Filme, die ihr gerade gesehen habt

    • Drachenzähmen leicht gemacht 2

      Gott wie lange hab ich auf diesen Film gewartet. Worum gehts?

      5 Jahre nachdem die Wikinger von Berk sich mit den Drachen angefreundet haben, möchte Haudrauf das sein Sohn Hicks, Stammesoberhaupt wird. Hicks hat dazu natürlich keine Lust und möchte mit seinen Drachenfreund Ohnezahn die Welt erkunden. Dabei trifft er auf seine totgeglaubte Mutter und jede Menge neue Drachenarten und einen neuen gefährlichen Feind.

      WOW, WOW, WOW...einfach nur geil. Wie erwartet war der Film der Hammer. Ich liebe ihn und ich würde mich ihn mir sofort nochmal anschaun. Alles hat gepasst, von vorne bis hinten...leider muss man auf Teil 3 wieder warten... :mpf:

      Was mir jedoch einen gehörigen Dämpfer verpasst hat und ich nicht erwartet hätte:
      Spoiler
      Haudrauf beschützt Hicks und stirbt dabei...und das schlimmste: Ohnezahn hat ihn getötet
    • In den Spoilern steht die Meinung, die Zusammenfassung vorher halte ich möglichst kurz.

      Aguirre - Der Zorn Gottes
      Eine Gruppe spanischer Kolonialritter begeben sich in den südamerikanischen Urwald um Eldorado zu finden. Von Werner Herzog mit Klaus Kinski, 1972.
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      Der typische Kinski-Herzog-Film am Rande des Wahnsinns. Im Gegensatz zu den anderen Filmen hatte ich aber das Gefühl, dass der Film lange braucht um zu Potte zu kommen, bzw. diesen Moment knapp verpasst. Liegt wohl daran, dass die Extremsituation nicht nur durch Kinski, sondern viel mehr durch alle Schauspieler in den Vordergrund gerückt wird. Kinskis Schlussmonolog steht aber für die Ewigkeit, sehr fantastisch. Insgesamt der schwächste Herzog-Kinski-Film den ich gesehen habe (also alle außer Cobra Verde), aber trotzdem absolut sehenswert. Und ich bin ein bisschen in Flores verliebt.


      Der Kevin in der Wutz
      Ein Highschool-Splatter gone wrong. Von Drew Goddard, 2012.
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      Ich kann mir nicht helfen, ich finde solche Filme wahnsinnig anstrengend. Horrorfilme, denen der reine, abgeschmackte Horror nicht genug ist, sondern die noch eine Begründung dafür suchen. Was kommt also raus am Ende? Es ist mal wieder eine rein böse Organisation, die genauso unrealistisch, teilweise sinnentleert handelt, wie die Slasher-Bösewichte aus anderen Horrorfilmen auch. Das Problem, dass ein Horrorfilm nicht helle ist, wird also einfach nur eine Metaebene höher gehoben. Das macht den Film ziemlich bemüht und für mich nur noch mehr abgedroschen als einen klassichen aber ehrlichen Horrorfilm mit Monster und böse.


      Rain-Man
      Als der Vater stirbt, lernt Charlie Babbitt nach über 30 Jahren seinen autistischen Bruder zum ersten Mal kennen. Von Barry Levinson mit Tom Cruise und Dustin Hoffmann, 1988.
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      Sehr anständig dafür, dass man als Zuschauer merkt, wie anstrengend Reynold sein kann. Auch dafür, dass sich Charlies Zuneigung zu Reynold organisch entwickelt. Super Leistung von Tom Cruise und Dustin Hoffmann. Abzüge für den abgefahrenen 80s Vibe, für den ich einfach nichts übrig habe.


      Grande Finale:
      Welt am Draht
      Ich will keine Worte verlieren, ich liebe diesen Film einfach nur. Von Rainer Werner Fassbinder, Zweiteiler, 1973. Und da meine Meinung tatsächlich ohne Spoiler auskommt:
      Schonmal abgebrochen, weil er mir zwischendurch zu abgefahren wurde. Nun endlich beide Teile durchgesessen und wow. Die Handlung finde ich so fantastisch, die Schauspieler großartig und am allermeisten hat's mir die wahnsinnige Ästhetik angetan. Beim Satz "Ich heiße Gloria" schmelze ich regelmäßig dahin. Könnte zu einem meiner absoluten Lieblingsfilme werden.
      Top 4™ Agathe
      Oder: Who the fuck is Team Rocket?

