Star Wars Episoden VII bis IX

    • Na kommt schon, das muss doch inzwischen schon jemand hier gesehen haben, oder?

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      Also gut find ich, dass es tatsächlich Star Wars ist. Sehr getreu der originalen Trilogie. Manchmal etwas ZU getreu, das kann schon sein (manchmal vermiss ich die schrägen Alienwelten), aber es hat sich sehr nach dem angefühlt, das es sein sollte.

      Okay, im Prinzip war's ne Variation von Episode IV, komplett mit Todesstern 2.0, aber es war gut genug gemacht, um mich zu unterhalten. Der neue Sith, der zuerst voll einen auf Super-Sithlord macht, aber dann unterm Strich kaum mehr ist als ein Praktikant hat mir besser gefallen als er vermutlich sollte. Ja, diesmal ist es der Sohn, nicht der Vater, der zur dunklen Seite übergelaufen ist, aber hey. Auch mit purer, dreister Nostalgie kann man Erfolg haben. Und er war ja irgendwie putzig mit seinen Wutanfällen und seinem unverhohlenen Darth Vader Fetisch. Bin schon gespannt, wer dieser neue Imperator-Nachfolger ist.
      Nur Rey hat für meinen Geschmack etwas zu schnell gelernt, die Macht zu nutzen. Das kam irgendwie ein bisschen abrupt.
    • Da bin ich so ziemlich bei Uly. A New Hope wurde für TFA schon sehr gemolken, aber andererseits hat Abrams es damit auch geschafft, das Star-Wars-Feeling von 1977 an den zweifelhaften Prequels vorbei behutsam in die Gegenwart zu überführen. Für den nächsten Film würde ich mir etwas mehr Eigenständigkeit wünschen (in der Komposition von Plot und Charakteren), aber sonst, ja, kann man erstmal so stehen lassen.


      I hate the word "fate". Birth, encounters, partings, success and failure, fortune and misfortune in life.
      If everything is caused by fate, then God must be incredibly unfair and cruel.


      Because, ever since that day, none of us had a future.
      The only thing we knew was that we would never amount to anything.
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      Ulyaoth schrieb:

      Nur Rey hat für meinen Geschmack etwas zu schnell gelernt, die Macht zu nutzen. Das kam irgendwie ein bisschen abrupt.
      Das fand ich eigentlich ganz gut umgesetzt, da sehr subtil. Über den Film hinweg hat sie immer wieder Dinge gemacht, die noch einen draufgesetzt haben, was die Macht angeht. Ich hab sie auch von vornherein als sehr intuitiven Menschen wahrgenommen - sie hat auf ihre Gefühle vertraut, Zweifel hast du bei ihr nur mal nach dem Schreck in dem Keller gesehen, alles andere war pure Entschlossenheit. Da scheint ihre Persönlichkeit einfach praktisch angelegt zu sein, denke ich mir. Zumal wir auch nicht wissen, wer sie nun eigentlich ist. Wer hat sie in diesem Dreckloch zurückgelassen? Von wem hat sie die Macht in dem Ausmaß? Da sind mal wieder so viele Fragen offen, dass ich ein wenig leide, dass es jetzt Warten heißt auf die nächsten beiden Filme. >.>


      Ich bin alles in allem jedenfalls sehr zufrieden mit dem Film. Er hatte alles, was ich von Star Wars erwarte, die Anspielungen auf die Originaltrilogie wurden wunderbar eingebettet, Wortwitz und Gefühl liefen nebeneinander, die beiden Hauptfiguren waren imo klasse ausgearbeitet und haben auch zusammen funktioniert.

      Was ich von unserem neuen Sith halten soll, weiß ich allerdings noch nicht so genau. xD Da fehlt es vielleicht etwas an Hintergründen, aber dann wiederum haben wir ja erst einen von drei Filmen. Ich bin zuversichtlich, dass da noch eine interessante Entwicklung vonstatten gehen wird. Aber in erster Linie möchte ich ihm aktuell einfach sein dummes Schwert in den Bauch rammen. :')
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      Nja, ich fands einfach komisch wie sie innerhalb von fünf Minuten nicht nur lernt, Kylos Mindcontrol auf ihn zurückzuwerfen sondern auch noch, "Das sind nicht die Droiden die ihr sucht" mit dem Stormtrooper zu spielen.

