche-meinen-Ehrgeiz-mit-Blut hielt Boyd nicht wirklich viel, aber wenn Kumaru es für notwendig hielt sollte er mit seiner Hand tun was auch immer wollte.

      Er bedankte sich bei Kumaru für das Angebot der Hilfe, aber fürs Erste wüsste er nicht, was Kumaru für ihn tun könnte. Dass der Wirt Kumaru nicht sonderlich weiterhalf verwunderte ihn nicht.
      „Sei nicht zu überrascht falls dir die Labrynner nicht weiterhelfen wollen, wir Zoras haben hier nicht grade den besten Ruf, den Meerzoras sei Dank. Vielleicht hast du morgen mehr Glück.“

      Der Wirt begann sämtliche Lichtquellen zu löschen und es wurde unangenehm dunkel im goldenen Arachno. Rauschbart war mittlerweile auf dem Tisch eingeschlafen und auch Boyd fühlte, dass es Zeit wurde ins Bett zu gehen. Eigentlich war es für ihn ja üblich bis spät in die Nacht auf zu bleiben und erst spät am nächsten Tag zu erwachen, doch die Reise hierhin hatte doch etwas an seinen Kräften gezerrt.

      „Also dann, ich werde jetzt schlafen gehen. Ich schlage vor, dass wir uns morgen vormittags spätestens hier treffen und dann mit der Informationssuche beginnen.“
      Mit diesen Worten verabschiedete sich Boyd und ging ins Zimmer Nummer 3, legte sich in sein Bett und schlief so schnell wie lange nicht ein.
    • Kumaru [Zora] - mit Begleittier Figoko [Adler]
      Im "Zum goldenen Arachno" - Bar
      Abend


      „Sei nicht zu überrascht falls dir die Labrynner nicht weiterhelfen wollen, wir Zoras haben hier nicht grade den besten Ruf, den Meerzoras sei Dank. Vielleicht hast du morgen mehr Glück.“

      Ja, den Meerzoras sein Dank...
      Auch wenn Kumaru nichts gegen sie hatte, musste er doch zugeben, dass sie doch von Natur aus sehr unhöflich gestrickt waren, leider.
      Boyd bedankete sich bei Kumaru für das Angebot, doch anscheinend wüsste er im Moment nicht, wie Kumaru ihm behilflich sein könnte. Aber falls ihm doch noch was einfallen sollte, soll Boyd das bloß um des Meeres Willen nicht verheimlichen, dachte sich Kumaru.
      Der Wirt begann damit, alle Lichter zu löschen und eine beinahe schon unangenehme Stille machte sich breit. Boyd verabschiedete sich für's Erste von Kumaru und ging auf ein Zimmer. "Verstanden, wünsche dir 'ne gute Nacht."
      Kumaru wunderte sich, dass Boyd nichts bezahlen musste, um hier zu übernachten. Konnte man sich hier umsoonst auf's Ohr hauen? Naja, Kumaru sollte es erstmal egal sein, er schlief sowieso viel lieber draussen bei Figoko und in der frischen Luft; hier drin war es eh viel zu stickig.
      Kumaru ging raus und zog sich seinen Umhang zu und seine Kaputze über seinen Kopf. Hier draussen vor der Tür schlafen wollte er nicht, aber vielleicht auf dem Dach? Er schaute sich um, da ihn ja niemand sehen sollte, während er auf's Dach kletterte. Er sah eine wunderbare Möglichkeit, wie er auf das Dach gelangen konnte; eine wunderschöne Kletterranke ragte weit hinauf. Mitten drin brach sie zwar ab, doch die Fassade des Gasthauses war etwas beschädigt, was auch noch eine gute Klettermöglichkeit bot.
      Nach einiger Zeit gelang es Kuamru, auf das Dach zu klettern und sah Figoko auf einem Wetterhahn, welcher mittig auf dem Dach platziert war; jeder konnte ihn wunderbar von unten sehen. Kumaru positionierte sich so, dass ihn niemand sehen konnte. Da diese Stätte am Rand der Stadt war, hatte er einen wunderbaren Ausblick Richtung Süden, ohne, das ein Haus im Weg stand. In der Ferne konnte er sogar Ambis Turm sehen. Er schloss langsam seine Augen und schlief ein...