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    • Gestern mit Freunden bei einem Film-Open-Air gewesen und ich muss sagen: Der Cheeseburger, den ich hatte, war das Beste an dem Film.

      Aber von vorn. Es handelt sich um Adventureland.

      Ich hatte vorher keine Ahnung, worum es geht, doch die ersten zehn Minuten wirkten noch, als könnte es ein interessanter Indie-Fim sein. Wie falsch ich doch lag. Sehr schnell ging der Fokus weg von den schrägen Charakteren im Vergnügungspark hin zu - ratet - einer unfassbar vorhersehbaren und klischeehaften Lovestoy made in Hollywood. Und schon war das ganze Potenzial des Settings im Eimer. Statt eine verrückte Story um den titelgebenden Park zu spinnen, hieß es dann nur noch: Wen können wir denn noch in den Topf werfen für unsere Dreiecks-Vierecks-manweißesnichtgenau-Story. Mies. Unglaublich mies. Kristin Stewart, so sympathisch sie als Mensch abseits des Films auch ist, konnte in ihrer Rolle nicht überzeugen und hing wie üblich an einer Handvoll Ausdrücke fest (bei ihr hab ich oft das Gefühl, es steckt mehr in ihr und sie darf nur nicht von der Regie aus, denn in Panic Room war ja auch mehr los auf ihrem Gesicht); Jesse ... Eisenberger (? bin am Handy und zu faul zum Nachschauen, hat glaube mal Mark Zuckerberg gespielt oder so) war zum Anfang niedlicher Außenseiter ohne körperliche Fähigkeiten und bekam am Ende doch das Mädchen - immerhin. Wirkte am Ende aber wie ein völlig anderer Mensch und eeeeeh. Fette Oberarmmuskeln bei so einem Typen gehen einfach mal gar nicht.

      Nun ja. Ein paar gute Momente hatte der Film, aber die fanden alle im Adventureland statt und das zu wenig. Dort wurde betrogen, die Betreiber waren nicht die Hellsten, dafür aber verdammt interessante Charaktere - kurz: Hier wurde wie üblich jedes Potenzial zunichte gemacht, um eine ausgelutschte Liebesgeschichte unterzubringen. Ein einziges Mal gab es kritische Untertöne - "Männer dürfen Arschlöcher sein, aber Frauen nicht?" (als das Mädchen zur Schlampe erklärt wurde und der Kerl nur mit einem "boys will be boys" entschuldigt wurde) - aber das passierte zu oberflächlich, um dem einfachen Zuschauer im Gedächtnis zu bleiben.

      Ganz klar keine Empfehlung. Es sei denn, man möchte sich darüber aufregen, wieso jeder scheiß Film heutzutage eine Lovestory braucht, während alle anderen Charaktere zum Comic Relief verkommen. Ich kann's nicht mehr sehen, ey.


      Kleiner Nachtrag: Mir ist grad zusätzlich bewusst geworden, dass die ganzen verrückten Charaktere nur eingebaut wurden, damit das arme Mainstream-Publikum den Protagonisten im Vergleich nicht mehr so seltsam finden muss. Was ihn im Grunde im Kontext des Films zu einem der "Coolen" macht. Was wiederum heißt, dass es eben mal wieder NICHT der arme Junge von nebenan war, der sonst nix auf die Reihe kriegt, aber das Mädchen bekommt er. Nein, man musste ja oberflächlich eigentlich interessante Figuren derart verunstalten, dass James (besagter Protagonist) am Ende doch der "normalste" von allen war in der Wahrnehmung des unkritischen Zuschauers. Sogar einen geistig Behinderten haben die Filmemacher zum Kontrastieren missbraucht, widerlich.

      Hollywoods Fimepanscherei wird immer langweiliger und dümmer, hab ich den Eindruck. Ich glaub, ich muss mal mehr Filme aus Skandinavien und Frankreich gucken. Hältste ja im Kopf nicht aus. :rolleyes:

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    • Original von Omen
      Der Kevin in der Wutz
      Ein Highschool-Splatter gone wrong. Von Drew Goddard, 2012.
      Spoiler anzeigen
      Ich kann mir nicht helfen, ich finde solche Filme wahnsinnig anstrengend. Horrorfilme, denen der reine, abgeschmackte Horror nicht genug ist, sondern die noch eine Begründung dafür suchen. Was kommt also raus am Ende? Es ist mal wieder eine rein böse Organisation, die genauso unrealistisch, teilweise sinnentleert handelt, wie die Slasher-Bösewichte aus anderen Horrorfilmen auch. Das Problem, dass ein Horrorfilm nicht helle ist, wird also einfach nur eine Metaebene höher gehoben. Das macht den Film ziemlich bemüht und für mich nur noch mehr abgedroschen als einen klassichen aber ehrlichen Horrorfilm mit Monster und böse.

