Nervige Vertreter

    • Seit fast 2 Jahren wohne ich schon in meiner neuen Wohnung, und die Zeugen waren mindestens 5 Mal da. 2 mal war ich sogar da, aber als ich "Bibel" gehört habe hab ich sofort die Tür zugemacht bzw. den Hörer aufgelegt.

      Die anderen Male, wo ich nicht da war haben die meinen Vorteppich auf die andere Seite gelegt, wo drfaufsteht "Bier-Annahmestelle - 24 Stunden geöffnet" :D
    • Also ich hatte bisher leider nur einmal die Erfahrung mit den Zeugen machen dürfen.... und das leider meine ich nicht ironisch oder so...
      Ich finde das witzig die aus dem Konzept zu bringen und ihre eigenen Worte zu verdrehen (tun die ja auch mit der Bibel und allem) :ugly:

      Als die Zeugen das einzige mal hier waren (wohne nun schon fast 5 Jahre hier) habe ich grade meinen Geburtstag gefeiert... dementsprechend hatte ich noch 3 Freundinnen bei mir und da wir alle Gothics sind und abends weggehen wollten waren wir entsprechend schon gekleidet inklusive Korsett und Co.
      Ich werde nieeeee den Blick vergessen von denen als ich die Tür aufmache und meine Freundinnen im Hintergrund um die Ecke schielten..... :lol:
      Als nix kam von denen fragt ich zuckersüß lächelnd was es denn gibt und die nur so "Wir wollten mit ihnen ...ähmm... reden... über Gott" Meine Antwort war, dass Gott mich nicht interessiert und ich schon genügend über den Teufel weiß. Daraufhin sind sie wortlos gegangen und tja... seitdem nie wieder gekommen ... ich frag mich nur warum :D

      Wobei ich dazusagen muss, dass ich an Religion generell durchaus Interesse habe und keineswegs (!!!) Satanistin oder sonst etwas bin... und ich bin auf ner katholischen Schule :D
      :dance: Stolze Mitgründerin des One-Piece-Clubs :dance:
      (wer beitreten will,bitte eine PN an mich schicken,denn wir brauchen noch Mitglieder)



      Hier grüße ich:der AntiValentinstag-Handball-und Volleyballclub ebenso wie One-Piece-Club mitgründerin KillerSheep und die Mitglieder Rayne, Son-Of-War und jetzt NEU Theseus und Shirehorse
    • Ich hatte schon mal die Jehovas vor der Tür und dabei das "Jehova Jojo" erfunden...
      Man braucht nur eine Klingel mit Mikro... ihr wisst schon was ich meine... mit dem Hörer und Aufschlussmechanismus per knopfdruck, wie man ihn in jeder zweiten Mietwohnung findet.
      UND dieser sollte an einem fenster mit ausblick auf den Hauseinang stehen damit man die Nervensägen auch sieht.

      Naja, es klingelte halt und nach dem Satz "Wir sind die Zeugen, wir wollen mit ihnen über Gott sprechen" ließ ich sie im regen stehen und wartete bis sie gerade losgehen wollten. In diesem Moment drückte ich auf den Aufschlussknopf und nam den finger in dem moment runter in welchem sie die Türklinke in der Hand hatten.
      Diese Prozedur wiederholte ich 4 mal, dann gingen sie erst entgültig.

      Ein paar meiner klassenkameraden haben das in Ihren Wohnungen auch abgezogen und nen rekord von 16(!) tricksern hintereinander aufgestellt.

      Ich hatte leider nie mehr besuch von den zeugen... schade ;)

      Was mir noch einfällt, und sicher auch als Vertreter druchgeht sind die Gewinnspielanrufe.
      Ich habe meinen spaß dabei sie an eine Warteschleife zu setzen. Ein paar anrufe habe ich sogar aufgenommen und mal meinen Klassenkameraden vorgeführt was für hartnäckige Vögel es gibt und wie erfrischend lustig bis ungehalten sie auf die Warteschleife reagieren.

      BEVOR ICH ES VERGESSE:
      Wenn ihr so eine Gewinnspielhotline am hörer habt, schreit ein paar sekunden laut rein und legt auf... danach ist im grunde IMMER ruhe.
      "I believe in a universe that doesn't care and people who do."
    • Ich finde, das Thema könnte man ins Off-Topic verschieben, das ist recht gut und mancherlei Story richtig ulkig (besonders die von kitekatkatze).



