Dialekte - peinlich oder Kulturerbe?

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    • Ich glaube, ich spreche sowas wie "Interdialektal".
      Ich hab in der Umfrage einfach mal "Anderer" gewählt.

      Zu Demonstrationszwecken tipp ich den Rest de Posts mal, wie ich (meine ich) reden würde.

      Also, bei mir is dat so, dass meine Eltern aus Westfalen komm. Allerdings bin ich im nördlichen Niedersachen aufgewachsen, wiederum jedoch nicht nördlich genug, um einen Ostfriesenslang mitbekommen zu haben^^.
      Allerdings isses mir schon untergekommen, dass Leute mich blöd angeschaut haben und fragten, was n "watzen" bedeuten soll. Außerdem fand es eine Bekannte auch schon ulkich, dass ich beim Wort "Zwirn" den Vokal sehr rund betont hab, statt halboffen auszusprechen...
      Mein Kollege denkt zudem immer, ich würd "Gedünst" sagen, weil er wohl mit "Gedöns" nix anfangen kann.

      Letztlich fallen mir immer mal Wörter aus anderen Dialekten in den Mund. Vokabeln wie "gell?", "icke" (ausm Berlinerisch hab ich wohl so manches mal nen kleinen Hauch im Gequassel).
      Dazu fällt mir gerade ein: Wie ist eigentlich der Hochdeutsche Begriff für Appelkitsche? Gibts da ein'n? Ist der das vielleicht schon?

      Bleiben letztlich noch zwei Dinge zu sagen: Bye bye, Genitiv, war schön mit dir! :'-(

      ...und: Irgendwie hab ich den ganzen Post nu ziemlich hochdeutsch verfasst. Kulturell hab ich echt wenich mit aufn Wech bekommen - besser gesagt: Nüscht xD Ich bin der allerhochdeutscheste hier im Board.


      Oh, fast hätte ich vergessen: Der Kasache bei uns auf der Arbeit ist der Knüller - da muss ich immer nochma nachfragen, wat der gesacht hat.
      Russischer Akzent+Bayrischer Dialekt+Halbe Sätze/fehlerhafte Grammatik= Ultimatives Chaos xD... aber nett isser.


      EDIT: Auch interessant: Hier im Harz-Gebiet wundern sich die Leute mehr, wenn man nachmittags noch "Moin" sagt, als im nördlichen Niedersachsen o0?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Torpedobear ()

    • Original von FoWo
      Original von V-K
      aber sprechen tu ich nur dialektfreies Deutsch.

      Sofern das kein Sarkasmus war, hast du dir damit eigentlich schon ins eigene Fleisch geschnitten...

      Ich find's erstaunlich, dass so viele behaupten, sie wären dialektfrei. Wahrscheinlich konnt ihr nicht gut reflektieren, denn so wirkliches Hochdeutsch spricht wahrscheinlich kaum jemand. Klar, es heißt, Hochdeutsch existiere nur um Hannover herum, aber Mundarten jibbet immer und da kannse ooch nix jejen maache.

      Naja, ob meine Sprache jetzt 100% dialektfrei ist, weiß ich nicht, aber mir ist nicht bekannt, dass ich irgend einen Akzent habe. oO
      (Nein auch nicht den Berliner Akzent).
      Grüße: The One called Link, Triforce-Link, dark-linky, Bad Boy, Anubis, MC Flurry, Saku, blue Link ^^



      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von V-K ()

    • Rein theoretisch müsst ich nordniedersächsisch sprechen. Mir is allerdings nich bekannt, dass ich was anderes als hochdeutsch sprechen würd, kenn auch hier in der Umgebung außer Platt und Ostfriesisch keine Dialekte. Und mit "Nordniedersächsisch" kann ich genausowenig anfangen wie mit "Niedersächsiche Mundart", also hab ichs erstmal gelassen mit Ankreuzen. xDp

      Fällts denn schon unter Dialekt wenn man nur einzelne regionalspezifische Wörter benutzt? Wobei mir nichmal da genug einfallen würde, ich glaub schnacken sagt man sonst eher nicht. Und Wat statt Was vielleicht auch noch - Moin zählt nich.