      Bist du... sicher, dass du den Film verstanden hast? Nicht böse gemeint, sondern eine tatsächliche Frage.


      I hate the word "fate". Birth, encounters, partings, success and failure, fortune and misfortune in life.
      If everything is caused by fate, then God must be incredibly unfair and cruel.


      Because, ever since that day, none of us had a future.
      The only thing we knew was that we would never amount to anything.
    • Guardians of the Galaxy

      Boah, der Film war wirklich super, die Charaktere haben unerwartet viel Tiefgang und ein großartiger Humor zieht sich durch den gesamten Film.
      Auch Visuell weiß dieses Machwerk Marvels voll und ganz zu überzeugen.

      Ich würde gern über Details, insbesondere das "Ende", sprechen aber der Film ist so frisch, dass ich das lieber lasse.

      Schaut ihn euch an, ihr werdet es NIEMALS bereuen.
      "I believe in a universe that doesn't care and people who do."
    • Mal sehen was die Sneak Preview so ausspuckt...
      Ah, es ist Maze Runner~
      Sehr gut, auf Liebesschnulzen hatte ich auch keine Lust..

      Circa 50 jugendliche Männer befinden sich auf ungefähr einen Quadratkilometer großen grünen Fläche, umgeben von einer riesigen Mauer. Hinter der Mauer ein noch riesigeres Labyrinth, dessen Tor sich nachts schließt und scheinbar von bestialischen Kreaturen durchstreift wird.
      In der sicheren Zone die Jugendlichen. Jeden Monat wird ein weiterer Junge auf "die Lichtung" gebracht, jeder ohne Gedächtnis, bis auf ihren Namen.

      Klingt doch soweit gut, aber voraussehbar.
      Geht-so-Spoiler
      Und so ist es ja dann auch. Der Protagonist Thomas akzeptiert nicht für immer im Labyrinth eingesperrt zu sein und landet recht früh hinter der sich grade schließenden Mauer, sodass er eine Nacht mit den grausigen "Griewer" verbringen muss..... Und so weiter und so fort, die Situation auf der Lichtung spitzt sich zu, Geheimnisse werden offenbart, Thomas erinnert sich ein wenig, die endgültige Flucht aus dem Labyrinth, aaaaber

      das Ende und somit die Hintergründe hinter dem Labyrinth ( :ugly: ) finde ich nur bedingt vorhersehbar und das Ende lässt viele Fragen offen und hat zu mindestens mich überrascht. Man will unbedingt wissen wie es weiter geht und das kann einem Film ja nie schaden ^^

      Während des Films an sich hat man immer nur kurz Zeit zum durchatmen, es gibt stets kleine und größere Happen Spannung, Action und Schocker. Das Labyrinth finde ich gut umgesetzt und wird eine gut inszenierte Grausigkeit verliehen.

      Kurz gesagt, ich mag den Film und empfehle den jetzt einfach mal :)
    • Original von Mugen
      American Psycho
      Recht guter Film,
      Spoiler anzeigen
      auch wenn das Ende etwas unbefriedigend war, weil es ja mehr oder weniger darstellt, dass Bateman die Morde nur in seinem Kopf begangen hat, was im Buch ja anders ist. Dort hat er die Morde ja wirklich begangen (?), was ja auch besser die Sozialkritik bezüglich des Egoismus/Dekadenz in der Wallstreet bzw. der Yuppies nahe bringt und untermauert.