      Figoko [Adler] - Begleittier von Kumaru
      Dach vom "goldenen Arachno"
      Abend


      Hui, das ist ja mal eine Stadt; groß, aber nicht besonders schön, nach Figokos Meinung. Sie hat sich, nachdem sie von Kumarus Schulter abgehoben ist, die Stadt von oben herab angesehen. Es waren sowohl viele Händler hier, als auch viele Reisende. Wobei die Reisenden meist Meerzoras waren, doch das störte Figoko herzlich wenig, ihr ist es lediglich nebenbei aufgefallen.
      Als sie zurück kam, saßen 2 Tauben auf dem Dach vom Gasthaus. Doch anstatt gleich wegzufliegen, begrüßten die Tauben Figoko freundlich, als ob sie sich schon seit Ewigkeiten kennen würden. Eigentlich ungewöhnlich für 'ne Taube, so ein Raubtier anzusprechen. Aber wenn das nicht schon genug wäre, hatten sie auch noch nützliche Informationen für Figoko. So berichteten sie, dass z.B. Ambis Turm für Außenstehende gesperrt sei, aber ein Zora mit einem Tattoo versucht hätte, da rein zu kommen. Figoko vermutete einen Meerzora. Oder das eine maskierte Bande versuchen würde, alle Reisenden, die aus Hyrule oder Keatos kommen, sofort zu töten oder zumindest zurückzuschlagen. In ihrem Lager sollen sie sich angeblich momentan darüber ärgern, dass ihnen 2 Flusszoras durch die Lappen gingen. Sie seien gegen jeden Fremden und wollen das Land von ihnen "befreien". War das etwa die Gruppe, die versucht hat, Figokos Meister Kumaru umzubringen, am Pfad zwischen dem Talus-Gipfel und dem Feen-Gehölz? Figoko wurde neugierig, war aber mehr an Ambis Turm und deren Geheimnisse interessiert.
      Es ist schon spät, sie würde Kumaru die Informationen morgen mitteilen, jetzt war sie aber müde. Wie sie es ihm mitteilen wird? Ja, da wird sie sich noch etwas einfallen lassen. Sie ist eingeschlafen und bemerkte Kumaru nicht, der gerade eben auf das Dach geklettert ist. Figoko schlief in Gedanken versunken ein...

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    • Boyd Schimmerwasser [Zora]
      Im "Zum goldenen Arachno" - Zimmer 3
      Später Morgen


      „Guten Morgen Welt und alle die sie bevölkern!“

      Diesen Morgen hatte Boyd außerordentlich gute Laune, woher die bloß kam?
      Sein Bett war erwartungsgemäß unbequem und die 10 Rubine, welche er am Vortag gezahlt hatte auf keinen Fall wert, doch das war egal. Heute würde er wieder durchstarten und dazu brauchte er kein Bett für Menschen.
      In seiner Motivation übersah er die erste Treppenstufe ins Erdgeschoss und plumpste mit einem lauten Rumpeln die Treppe hinunter.
      „Nichts passiert!“, rief er in die Luft, doch es war niemand da, der es hätte hören können. Der goldene Arachno war immer noch wie leergefegt, wundern tat es ihn jedoch nicht.

      Einigermaßen heile unten angekommen setzte er sich an den nächst besten Tisch und überprüfte sein Proviant. Er hatte noch Proviant für 2 Tage, welche er sich im südhylianischen Ozean zusammen gefischt hatte. Der Wasserschlauch war auch noch ausreichend gefüllt. Sehr gut! Die nächsten Tage würde er jedoch wieder alles im Lynna Fluss auffüllen müssen, doch war das Fischen eher ein Hobby denn eine mühselige Arbeit für ihn. Es hielt fit und machte auch noch Spaß.
      Während er so über den zu erledigen Kram und die Pläne für den Tag nachdachte verspeiste er eine Forelle mit Seetang.

      Ob Kumaru wohl auch schon wach ist?
    • Kumaru [Zora] - mit Begleittier Figoko [Adler]
      Dach vom "goldenen Arachno"
      Später Morgen


      Diese Scenen kannte Kumaru schon; diese hatte er bei der Lon-Lon-Farm. In der Nacht, kurz bevor er von dort aufgebrochen ist. Aber diesesmal scheint er die Geschehnisse nicht aus einer Perspektive zu betrachten, wo er selbst nur daneben steht, sondern sieht alles aus der Ich-Perspektive; er ist nun der fast tote Kumaru. Dort stand wieder dieser riesige Typ mit dem übergroßen Grinsen mit seinen 2 Schwertern, der Flügelmann, welcher seine versteckten Klingen wieder eingefahren hat und zum Schluss lag noch seine eigene Leiche da.
      Figoko lag ebenfalls tod da, während er selber noch zu atmen scheint. Leicht verschwommen sah er, wie sich die Grinsebacke und der Flügelmann sich unterhielten. Er bekam sogar das Gespräch ein bisschen mit:

      Grinser: Wir haben es fast geschafft, mein Freund. So, jetzt geht's an's eingemachte. Du kennst ja den Plan; gehe jetzt da rein und murkse Königin Zelda ab. Und keine Gnade für jeden, der sich dir in den Weg stellt, kapiert?