      Okay, ich hab mich mal kurz informiert. Angeblich spricht man hier Nordoldenburger Platt, also "reinstes Nordniedersächsich". Das scheint sich aber wohl nur auf Plattdeutsch zu beziehen, was hier im Grunde kein Schwein wirklich spricht. Also kann ich wohl weiterhin davon ausgehen, hochdeutsch zu sprechen. Feinsen. :]


      oh, btw: Sprudel is Limo. :O
      The World is full of Kings and Queens.
      Who blind your eyes, then steal your dreams.
      It's Heaven and Hell!



      AH! Du versaust mir den Groove!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Freddi ()

    • Da ich in der Nähe von Bonn (und deshalb auch iwie in der Nähe von Köln) wohne, kann man sagen das ich ab und an Wörter "verkälsche"
      Meine Großeltern haben nur so gesprochen und da ich oft bei denen war hab ichs mir abgeschaut^^ Und wenn ich bei denen bin red ich meistens auch nur kölsch.
    • Original von V-K
      Naja, ob meine Sprache jetzt 100% dialektfrei ist, weiß ich nicht, aber mir ist nicht bekannt, dass ich irgend einen Akzent habe. oO
      (Nein auch nicht den Berliner Akzent).

      Wenn man sich nicht näher damit befasst hat, weiß man oftmals gar nicht, dass man doch regionalen Besonderheiten unterliegt.
      Beispiel: Wir regen uns vielleicht auf, dass im Süden China "Kina" genannt wird, dabei ist unser "Schina" auch nicht das perfekte Hochdeutsch.
      Oder wie schon genannt, Wörter auf -ig werden -ich gesprochen, z.B. "Honich", "vierzich". Außerdem scheinen wir die Vokale weniger zu betonen, so dass es schon fast wie "vürzich" klingt.

      An dieser Stelle möchte ich mal auf ein Projekt der Uni Augsburg verweisen, in dem Karten von regionalen Sprachweisen erstellt werden. Hier ein Beispiel:
      [IMG:http://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/germanistik/sprachwissenschaft/ada/runde_2/karten/f05.jpg]
      Zwar kann man durchaus mit den Begriffen anderer Regionen etwas anfangen, trotzdem sind manche einfach je nach Ort gebräuchlicher als andere. Das Projekt findet sich hier: philhist.uni-augsburg.de/lehrs…k/sprachwissenschaft/ada/
    • Ich bin e Saarlänner unn das is ah gudd so. Wenn ich nur mit Leid sesamme bin, die ah ausm Saarland sinn, schwetz ich normal Saarlännisch (oft ah in de Schul mit de Lehrer^^) aber wenn ich mit Leuten aus anderen Bunderländern zu tun habe oder Referate etc. halte kann ich natürlich auch Hochdeutsch sprechen. :D

      Wieso sollte ich mich für meinen Dialekt schämen? Einen Dialekt fände ich hinderlich, wenn er die Kommunikation behindern würde. Dies ist bei den meisten Jungen Leuten aber wohl nicht der Fall. Wenn man Leute nicht versteht, liegt dies meistens an dieser "krass alda ey"-Krüppelsprache aber nicht an den Dialekten.
      Krieg ist Frieden
      Freiheit ist Sklaverei
      Ignoranz ist Stärke

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Daishi ()

    • Es lebe das Fernsehen, denn dadurch kann sogar ein hochdeutsch-erzogenes Kind wie ich noch den ein oder anderen Dialekt aufschnappen. :thumbs_up:

      Aber anerzogen ist mir kein Dialekt und bin auch froh, dass ich Hochdeutsch spreche (unter Freunden ist das dann eher Hochdeutsch + Umgangssprache :P). Eine Freundin hat einen Sprachenmix zwischen Hochdeutsch, hessisch und Umgangssprache, was sich natürlich auch auf die Schriftsprache abfärbt. Das "A" für Ausdruck ist in ihren Aufsätzen nicht selten.
      Einen Dialekt anzuerziehen finde ich nicht tragisch, solange das Kind auch noch vernünftiges Hochdeutsch lernt. Man sieht am Beispiel meiner Freundin, wie sehr das dann noch im weiteren Leben zur Last fallen kann.
      Abschaffen muss man die Dialekte nicht, aber tragisch fände ich es auch nicht, wenn wir sie nicht mehr hätten.
    • RE: Dialekte - peinlich oder Kulturerbe?

      Original von CAMIR
      Seid ihr Dialektsprecher? Wenn ja, welcher Dialekt? Und wie steht ihr dazu? Hat euch der Dialekt in irgendeiner Form Probleme bereit in der Schule oder sonstwo?


      Ja, ich bin Dialektsprecher, genauer: Ich spreche Mittelbairisch, und ich stehe völlig dazu. So sehr ich auf ein sauberes Hochdeutsch im Schrift- und Geschäftsverkehr Wert lege, so sehr liebe ich meinen Dialekt im täglichen Umgang mit meinen Sprachgenossen. Trotzdem möchte ich aber Deine Einschätzung bezüglich der hochdeutschen Grammatik, insbesondere des Genitivs, nicht teilen. Hochdeutsche Grammatik bleibt hochdeutsche Grammatik, und bairische Grammatik ist ein Fall für sich selbst. Ich jedenfalls möchte keine Relativpronomen à la "Das Mädchen, das was Dich gesehen hat" oder Formen wie "Das ist meinem Mann sein Bruder" im Hochdeutschen haben. Im Bairischen sind sie aber absolut in Ordnung.

      Probleme hat mir der Dialekt bisher nicht bereitet, denn in der Schule sprechen auch die Lehrer Bairisch. ;) Der Dialekt gehört einfach zu unserer Kultur, zu unserem Gemeinschaftsgefühl, zum Wir sind Wir.

      Aber die Dialekthasser können sich insofern freuen, als die Mundarten ohnehin am Aussterben sind. Wer nach München fährt, muss mit viel Geduld nach einem Menschen suchen, der noch Bairisch spricht, und selbst am Lande breitet es sich aus, dass man nur noch Hochdeutsch spricht, oder zumindest, was man dafür hält.

      Ich jedenfalls bin ein Verfechter der sprachlichen Vielfalt. Ich trauere schon der Tatsache hinterher, dass es nur noch eine allgemein anerkannte Schriftsprache gibt. Früher gab's die lutherisch-evangelische Schriftsprache (aus dem Mitteldeutschen stammend) und die kaiserlich-oberdeutsche Schriftsprache. Aber das nur am Rande, wen's interessiert. :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hyrule ()

    • Sauerei, wo ist Mölmsch?! O__o
      Oder wenigstens (Ruhr-)Pott?
      Dat is doch net zu glooben!

      Nee, ich find Dialekte super xD
      Ich selbst hab nur nen kleinen Dialekt (halt ein wenig Pott, ich kann nicht gut das, was oder Ähnliches sprechen, es wird direkt auf wat, dat reduziert x3), aber ich finde es immer wieder interessant.
      Wobei ich einen zu heftigen Dialekt wieder unpraktisch finde. Wenn man mit jemandem aus Bayern nicht kommunizieren kann, weil sein Dialekt so stark ist, ist es ja auch blöd.
      Aber jedes Land hat Dialekte.
      Ich sprech das Flämisch der Französisch-Belgier. Aber das Flämisch der Amsterdammer versteh ich überhaupt nicht, dass von Brüssel geht noch.
      Es wäre wohl zu einfach, wenn jede Sprache ohne Dialekte auskäme (und die gibt es schon automatisch, sobald jemand eine fremde Sprache spricht [ich sag nur Maraike Amado])
    • Ich als Zwischending von Berliner und Brandenburger (-> Potsdamer) bin sowohl mittel-, als auch südmärkischen Dialekt angewohnt. Ich denke, ich spreche eher so 'ne Mischform aus Hochdeutsch und Mittelmärkisch, wobei ich beim Schnellsprechen mehr dazu tendiere, im Mittelmärkischen zu verfallen.