      Dass sie den Schwertkampf am Ende gewonnen hat wiederum, das fand ich okay, einfach weil sie ja erstens schon auf dem Tattooine-Verschnitt kämpfen gelernt hat und Kylo nicht mehr ganz gesund war.
      ...außerdem, muss man fairerweise sagen, zu dem Zeitpunkt weiß ja kaum noch jemand im Universum, wie man ein Lichtschwert richtig rum hält. Vader war der letzte, der noch richtige Techniken gelernt hat; vor allem Luke war ja großteils bloß DIY "Hauf drauf bis es stirbt". Wo soll Kyle denn je was gelernt haben.

      Wobei wir natürlich jetzt nicht wissen, wozu Snoke in der Lage ist.
    • Star Wars kriegt jetzt auch seine eigenen offiziellen Spinoffs und Nebenstorys, frei nach Marvel. Weiß nicht, wie sehr es mir gefällt, dass die Filme jetzt quasi im Jahresrhythmus erscheinen, aber zumindest scheint der Stil wirklich weit von Episode I bis III entfernt zu sein.



      Spielt anders als Episode VII noch während der Zeit des Imperiums (es könnte also Auftritte von Darth Vader geben), wobei ich mir einbilde, gehört zu haben, dass Han Solo einen eigenen Film bekommen sollte, Kann mich aber auch irren. Mich irritiert nur, wo die ganzen coolen Aliens und Alienwelten hin sind. Das sieht alles so irdisch aus.
    • Doppelpost! #noragrets



      Nächste Runde in Sachen Star Wars. (Wieso hat keiner was zu Rogue One gesagt, ich fand den voll gut?)
      Endlich hat Luke Dialogzeilen, wir kriegen Snoke zu sehen und Kylo sieht immer noch aus wie Snape als Teenager. Bin ich gespannt drauf? Und ob ich das bin!
    • Dieser Teil ist das Vorgeplänkel für den letztendlichen Schritt von Luke, zur dunklen Seite überzutreten.
      Immerhin sagt er, dass er Angst vor der Macht von Rey hat. Und wir alle wissen ja, dass Furcht zu Wut, Wut zu Hass und Hass zu unsagbarem Leid führt...
      Und dann sagt er zu Kylo am Ende den folgenschweren Satz: "Ich bin dein Vater" - während er ihm in der zuletzt gezeigten Szene seine Cyborghand entgegenstreckt. :D
      Pokémon-Tausch in der 6.Generation aus folgenden Spielen:
      Gen.3: Rubin, Saphir,
      Gen.4: Perl, Soul Silver, Heart Gold,
      Gen.5: Weiß, Schwarz 2,
      Gen.6: X, Omega Rubin
      Gen.7: Mond
    • So einfach war's wohl nicht, Retr0. :p

      Nja, angesehen hab ich mir den Film jedenfalls, aber das Interessanteste an ihm ist eigentlich eher, wie die Fans, Kinobesucher und Kritiker auf ihn reagieren. Während die Kritiken eigentlich (soweit ich gesehen habe) allesamt äußerst positiv waren, ist die Fangemeinde eher gespalten. Nicht einmal Mark Hamill selbst (Luke Skywalker) scheint mit dem Film zufrieden zu sein.


      Ich persönlich fand ihn... nicht direkt schlecht, aber es gibt sehr wohl Elemente, die ich nicht gut finde.

      (Achtung, tatsächliche Spoiler)

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      Blöd fand ich vor allem, dass der Film alle offenen Fragen aus Episode VII völlig ignoriert. Ich meine, nicht dass Snoke ein so tiefschichtiger Charakter gewesen wäre, aber immerhin war er mit mehreren doch wichtigen Fragen verbunden. Wo kommt er her? Wie hat er all diese Armeen und Raumschiffe bekommen? Wie hat er Kylo Ren auf die dunkle Seite gezogen? Nicht nur wird das nicht erklärt, sie killen ihn einfach unspektakulär in der Mitte des Films, ohne dass wir auch nur den Hauch einer Antwort bekommen.