      Ach, die Jehova-Zeugen fand ich gar nicht übel. Ihre Wachturmheftchen waren mehrsprachig und meine Mutter hielt es für eine gute Idee, wenn ich damit übe, hin und her zu übersetzen. Und der Inhalt war auch kein anderer als das, was ich durch meine katholische Familie und meinen katholischen Religionsunterricht an jeder Ecke erfuhr. Leider sind die Texte grob inhaltlich übersetzt und weniger detailgetreu - dadurch lasen sie sich wie zwei verschiedene Texte statt wie ein Übersetzungstraining. Aus diesem Grund las ich sie ziemlich selten, denn immer wenn ich mich gefragt habe "Hm, das Wort in diesem Zusammenhang, wie könnte man das am besten übersetzen?", las ich im Vergleichstext etwas recht Entferntes, sodass das Lesen nicht so ganz fruchtete.
      Und irgendwann bekam ich auch 'ne Bibel geschenkt. Na ja, warum auch nicht.
      Aber derzeit habe ich keinen Kontakt zu ihnen und bin auch nicht dran interessiert. Auch habe ich keine Ahnung, ob meine Mutter die Heftchen weiterhin sammelt. Da ich keine mehr sehe, vermute ich, dass sie's nicht mehr macht.


      Während die Jehova-Zeugen bei den Gesprächen mit meiner Mutter an der Hausschwelle verblieben, habe ich einen Arcor-Mitarbeiter tatsächlich mal ins Haus gelassen, weil ich sowieso an einem der Pakete interessiert war. Ich war allein zu Haus, wir kamen vom Thema ab, dann hab' ich von allerlei Dingen erzählt, die mich zu dieser Zeit sehr interessiert hatten, der Typ kam mir plötzlich sehr nahe, es kam daraufhin zum sexuellen Übergriff im großen Stil (meine Jeans verhinderte aber zu Direktes) und urplötzlich kam meine Mutter nach Hause und der Typ raste direkt hinaus.

      Das waren dann meine Erfahrungen mit entsprechenden Vertretern.
      Ein Bekannter hatte zudem auch mal Versicherungsvertreter bei sich. Nun baut er seinen Wein selbst an und lud die Vertreter beim Besuch spontan dazu ein, diesen zu trinken. Es endete damit, dass beide betrunken aus dem Haus torkelten. Haha, manche nehmen ihren Job echt nicht so ernst. :D

      Aber Vertreter sind ebenso nur Menschen, auch wenn sie durch ihren beruflichen Auftrag mit einem in Kontakt treten. Und manchmal neigt man dazu, zu vergessen, dass auch ihre privaten Seiten ebenso vorblitzen könnten.

      Und sonst hat sich meine Mutter mal eine Zigeunerin eingefangen, die sie erst mit langem Ach und Krach rausjagen konnte.


      @Dragynn999
      "Wenn ihr so eine Gewinnspielhotline am hörer habt, schreit ein paar sekunden laut rein und legt auf... danach ist im grunde IMMER ruhe."
      In den Hörer reinschreien? Also so ganz ohne Worte einfach nur schreien? :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Salev ()

    • Original von Dragynn999
      @Salev:

      Naja, beim ersten mal habe ich aus reiner Frust heraus nur Wortlos in den Hörer gebrüllt.
      Es war der 12 (!) Anruf in nur einer Stunde.

      Bei dieser Vorstellung musste ich jetzt ziemlich lachen. Einfach nur ins Telefon schreien, hahaha. :ugly:
      So oft wurde ich zum Glück nie angerufen. Bei 12x würde ich vermutlich aber auch austicken. Bei mir waren's i.d.R. irgendwelche Umfragen, die sich mit 'ner neuen Nummer, die ich ohnehin bekam, erledigt haben. Seitdem hat meine Telefonnummer nichts mehr bei Gewinnspielen zu suchen und ich nehme nur noch teil, wenn ich die kompletten AGB und Teilnahmebedingungen gelesen habe. :D
    • Ich frage mich was passiert, wenn Vertreter bei Zeugen zuhause klingeln. Oder andersrum. Das wäre bestimmt sowas wie ein Kampf der Giganten wer wem jetzt was aufschwätzt. "Haben sie Interesse an unserem hochwertigen Staubsauger?". "Hmm. Reden wir doch lieber über Gott.". :ugly:

      Aber joa. So wirklich häufig kommt bei uns eigentlich niemand. Ich glaube bis auf neulich 2 Leute von einem Stromanbieter hatten wir einige Jahre keinen Besuch von den Zeugen oder Vertretern jeglicher Art. Auch telefonisch ist hier kaum was los. Lediglich solche Umfrage-Leute haben wir auch schon mal gehabt. Als Uni Bonn haben die sich ausgegeben, wenn ich mich richtig erinnere.^^


      11.11.11
    • Original von Finstergarde
      Als Uni Bonn haben die sich ausgegeben, wenn ich mich richtig erinnere.^^


      Es ist garnicht mal so selten, dass Studenten bzw. ganze Institute an Universitäten auf Telefonumfragen zurückgreifen. Besonders bei sozialwissenschaftlichen Studiengängen kommt das häufig vor, weil Telefonumfragen recht effizient sind