      Flügelmann: Aye, Captain, ist so gut wie erledigt.

      WAS!? Zelda töten? Kumaru versuchte, aufzustehen und das zu verhindern, doch hat er leider schon zu viel Blut verloren und konnte deshalb nicht aufstehen. Er hätte niemals gedacht, dass der Krieg so enden würde; Sieg für die Gerudos und ewiger Horror.
      Der Flügelmann schaute auf einmal zu Kumaru rüber, er hat wohl gemerkt, dass er noch nicht das Zeitliche gesegnet hat. Er ging zu Kumaru rüber und fuhr eine seiner versteckten Kilingen aus, während er sein Verband von seinem Arm nahm und seine Klinge säuberte. Also doch keine Wunde? Nein, da drunter war das Zeichen, welches diese Grinsebacke auf seinem Hut hatte. Naja, bis auf das Knochen-Kreuz unter dem eigentlichen Symbol, es sah so aus, als ob das Zeichen auf sein Arm gebranntmarkt wurde und nicht tattoowiert. Er kniete sich hin und zielte mit seiner Klinge auf Kumarus Stirn, dabei sprach er: "Hast gut gekämpft, Wasserschlucker, doch letztendlich werden die Gerudos gewinnen, wie du siehst. Genieße deine letzten Jahre im grünen und friedlichen Hyrule, denn es werden deine letzten sein."
      Was? Sie befanden sich doch schon im unruhigen Hyrule? Jetzt konnte man sich nicht mehr sicher sein, ob Kumarus Träume wirklich eine Vision waren, oder doch nur Alpträume. Der letzte Satz ließ daraus schließen, dass dieser Flügelmann wusste, dass das hier nur ein Traum sei. Mit voller Wucht rammte er nun seine Klinge in Kumarus Stirn...


      Mit einem Zucken wachte Kumaru nun auf und fand sich auf dem Dach des Gasthauses wieder. "Gibt's doch nicht. Wieso träume ich diesen Froschmist?"
      Er schaute rüber zum Wetterhahn, Figoko saß friedlich da und ist schon aufgewacht. Kumaru musste erstmal wieder richtig wach werden, denn seine Gedanken waren verstreut und erinnerte sich nicht gleich an alles, was er gestern erlebt hatte. Ach ja, er wollte sich ja mit Boyd treffen und mit der Informationssuche beginne. Aber als er wieder an seinen Traum denken musste, dachte er auch gezwungenermaßen an den Krieg, der bald wirklich zu eskalieren drohte. Und dann war da noch dieser Flügelmann... wurden sie nicht von ihrer Heimat vertrieben? Jedenfalls hatte man so einen nicht mehr in Hyrule gesehen. Wenn alle so drauf waren wie der in Kumarus Traum, dann hoffte er sogar, dass sie nicht wiederkommen würden.
      So sehr er sich auch wünschte, etwas gegen den Krieg tun zu können, machte er sich doch mehr Sorgen um seine Mutter und möchte jetzt mit der Suche beginnen. Er kletterte also schnell nach unten, die ganzen Frühaufsteher sahen ihm überrascht beim klettern zu, einer flüsterte sogar so laut, dass Kumaru glatt verstehen konnte, was dieser sagte: "Was auch immer es war, das Zeug muss gut gewesen sein."
      "Ach, wie schön, dass ich es besser weiß!" dachte sich Kumaru. Nachdem Figoko zurück auf seine Schulter flog, betrat Kumaru das Gasthaus und sah auch schon Boyd an der Theke, er gesellte sich zu ihm. "Einen wunderschönen guten Morgen wünsche ich dir, Boyd."

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    • Boyd Schimmerwasser [Zora]
      Im „Zum goldenen Arachno“
      Später Morge
      n

      An einem anderen Morgen hätte Boyd Kumaru wahrscheinlich für diese Dreistigkeit ins Gesicht geschlagen, doch nicht heute, denn an diesem Tag hatte er gute Laune und da kam ihm diese Fröhlichkeit grade recht. Einen schlecht gelaunten Kumaru hätte er aber auch wirklich nicht gebrauchen können.