      Keine Ahnung, warum ich das so oft in letzter Zeit gehört oder gelesen habe, denn Film und Buch haben prinzipiell das selbe Ende. Der Film ist generell extrem nah am Buch, ledliglich die Stelle mit der Kettensäge wurde für den Film wirklich neu erfunden und natürlich einige Kapitel ausgelassen und teilweise die Reihenfolge geändert. Dementsprechend ist das Filmende eines der letzten fünf Kapitel (Harry's), und danach bekommt man keine weitere Bestätigung mehr in irgendeine Richtung, sei es jetzt alles Batemans Einbildung oder real.
      Hab den selben Film neulich auch noch ein paar Mal gesehen, da ich das Buch dieses Semester für die Uni illustrier. Film und Buch beides absolut außer Frage top notch imo.
      Top 4™ General


      I AM THE BEAST I WORSHIP
    • Alien - Ressurection

      ...also der 4. und letzte Teil der Alien-Quatrilogie rund um Lt. Ellen Ripley (Darstellerin: Sigourney Weaver). Kurz zur Handlung: Nachdem Ripley sich im Ende des 3. Teils geopfert hat wurde sie von Wisenschaftlern geklont und besitzt daher eine praktisch unbegrenzte Kraft sowie teils Alienblut, da ihr nebenbei eine Alienmutter im Brustkorb eingepflanzt wurde. Am Anfang dieses Spielfilmes kommt auf eine Wisenschaftsstation eine Söldnertruppe mit einer für die noch unbekannten Fracht, die sich später als Experimente dessen herausstellten, wo versucht wurde, Menschen und Aliens zu vereinen. Kurz danach die übliche Flucht vor den Aliens wie in den 3 vorherigen Teilen.

      Teil 1 fand ich gut, Teil 2 noch besser. Teil 3 fand ich sehr schlecht, und diesen 4. fand ich so gut daß ich mich nicht zwischen die 2 und 4 entscheiden kann... bis Heute noch nicht. Denn mir persönlich gehts bei jeden Spielfilm um Action, Bum Bum und so :D
    • Ich weiß gar nicht was immer alle gegen Alien 3 haben, ich fand den eigentlich voll gut. Zumindest die längere Fassung, an die kurze kann ich mich nicht mehr wirklich erinnern. D:

      Und auch wenn ich den vierten ganz gern mochte, er passt nicht wirklich zu den anderen drei Teilen.
    • Man sah: Der Hobbit: Schlacht der Fünf Heere

      Ich... spoiler das ganze jetzt einfach mal. Dicke fette Spoiler, lesen auf eigene Gefahr.


      Krieg!
      Den Herrn der Ringe fand ich recht gut, vor allem die erweiterten Fassungen. Und er ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass man einen Film sehr gut zu Tode CGI-en kann. Weil dieser ältere Film um einiges besser aussieht als der super 3D Ultra HD Hobbit. Und ich mein nichtmal die 48 fps, die stören nämlich nicht.

      Aber der Film ist... ein Videospiel. Ich weiß nicht, ob das jetzt gegen moderne Filme oder moderne Videospiele spricht (vermutlich beides), aber das einzige, was noch gefehlt hat, waren Button-Prompts.
      Allein schon wie der Film anfängt, da hätte man bloß noch ein "Press X to kill Dragon" einblenden müssen und schon wär's ein AAA-Videospiel gewesen. Mal davon abgesehen, dass es dämlich ist, den ganzen zweiten Film lang Smaug aufzuhypen wie das Vieh des Jahrhunderts (und ganz ehrlich, er war auch das Beste am Hobbit 2 Film) und ihn dann zu Beginn des dritten Films innerhalb von fünf Minuten einfach zu erledigen. Das hätte man dann wirklich noch leicht in den zweiten Film quetschen und dann dafür diese saudämliche Elf/Zwerg-Romanze rausschneiden können.

      Auch sonst hat das ganze kaum... Gewicht. Kämpfe sind völlig blutleer und sehen aus wie Dynasty Warriors mit Orks. Und vor allem dadurch, dass praktisch 95% des ganzen Films computeranimiert sind, wirkt alles furchtbar unecht. Alles ist inszeniert wie Videospiel-Cutscenes oder irgendwelche RPG-Quests und obwohl sie die Geschichte auf drei komplette Filme gestreckt haben, ist vom Buch gar nicht so viel übrig.
      Ich sag nur Beorn, motherfuckers.

      Man kann aber ein lustiges Spiel draus machen - einfach mal alle Szenen finden, die aus nem Videospiel geklaut sein könnten. Das is schon Dynasty Warriors, Dragons Dogma, God of War und Final Fantasy zusammen. Beinahe faszinierend. :ugly:


      Allerdings fand ich Bolg ziemlich cool. Der einzige Ork, der länger als vier Sekunden gegen Legolas of Death durchhält. Irgendwie war ich gegen Ende des Films fast schon mehr auf der Seite der Orks. Azog, der Albino-OC, war jetzt auch nicht so schlimm. Hatte ein paar nette Szenen.
      ...okay, und Thranduil und sein Pimp-Elch-Mobil. Den fand ich fantastisch. Vermutlich aber nicht auf die Art, wie beabsichtigt war.
    • Gerade einen ziemlich verstörenden Kurzfilm auf arte-creative gesehen.
      Der Film heißt "The Great Rabbit" vom Japaner Atsushi Wada
      und es soll dabei um die Verwirrungen der modernen Welt gehen,
      die durch eine absurde Abfolge von Figuren,
      die in einer Zeitschleife gefangen sind, dargestellt werden.