      Generell mochte ich die Mitte des Films nicht besonders. Erstens zieht sich diese Slo-Mo-Verfolgungsjagd durch den luftleeren Raum viel zu lange hin, zweitens läuft der gesamte Plot um Snoke bzw Kylo Rens inneren Konflikt völlig ins Leere und drittens waren Reys und Kylos Interaktionen furchtbar nervig.
      ...Okay, Punkt 3 ist bloß mein persönlicher Geschmack.

      Außerdem: Der erste Star Wars Film ohne Lichtschwert-Duell. Nein, Snokes Leibgarde zählt nicht.

      Ich meine, sonst mochte ich ihn ja eigentlich. Luke war super, die finale Schlacht auf dem Salzplaneten war auch ausgezeichnet und der Angriff auf das Schlachtschiff zu Beginn war auch erstaunlich gut. Ich finde halt, man kann den Kurs von Star Wars auch ändern, ohne dass man einfach mit einem Schulterzucken alles, das im Vorgänger offen gelassen wurde, beiseite schiebt.



      Insgesamt wohl nicht der schlechteste Star Wars, aber Rogue One fand ich viel besser.
    • Ich werde den Film bald sehen, habe aber dementsprechend noch keine Ahnung.
      Was du schreibst, Uly, klingt aber nach nachvollziehbarer Kritik. Das würde ich ähnlich sehen.
      Zugleich nehme ich die neue Trilogie mit einer Prise Salz. Sie ist für mich nicht Canon, sondern ein ganz interessantes "Was-wäre-wenn", das man auf Zelluloid gebannt hat. :)
    • Der Film leidet meiner Meinung nach extrem unter dem Regisseur Wechsel. Abrams hat eine sehr sichere Schiene gefahren und sich an Lucas Entwürfen für Episode 7 gehalten. Johnson Hingegen nahm alle charactere, ihre Hintergrundgeschichte, alle offenen Fragen und führte das Universum welches Episode 7 gezeichnet hat ad absurdum.

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      Luke hat in r2d2 eine Karte mit seinem Standort hinterlassen. Er wollte NICHT sterben. In George Lucas Konzepten war es gedacht dass Luke von einem Sithgeist heimgesucht wird. Er rang mit der dunklen Seite an seinem Rückzugsort.
      Es ist eindeutig erkennbar dass tfa auf diesen Plot hinaus wollte. Johnson warf diese Idee über Bord. Seine Porträtierung von Lukes Wandel ist absurd.
      Der Mann der in dem zweitbösesten Mann der Galaxis (vader) noch einen guten Kern gesehen hat und ihn tatsächlich noch bekehrt bekommen hat, soll ein Kind töten wollen weil er in ihm einen Ansatz der dunklen Seite sieht? Und soll ihn nach seinem Wechsel komplett aufgegeben haben?

      Kylo rens character leidet hierunter auch. Es wird immer noch nicht sinnvoll erklärt warum er zur dunklen Seite gewechselt hat, obwohl so ein großes Potenzial für diese Geschichte in der lore der Sequel Trilogie gesteckt hat.
      In den erwähnten Konzepten kam Anakin als Machtgeist vor, der auch im Tod noch zwischen der dunklen und guten Seite zerrissen ist. Tfa zeigt kylo ren der darth vaders helm "anbetet". Man hätte hier die perfekte Vorlage gehabt Ben Solos bewegte Familiengeschichte als Grund für seinen Wandel zu Kylo Ren zu verwenden, stattdessen ist er einfach an einem schlechten Tag "durchgedreht".
      Seinen inneren Konflikt zwischen den Seiten hat er eigentlich mit dem Mord an seinem Vater Han besiegt , doch plötzlich wird er auch hier wieder als zerrissen dargestellt, was an sich ja nicht schlimm wäre, jedoch sind seine Wechsel zurück zur dunklen Seite oft so abrupt, dass man als Zuschauer oft den Eindruck hat sein Konflikt sei gespielt.