      Mir ist es eigentlich egal, ob ein Mensch einen Dialekt spricht oder nicht. Es hat sogar etwas charmantes an sich, finde ich, ich weiß nicht, wieso.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Graf Ganon ()

    • In Österreich aufgewachsen, daher österreichischer Dialekt - oder sagen wir, Akzent, denn für gewöhnlich drücke ich mich relativ hochdeutsch aus. Um genau zu sein, hochdeutsch mit ner Mischung aus Wienerisch und Waldviertlerisch (sofern man letzteres als eigenen Dialekt sehen will. xD)

      Andrerseits bin ich da enorm anpassungsfähig. Schickt mich nen Monat nach Norddeutschland, wenn ich zurückkomme, hab ich nen norddeutschen Akzent.


      An sich stören mich Dialekte überhaupt nicht, ich muss nur in der Lage sein, den anderen auch verstehen zu können. xD
    • Original von CAMIR
      @ Flush: Lass mich bitte einen Irrtum auflkären: Die Gegend um Hannover ist nicht dialektfrei, wie die dort lebenden Menschen immer gerne (manchmal ein wenig herablassend) anmerken. Es ist nur der Dialekt, der zum Standard erklärt wurde.

      Was natürlich nicht irgendwie dasselbe ist.
    • Ich find's toll, dass es einmal einen solchen Thread gibt. Früher gab es mal etwas ähnliches, aber da ging's nur um Pros und Cons, es wurde auch viel gestritten, das nervte. Bitte die Alternative "Saarländisch" in die Liste einfügen!

      Camir hat ja schon viele linguistische Details genannt. Das sprachwissenschaftlich Interessante sind schlichtweg Syntax und Phonetik der Dialekte - hier macht man es sich einfach und ignoriert völlig die Existenz des Präteritums, da da verwendet man Laute, die das Standarddeutsch überhaupt nicht kennt, dort erfindet man die sogenannten "Grumbeeren", also Neologismen.

      Ich selbst spreche fließend und perfekt saarländisch, worauf ich recht stolz bin und es nicht missen möchte. Leider fällt es dem Saarländer naturgemäß recht schwer, sich in perfektem Standarddeutsch zu artikulieren. Er mag das "ch" nicht, bzw kann es nicht, er sagt nur "sch", es holpert seine Grammatik, er kann zur Hölle nochmal in jeder Verbalphrase ein oder 2 mal "tun" auftauchen lassen (meistens in der Form "Eisch dääd XY duun" - Standarddeutsch: "Ich täte XY tun") und letztlichkommt in der Regel nur Müll heraus, wenn ein uriger Saarländer sich anstrengt, Standarddeutsch zu sprechen. Heinz Becker hat das mal recht schön in eine Fernsehsendung verpackt, vllt kenn ja jemand "Familie Heinz Becker".

      Mein eigenes Standarddeutsch ist auch nicht 110% astrein, für einen Saarländer aber schon ziemlich gut. Icch sage zB oft "net" statt "nicht", auch mein "ch" ist oft genug ein blankes "sch". Aber sonst passt alles. Das Tolle ist: ich kann von einer Sekunde auf die andere switchen, je nachdem, ob nun der Dialekt angebracht ist oder nicht.
      Meinen Kindern würd ich auf jeden Fall den Dialekt neben dem Standarddeutsch lernen lassen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Acrobat reader ()

    • Ich spreche Hessisch - genauer gesagt Kasselänisch. Wenn ich etwas schreibe, wie z.B. hier im Forum, dann ist es natürlich sauberes Hochdeutsch.