      Werde versuchen in mich zu gehen und jene Zusammenhänge tiefgehend zu erörtern,
      abschließend noch das Eingangszitat vom Trailer/Kurzfilm:

      If you believe in the Rabbit, it means that you'll believe anything.
      If you don't believe in the Rabbit, it means that you wouldn't believe anything.
    • Leben!
      Von Zhang Yimou
      Originaltitel: 活着

      Gesehen im Rahmen eines Seminars. Für mich als Filmmuffel keine erfreuliche Sache. Wider Erwarten fand ich den Film aber einfach wunderbar und daher möchte ich ihn nun wärmstens weiter empfehlen.

      Der Film handelt von den Widrigkeiten des Lebens, die sich einer ganz normalen chinesischen Familie im Lauf der Zeit präsentieren. Man begleitet die Familienmitglieder rund um Vater Xu Fugui durch die turbulenten Zeiten des Bürgerkrieges, die Mao-Ära und die Kulturrevolution. Jede Epoche fordert ihre Opfer, aber jede Epoche hat auch ihre schönen Seiten. Die Familie Xu steht stellvertretend für die gesamte chinesische Gesellschaft. Im Mittelpunkt steht, wie der Titel schon sagt: das Leben. Die Schönheit des Lebens und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft in jeder noch so schwierigen Zeit.
      Regisseur Zhang Yimou überzeugt wie immer mit glaubwürdigen Schicksalen, wunderschönen Bildern, großer Farbenpracht und wunderbar dezenter musikalischer Untermalung.

      Falls jemand Lust hat, sich das anzuschauen: Den Film gibt's in voller Länge mit Originalton und englischem Untertitel in guter Qualität hier.
      Ich kann ihn nur sehr weiter empfehlen. Ein richtig schöner Film mit einer universell gültigen Botschaft.
    • Baymax/ OT: Big Hero 6

      Disney kann es manchmal doch noch! Ich heule da eigtl immer den guten alten Golden 90ies (ihr wisst schon: Arielle, Die Schöne und das Biest, Tarzan, König der Löwen etc.) hinterher und habe das Gefühl, dass die neueren Filme immer nur so ein kurzweiliges Vergnügen sind, die nicht mehr richtig mitreißen - besonders seit Pixar aufgekauft wurde und Disney komplett von Zeichentrick auf Animation umgestellt hat. Aber ich war heute Nachmittag im Kino und bin rundheraus begeistert. Ich hab viel gelacht und am Ende sogar ein bisschen geweint. Man wurde trotz einiger kleiner Ungereimtheiten und des grässlichen nachgemachten Berliner Dialekts einer Figur über die gesamte Lauflänge unterhalten und es gab wirklich nicht eine Minute, die mir langweilig vorkam. Der Plot twist ist mir erst ein Minütchen vor seiner Auflösung eingefallen, ich hab mich also ganz gut von der Story leiten lassen ... auch wenn man es, objektiv gesehen, eher hätte wissen können. Man kennt ja so die Bahnen, die solche Filme gehen ^^" Dazu war das ganze noch so dermaßen niedlich - man möchte den Ballonroboter einfach nur knuddeln. Und es ist ne Marvel-Story, also hatte auch Stan Lee seinen obligaorischen Gastauftritt xD Kino-Karte für 9 Euro (ohne 3D) lohnte also!
      If you think you're fan, then you are a fan.
      -Mike Shinoda
    • Alien: Covenant

      Das Alien ist ja so ziemlich mein Lieblings-Filmmonster, daher war ich von Prometheus eher enttäuscht, weil da nicht viel vom Alien drin war. Covenant finde ich um einiges besser, aber ich finde immer noch, es hätte keine Erklärung für das Vieh gebraucht. Manche Sachen sind einfach besser, wenn man sie nicht weiß. Das und die Raumschiffcrew in dem Film war ja mal mehr als strohdoof.