      Rey war in Episode 7 als Charakter ziemlich blank. Das war Luke in Episode 4 auch, doch die späteren Episoden konnten ihm markantere Charakterzüge geben. Das verpasst tlj mit rey jedoch. Das Mysterium dass um ihre Eltern gemacht wurde (ich bin mir immer noch sicher dass geplant war sie zu einem Skywalker zu machen.) wird hier einfach damit weggewischt dass ihre Eltern "Niemande" (wörtliches Zitat) sein sollen.
      Auch rey trägt einen Konflikt in sich der sie zur entgegengesetzten Seite der Macht zieht. Doch auch dieser wird unglaubhaft vermittelt. Reys Hintergrundstory ist eben einfach "nichts" und folglich gibt es auch nichts das die Furcht in ihr erwecken kann der sie zur dunklen Seite zieht.

      Snokes Tod ist verdammt unbefriedigend wenn wir genau wissen dass es zig offene Fragen gibt die wir nie aus erste Hand beantwortet bekommen. Leias Rettungssequenz ist absurd, ebenso wie lukes Tod und Reys Jeditraining.


      Dies waren tatsächlich nur die größten Probleme die ich sehe, es gibt natürlich viele kleinere Probleme.
      Visuell ist das der mit Abstand beeindruckendste Star Wars Film, doch die Handlung ist zu inkonsequent und fehlerhaft. Alles in Allem eine Enttäuschung. Nur Episode 1 würde ich schlechter einstufen.
      Immer für 25ct dankbar!
    • Das stimmt, das hab ich gar nicht erwähnt: Der Film sieht echt wunderschön aus, da ist jedes Design absolut top!

      Wobei ich Episode II sogar noch weniger mag als I, ich würde The Last Jedi (für mich persönlich) etwa auf dem Level von Episode III sehen. Das war auch ein Film, den ich vom Grundprinzip her mochte, aber der durch einige Elemente runtergezogen wurde.
    • Ulyaoth schrieb:

      Das stimmt, das hab ich gar nicht erwähnt: Der Film sieht echt wunderschön aus, da ist jedes Design absolut top!

      Wobei ich Episode II sogar noch weniger mag als I, ich würde The Last Jedi (für mich persönlich) etwa auf dem Level von Episode III sehen. Das war auch ein Film, den ich vom Grundprinzip her mochte, aber der durch einige Elemente runtergezogen wurde.
      Findest? :D
      Also mir haben Anakins Dialoge und Jar Jars Charakter Episode 1 zu kindisch gemacht. Aber ansonsten fand ich die Prequel Trilogie sehr gut geschrieben doch visuell eher mittelmäßig umgesetzt.
      Immer für 25ct dankbar!
    • Hm, ich kann da nicht viel hinzufügen, Uly hat schon viel gesagt was ich auch so empfinde. Ich mochte den Film sehr, es war nicht so das Wow-Element wie VII, aber ganz ansehnlich. Ich denke er lebte sehr von Charakteren, allerdings nicht unbedingt von einem guten Drehbuch.

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      Ich hoffe sehr dass Rose überlebt, aber bitte ohne eine einseitige Liebestragödie mit Finn. Ihr Charakter war für mich fast perfekt, nur der Kuss am Ende ist ein Negativpunkt.

      Ich bin mir auch sicher dass wir den "Hacker" nochmal in VIX sehen werden. Er ist ein moralisch dubioser Charakter, opportunistisch und wahrscheinlich das, was manch Zuschauer gerne wäre, also bäm, der kann nicht einfach so verschwinden.

      Mit Poe war ich ein bisschen zwiegespalten, einerseits mochte ich dass er mehr Aufmerksamkeit bekam, andererseits war es fast schon zu viel des Guten und einige Sachen fielen ihm zu einfach zu. Eine "Revolte" die total auf ihn hört? Schwierig.

      Naja, was kann man zu Kylo Ren sagen? Meiner Meinung nach ist er kein besonders guter Bösewicht, auch wenn ich Konflikte manchmal mag, wenn die "Bösen" nicht 100% böse sondern nur unsicher sind. "Höhepunkt" war die Szene vor dem Kampf mit Luke. Ich habe wortwörtlich zu meinem Sitznachbarn gesagt "der kann ja schlecht mit der ganzen Artillerie auf Luke schießen" und darauf kam der Befehl zu schießen. What. Kylo hat sicher seine Issues, aber so wirkt er halt doch wie ein trotziges Kind. Ist wahrscheinlich eine nachvollziehbare Villain-Origin-Story aber eh.
      >:3c