      Hochdeutsch spreche ich nie, da mein Dialekt von allen verstanden wird. Was ich nicht mag ist Südhessisch (darunter fällt auch das Pseudohessisch von Maddin Schneider) und Sächsisch. Wienerisch mag ich sehr gern, aber nichts geht über mein geliebtes Kasselänisch.
      ...
    • Original aus der Wikipedia, Niederlausitzer Mundart:
      Durch die fast hochdeutschsche Aussprache und das Fehlen spezieller regionaler Wörter und Redewendungen wird die Niederlausitzer Mundart schnell von Zuzüglern erworben und findet fließend Eingang in die Umgangssprache.

      'Im Wiidaspruch zuma(r)-tikl maineich aba, "mia" un(d) "mich" korrekt 'ainsetzn zu kö-nn. oO

      *wieder normal schreib*

      Die Schalten-Partizip-Problematik ist mir sehr wohl bewusst und fällt mir auch immer wieder auf, sowohl bei mir als auch bei anderen. :D

      @Lüffel: Danke für die Karte. :D Jetzt weiß ich zumindest, dass ich, je nachdem, wo ich mich gerade befinde, nach einem Putzlumpen (okay, gerade noch akzeptiert!), Hader (was ist denn das für ein Wort? oO), Aufnehmer (wtf? könnten das nicht auch Tampons sein? :ugly: ) oder Scheuerlappen (*yay*) fragen muss. xD

      Ark

      EDIT: CAMIR, was sollich da 'ankroizn? Kai-nn?^^

      EDIT2: Die Wikipedia hat's mal wieder voll drauf: "Es klingt wie ein etwas schlampiges Hochdeutsch." Richtig so! :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Ark ()

    • o__O
      Kein Berlinerisch? Das find ich nicht nett xD
      Naja. Berlinerisch halt. Von klein auf. Schon allein, weil meine Mutter berlinert und ich das halt von klein auf mitbekommen hab. :o
      [IMG:http://img693.imageshack.us/img693/9329/signaturzfb1.jpg]
      'Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.'
      Albert Einstein.

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    • Original von Zeldabraut
      o__O
      Kein Berlinerisch? Das find ich nicht nett xD
      Naja. Berlinerisch halt. Von klein auf. Schon allein, weil meine Mutter berlinert und ich das halt von klein auf mitbekommen hab. :o

      Siehe Karte aus CAMIRs Eröffnungspost. Berlinerisch fällt im linguistischen Sinne unter Südmärkisch.
    • Original von Senfsamen


      Die Gründe dafür sind ganz einfach: wer Sächsisch spricht, wird weniger ernst genommen, weil dem Dialekt leider Gottes dieses tölpelhafte bäuerliche Image anhaftet. Gerade in den alten Bundesländern wirst du teilweise absolut herablassend behandelt, wenn du dort ostdeutsche Dialekte sprichst. Es ist traurig, dass das so ist, aber ich merke auch an mir selber, dass ich bei Leuten, die mich mit tiefstem Sächsisch anreden, automatisch mental einen Ganz zurück schalte und erstmal "Oh Gott" denke.



      Genau so ist's xD.

      Ich bin kein grosser Freund von Dialekten, die meisten klingen fuer mich ziemlich grauenhaft. Darunter auch Saechsisch, aber ganz kann ich nicht aus meiner Haut, daher haftet mir dieser Dialekt mal mehr mal weniger an :x
      Ich bin durchaus in der Lage Hochdeutsch zu sprechen und bemuehe mich auch die meiste Zeit darum, aber ab und zu kommt's halt doch durch xD Vielleicht liegt's auch daran, dass ich sehr anfaellig fuer verschiedene Dialekte und Arten zu Sprechen bin. Ich gewoehn' mir sowas schnell an :x Sobald ich also laenger mit bestimmten Personen(-gruppen) zusammen bin, verfall' ich unbewusst in deren Betonung, nutze aehnliche Woerter etc. '_';;