      Überrascht wie ein Fisch bei der Jagd eines Zoras war Boyd als er das Federvieh auf Kumarus Rücken erspähte. Was beim ach so heiligen Jabu-Jabu hatter das da verloren?
      Er würde später auf jeden Fall danach fragen. Im Moment war sein primäres Ziel Kumaru zu helfen und nebenbei Information für seine Mission zu erhaschen.

      „Ebenfalls einen guten Morgen. Bist du schon bereit loszugehen?“

      Boyd schluckte den letzten Bissen seines Frühstücks hinunter, legte sich seinen Beutel zurecht und machte sich bereit zu starten. Heute würde ein guter Tag werden.
    • Kumaru [Zora] - mit Begleittier Figoko [Adler]
      Im „Zum goldenen Arachno“
      Später Morgen


      Motiviert wie noch nie antwortete Kumaru, dass er soweit sei und losgehen könnten. "Ich bin bereit, kann also losgehen."
      Er trat mit Boyd aus der Tür und überlegte, wie sie sich am Besten aufteilen könnten, um so schnell wie möglich viele Informatinen zusammen zu kriegen.
      Da fiel ihm ein, dass Figoko doch mithelfen könnte? Als tier könnte sie doch mit anderen Tieren reden, aber wie die Info dann Kumaru mitteilen? Ach, er würd sich was einfallen lassen, wenn es soweit ist. Er flüsterte zu Figoko: "Du hilfst auch mit. Sprich mit den Tieren und besorg dir ebenfalls Informationen."
      Figoko erhob sich von der Schulter, während Kumaru sich Boyd zuwandte.
      "Nochmals vielen Dank für deine Hilfe. Also, wie wär es, wenn du im südlichen Teil der Stadt suchst, ich im nördlichen Teil und uns in knapp 2-3 Stunden wieder hier treffen würden? Was hältst du davon?" fragte Kumaru Boyd und wartete auf eine Antwort.
    • Boyd Schimmerwasser [Zora]
      Vor dem "Zum goldenen Arachno"
      Später Morgen


      Das Federvieh zog von Dannen. Kumaru war wohl nicht das, was man einen normalen Zora nannte, welcher Zora konnte denn sonst behaupten einen Vogel zu haben.
      Er zeigte sich einverstanden mit seinem Plan und schlug die entgegengesetzte Richtung ein. Alleine zu fragen war eine gute Idee, so musste er seine geheimen Pläne Kumaru nicht offenbaren.

      Lynna Stadt - Süden
      Vormittags


      Wolkenverhangen und grau zog sich der Himmel vom Talus Gipfel bis zum Kugelkamm. Ein kalter Wind fegte durch die Straßen Lynnas. Boyd legte sich die Flossen um den Körper und lief in Richtung Lynna Fluss.
      War es dieses Jahr kälter als die letzten Jahre oder kam ihm dies nur so vor? Hoffentlich würden die Geister im Tempel der Jarhreszeiten gnädig sein und den Frühling schnell wieder ins Land bringen.

      Er passierte die nächste Straße.
      Lynna Stadt war zwar die größte Stadt Labrynnas, doch bei weitem nicht so groß wie die Metropole in Hyrule. Dennoch musste sich Lynna Stadt nicht hinter dem großen Nachbarn verstecken, im Gegenteil. Wenn die Blumen im Frühling sprießen würden und die Leute wieder auf die Straßen kämen musste es ein wirklich schönes Fleckchen Erde sein, mit Ambis Turm in der Ferne und dem Lynna Fluss nebenan.

      Boyd bemerkte, dass er sich schon wieder zu sehr mit irgendwelchen Gedanken ablenkte. Er ging zu der erst besten Person, die er entdecken konnte und sprach die Frau an:

      "Entschuldigen Sie mich, Madame, vielleicht können sie mir weiterhelfen? Gibt es vielleicht eine Bibliothek hier in Lynna Stadt? Ich möchte mich bezüglich der Meer Zoras informieren.
      Außerdem suche ich nach Informationen über einen Angriff auf ein Dorf westlich des Waldes von Phirone, haben sie vielleicht etwas darüber gehört?"

      Ein bisschen peinlich war es Boyd schon die letztere Frage zu stellen. Warum sollten Leute in Labrynna etwas über den Angriff auf ein kleines Dorf in Hyrule wissen? Mal abgesehen davon wussten viele einfache Bürger in Hyrule nicht einmal, dass Labrynna überhaupt existiert und andersrum würde das wohl nicht viel anders sein... oder?

      Er erwartete die Antwort der Frau.